Kanarische Inseln und die Balearen, Costa Brava und Costa del Sol, aber auch atemberaubende Gebirgslandschaften – all das und noch viel mehr macht Spanien aus. Städtereisen führen nach Madrid, Barcelona, Granada oder Sevilla. Spanien und seine Regionen bieten einfach alles: endlose Strände an der Costa del Sol, kulturelle Highlights mit großen Namen wie Gaudí, Dalí und Picasso sowie ideale Ziele für Wintersport in den Pyrenäen und der Sierra Nevada.
Verschiedene Klimazonen – von kühl-atlantisch über mediterran bis subtropisch – machen Spanien zum perfekten Reiseziel zu jeder Jahreszeit. Mediterrane Milde an der Mittelmeerküste, raue Atlantikwellen im Norden – Kontraste, die Spanien einzigartig machen. Der rund 800 Kilometer lange Jakobsweg führt vorbei an bedeutenden Klöstern und Kirchen. Auch der Norden Spaniens begeistert mit wilden Landschaften in Asturien, Galizien, Kantabrien und im Baskenland.
Im Westen Spaniens wartet die Extremadura mit beeindruckender Natur und Städten wie Mérida.
Spanien zeigt sich vielfältig – in Natur, Kultur, Städten und auf den Inseln.
Was muss ich vor der Anreise nach Spanien wissen?
Spanien gehört zu den beliebtesten Urlaubsländern und die Anreise mit dem Flugzeug, dem Zug und sogar mit dem Auto ist einfach. Zur Einreise nach Spanien benötigen deutsche Staatsbürger ein gültiges Ausweisdokument wie einen Reisepass oder den Personalausweis. Eine spezielle Reiseimpfung für Spanien ist nicht nötig. Standardimpfungen sollten ärztlich überprüft werden. Für zusätzliche Sicherheit empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung.
Egal, ob Festland oder spanische Inseln – fast jede größere Stadt und jede Insel hat einen internationalen Flughafen. Die Flugzeit von Deutschland beträgt: auf das Festland maximal drei Stunden, auf die Balearen knapp drei Stunden und auf die Kanaren höchstens fünf Stunden.
Wann ist die beste Reisezeit für Spanien?
Spaniens Vielfalt zeigt sich auch im Klima und beim Wetter. Je nachdem, wo und in welcher Provinz der Urlaub verbracht wird, unterscheiden sich die klimatischen Bedingungen. Im Norden Spaniens herrscht am Meer atlantisches Klima mit viel Niederschlag im Winter, die Temperaturen sind hier im Winter wie im Sommer eher mild. In den Pyrenäen im Norden des Landes und in anderen Berglandschaften herrscht Gebirgsklima mit kalten Wintern und kurzen Sommern.
In Zentralspanien, also auch in der Hauptstadt Madrid herrscht ozeanisch-kontinentales Klima mit kalten Wintern und heißen Sommern. Ähnlich ist es zum Beispiel in der Urlaubsregion Andalusien. Auf den Balearen herrscht typisches Mittelmeerklima: Die Sommer sind dort richtig heiß. Subtropisches Klima und das perfekte Wetter für den Strandurlaub sind Merkmale der Kanarischen Inseln. Dort herrschen das ganze Jahr über warme Temperaturen.
Was muss ich noch zu Spanien wissen?
Mehr als 46 Millionen Menschen leben in Spanien und auf den spanischen Inseln. Die spanische Hauptstadt Madrid ist mit über 3 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt der Europäischen Union. Amtssprache ist Spanisch, in den einzelnen Regionen wird aber auch Katalanisch, Galizisch und Baskisch gesprochen.
Die Mehrheit der Spanier gehört der römisch-katholischen Kirche an. Dieser Glaube ist oft Grundlage für die vielen Feierlichkeiten, die es in Spanien während des ganzen Jahres gibt. Und die Spanier lieben ihre Fiestas. Ob es die „Tomatina“ in Buñol bei Valencia ist, bei der eine Tomatenschlacht auf den Straßen stattfindet, oder die Stierhatz in Pamplona und der Karneval auf den Kanarischen Inseln – die Atmosphäre steckt an. Der Stierkampf, eines der umstrittenen Kulturgüter des Landes, ist mittlerweile in einigen Regionen verboten.
Wer die Feste so feiert, braucht auch eine Pause. Viele Geschäfte schließen zur Mittagszeit – die berühmte Siesta dient der Erholung in der heißen Tagesmitte. Das Leben in Spanien spielt sich morgens, vormittags, am späten Nachmittag und bis spät in die Nacht ab. Gegessen wird häufig erst am Abend – oft wird das Abendessen zum geselligen Erlebnis. Die Rechnung wird traditionell für den gesamten Tisch übernommen. Auch der Flamenco – eine ausdrucksstarke Mischung aus Gesang, Gitarrenmusik und Tanz – gehört zur spanischen Kultur.
Wie ist die spanische Küche?
Tapas, Tapas, Tapas – ein Muss bei jeder Spanienreise. Auch diese kleinen Köstlichkeiten gehören zur spanischen Lebensweise. Am Abend trifft man sich in Bars und genießt Tapas mit einem guten Glas Wein. Es gibt viele Varianten: etwa die spanische Wurst Chorizo, Boquerones (frittierte oder eingelegte Sardellen) und die teilweise sehr scharfen Pimientos de Padrón. Auch Serrano-Schinken und Manchego-Käse dürfen nicht fehlen. Eine Tortilla ist weit mehr als nur Kartoffel und Ei. Fleisch, Käse, Fisch – die Vielfalt der Tapas ist groß.
Eine „spanische Küche“ im engeren Sinne gibt es kaum – stattdessen überzeugen regionale Spezialitäten. Beispielsweise Papas Arrugadas mit Mojo aus den Kanaren, Gazpacho aus Andalusien oder Paella aus Valencia. Zum Nachtisch passen Flan oder Crema Catalana – dazu ein Glas spanischer Wein, wie etwa Rioja. Guten Appetit oder ¡Buen provecho!
Wie sieht es mit der Fortbewegung vor Ort in Spanien aus?
Das Festland Spaniens lässt sich flexibel bereisen – per öffentlichem Bus, Mietwagen, Campingmobil oder Motorrad. 16.000 Kilometer Schnellstraßen und Autobahnen sowie ein gut ausgebautes Zugnetz sorgen für eine gute Erreichbarkeit. Mietwagenstationen befinden sich an Flughäfen und in vielen Ferienorten.
Ein Mietwagen lässt sich ideal bereits bei der Pauschalreise mitbuchen. Wer selbst am Steuer oder Lenker unterwegs ist, sollte folgende Tempolimits beachten: auf Autobahnen 120 km/h, auf Landstraßen 100 km/h, innerorts 50 km/h. Auf vielen Autobahnen wird eine Maut erhoben.