Izmir ist die drittgrößte Stadt der Türkei. Erste Siedlungen gab es dort bereits zwischen 6.500 bis 4.000 v. Chr. Viele Eroberer, darunter die Luwier, Hethiter, Phryger und Griechen, trugen zu ihrer bewegten Vergangenheit bei. Zu den herausragenden Attraktionen zählt die antike Agora, die einst das Herzstück Izmirs darstellte. Sie galt als Kulturmittelpunkt und Marktplatz zugleich. Städteentdecker streifen heute an zahlreichen Ruinen mit Säulenkolonnaden und Marmorbögen entlang.
Gleichfalls einen Besuch wert ist die bestechend schöne Kirche St. Polykarp aus dem 17. Jahrhundert. Obwohl Izmir nach einem Großbrand im Jahr 1922 nahezu komplett in Schutt und Asche aufgegangen ist, blieb das Gotteshaus wie durch ein Wunder verschont. Beeindruckend sind die farbenfrohen byzantinischen Fresken, die die Innenseite des Gewölbes schmücken.

Ebenso sehenswert ist die Hisar Moschee, erbaut im 16. Jahrhundert im klassisch osmanischen Stil. Filigrane Schnitzarbeiten sowie Kachelvertäfelungen in Gold und Blau legen Zeugnis von der Kunst längst vergangener Zeiten ab.
Auf ein Labyrinth aus Einkaufsstraßen und engen Gassen treffen Reisende auf dem Kemeralti Basar. Für das typisch orientalische Flair sorgen neben vielen Handwerksläden und Ständen einladende Tee- und Kaffeehäuser.
Das Archäologische Museum Izmir führt Besucher auf die Spuren der jahrtausendealten Geschichte der Stadt. Eindrucksvolle Artefakte sind unter anderem die originale Bronzestatue eines Rennläufers und der riesige Marmorkopf des Kaisers Domitian. Letzterer stammt aus dem Hellenismus.
Zum Ausruhen bietet sich die Hafenpromenade Kordon an. Fahrbahnen sowie Fahrrad- und Fußwege sind attraktiv durch Grasflächen voneinander getrennt. In gemütlichen Cafés, Tavernen und Bars genießen Gäste einen Drink oder eine Mahlzeit mit dem Meeresrauschen im Hintergrund.