Unser Tipp: Der „wilde Westen“ Kretas lässt sich hervorragend bei einer Jeep-Safari erkunden.
Keine Lust auf Grau in Grau und Kälte? Dann ab auf die Insel, genauer gesagt nach Kreta. Das griechische Eiland ist das perfekte Reiseziel für alle, die im November noch eine Auszeit vor dem Winter suchen, und bietet die ideale Kombination aus mildem Wetter, wenigen Urlaubern und authentischen Erlebnissen. Im November kann man auf Kreta malerische Dörfer entdecken, durch Schluchten wandern und die Ruhe an einsamen Stränden genießen, während die Temperaturen noch immer angenehm sind. Wichtige Tipps zu Aktivitäten, den schönsten Orten und Stränden sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Kreta im November gibt es hier.
Wenn Anfang November auf Kreta der Herbst einkehrt, zeigt sich die Mittelmeerinsel von ihrer entspannten Seite – das gilt auch für das Wetter. Zwar regnet es in dieser Zeit etwas häufiger, doch die Sonne lässt sich auch im November oft blicken und sorgt für eine freundliche Atmosphäre.
Die Temperaturen auf Kreta sind im November angenehm mild, jedoch ist das Wetter nicht ganz so beständig wie in den Sommermonaten. Während sich die Werte tagsüber durchschnittlich zwischen 17 und 20 Grad Celsius bewegen, sinken sie nachts auf etwa 12 bis 15 Grad Celsius.
Tendenziell ist es im November an der Südküste Kretas am wärmsten. Die Regionen im Süden und Südosten zeichnen sich durch ein milderes und stabileres Klima aus.
Das vielseitige Kreta wird auch als „Miniaturausgabe Griechenlands“ bezeichnet und verzaubert mit reizvollen Stränden, fruchtbaren Hochebenen, historischen Städten und idyllischen Bergdörfern. Das Eiland kann in vier spannende Regionen unterteilt werden, die auch im November einen Besuch wert sind.
Im Norden Kretas pulsiert das Leben an der Küste, mit Städten wie Rethymno und der Hauptstadt Heraklion, die mit Erlebnissen in jeder Ecke aufwarten. Rethymno lädt mit seiner historischen Altstadt und dem venezianischen Hafen zum Schlendern ein, während Heraklion als das wirtschaftliche Herz der Insel gilt.
Der Westen der Insel offenbart majestätische weiße Berge (Lefka Ori) und eine Vielzahl traumhafter Strände. Die zweitgrößte Stadt Kretas, Chania, glänzt mit ihren malerischen Altstadtgassen und einem unverwechselbaren Flair.
An der ruhigen Südküste liegen idyllische Orte wie Agia Galini, Koutsouras und Plakias, die mit unberührten Stränden und versteckten Buchten zur Erholung einladen.
Gen Osten warten das Dikti-Gebirge und die fruchtbare Lasithi-Hochebene mit ihren beschaulichen Bergdörfern, die authentische Einblicke ins kretische Leben bieten.
Und das war noch längst nicht alles: Auf Kreta warten noch viele weitere Orte darauf, entdeckt zu werden. Der Kreta-Reiseführer verrät, welche weiteren Highlights man auf der Insel nicht verpassen darf.
Unser Tipp: Der „wilde Westen“ Kretas lässt sich hervorragend bei einer Jeep-Safari erkunden.
Kreta ist im November ein ideales Ziel für alle, die in der kalten Jahreszeit mildes Wetter und frühlingshafte Temperaturen genießen möchten. Während die Einheimischen emsig auf den Feldern ihre Oliven- und Orangenernte einholen, bietet sich Urlaubern die perfekte Gelegenheit, die Insel in aller Ruhe zu erkunden – fernab vom Trubel der Sommermonate.
Die angenehmen Temperaturen bieten hervorragende Bedingungen für Wanderungen, zum Beispiel durch die Samaria-Schlucht, ein 16 Kilometer langes und von der UNESCO geschütztes Biosphärenreservat mit 450 Pflanzen- und Tierarten.
Sowohl der Palast von Knossos als auch das Archäologische Museum in Heraklion bieten Einblicke in die minoische Vergangenheit und zeigen Zeugnisse einer der ältesten Hochkulturen Europas.
Dörfer wie Agios Nikolaos und Paleochora bieten einen authentischen Einblick in die lebendige Kultur Kretas.
Im November dreht sich alles um die Olivenernte. Frisches Olivenöl kann man direkt bei Erzeugern verkosten. Anfang des Monats bieten viele Orte außerdem die Gelegenheit, das Destillieren von Raki hautnah mitzuerleben. Der Destillationsprozess des hochprozentigen Nationalgetränks wird Rakokazana genannt und wird in den Dörfern auf ganz Kreta festlich zelebriert.
Im November zeigt Kreta seinen besonderen Charme: Die Olivenernte ist in vollem Gange und erweckt die Dörfer zum Leben. Rund um die Olivenölernte und -produktion kommt das Feiern nicht zu kurz. Kleine und größere Feste laden zu kretischer Musik, mitreißenden Tänzen und lebhaften Gesprächen ein, bei denen schnell klar wird: Hier wird nicht nur eine Kultur, sondern auch das Leben selbst gefeiert. Es wird gelacht und genossen, während der Duft von gepressten Oliven die Luft erfüllt und das „flüssige Gold“ direkt verkostet werden kann.
Unser Tipp: In den Dörfern von Apokoronas gibt es traditionelle Olivenmühlen, die man auch besichtigen kann.