Die weg.de Urlaubsexpertin Rosanna liebt es, durch die Straßen von Paris zu schlendern. Welche Orte und Sehenswürdigkeiten sie bei ihrem Stadtbummel besonders anziehen und wo es die besten Crêpes gibt, verrät sie Ihnen hier.

Eifelturm

Meine Lieblingsplätze in Paris:

Galeries Lafayette
Großartig zum Shoppen finde ich das traditionelle französische Kaufhaus Galeries Lafayette – ein wahres Einkaufsparadies, das sich über insgesamt 6 Stockwerke erstreckt. Ich liebe es, hier stundenleng zu stöbern, denn hier findet man alles, was das Herz begehrt: von Handtaschen über eine riesige Auswahl an Düften in der Parfümabteilung bis hin zu Kleidung von namenhaften Designern und Restaurants zur Stärkung für zwischendurch. Selbst wenn ich keine Lust auf Shopping habe, komme ich manchmal hierher, da allein die riesige, bunte Glaskuppel eine Sehenswürdigkeit für sich ist. Wem das noch nicht genügt, der kann sich auf die Aussichtsterrasse im 6.Stock begeben. Von hier aus hat man freie Sicht über die ganze Stadt.

Eiffelturm:
Mein Lieblingsplatz in Paris ist der Eiffelturm. Er ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sondern auch ein imposantes Bauwerk. Es empfiehlt sich die Karten online zu bestellen – dadurch spart man sich die teilweise stundenlange Warterei. Als meine beste Freundin und ich auf der höchsten Plattform standen, waren wir total fasziniert von der atemberaubenden Aussicht. Vor allem bei gutem Wetter hat man das Gefühl die ganze Stadt überblicken zu können.

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Jardin du Luxembourg:

Der Jardin du Luxembourg ist ein früher königlicher, heute staatlicher Schlosspark im Quartier Latin, dem Studentenviertel im 6.Arrondissement von Paris. Hier tummeln sich Familien und Pärchen, Einheimische und Touristen, Jugendliche und Studenten –  in diesem Park ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auf der 26 Hektar großen Anlage befinden sich Tennisplätze, Puppentheater, Schachspielplätze, Abenteuerspielplätze und ein beeindruckendes Wasserbecken direkt vor dem Schloss Palais du Luxembourg. Manchmal komme ich auch einfach nur zum Entspannen hierher und beobachte das rege Treiben. Einfach herrlich!

Schloss Palais du Luxembourg

Louvre:

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Der Louvre ist wohl neben dem Eiffelturm die bekannteste Sehenswürdigkeit in Paris. Da es in Paris so viel Tolles zu entdecken gibt, rannte uns die Zeit davon und wir konnten das Museum leider nicht von innen anschauen. Doch allein die Fassade des Louvre, seine Größe und die Pyramiden davor waren schon spektakulär genug und entschädigten uns für den verpassten Kunstgenuss im Inneren. Nach dem vielen Sightseeing haben wir es uns im nahe gelegenen Park gemütlich gemacht. Der Jardin des Tuileries ist sehr gepflegt und es halten sich dort kaum Souvenirverkäufer auf, was die Entspannung perfekt macht.

Sacré Cœur:

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Eine weitere, besonders schöne Sehenswürdigkeit mit  traumhaftem Ausblick über Paris ist die Basilika Sacré Cœur, die auf dem Hügel von Montmartre, dem Künstlerviertel von Paris, liegt. Um zur Kirche zu gelangen, mussten wir also erst mal viele Stufen hochsteigen. Auf einer Zwischenplattform war erst mal verschnaufen und Ausblick genießen angesagt. Nach der kurzen Ruhepause ging’s dann weiter und wir erklommen die letzten Stufen, die direkt zur weißen Kirche führen. Belohnt wurden wir mit einer fantastischen Aussicht und Musikgenuss: Oft spielen hier Musiker für Touristen.

Kleine Freiheitsstatue an der Seine:
Fast jeder kennt die Freiheitsstatue in New York. Ihre kleine Schwester steht in Paris. Über die Seine-Brücke Pont de Grenelle kann man sie sehr einfach erreichen. Sie steht am Ufer der Seine auf der kleinen Insel Île aux Cygnes und „begrüßt“ von dort aus die vorbeifahrenden Schiffe.

Meine Geheimtipps:
Die besten Crêpes in Paris gibt es meiner Meinung nach direkt hinter dem Eiffelturm am Seine-Ufer. Als ich in Paris war, habe ich wirklich viele Crêpe-Stände ausprobiert, aber nirgendwo haben sie mir so gut geschmeckt wie da.
Kein wirklicher Geheimtipp, aber trotzdem ein gutgemeinter Rat: Paris erkunde ich am liebsten zu Fuß, denn nur so lernt man die Stadt wirklich kennen und entdeckt viele versteckte Schönheiten, die einem in der Metro entgehen würden. Wenn ich meine müden Füße ausruhen will, nehme ich eine der  Buslinien 29, 38, 42 oder 48. Mit diesen Linien kann man für wenig Geld eine kleine „Stadtrundfahrt“ machen.
Super lecker und preiswert essen kann man im Restaurant La Croissanterie (168 Boulevard St Germain) im ansonsten eher teuren Viertel St Germain. Wenn man hier Essen „to go“ bestellt, wird’s sogar noch günstiger.

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