Ägyptens beste Sehenswürdigkeiten

Was du in Ägypten unbedingt besichtigen solltest

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Ägypten begeistert mit einer Fülle an Sehenswürdigkeiten, die ihresgleichen sucht. Zwischen gewaltigen Tempelanlagen, geheimnisvollen Gräbern und lebendigen Städten wird Geschichte hier nicht nur erzählt, sondern erlebt. Die Highlights des Landes liegen oft überraschend nah beieinander und lassen sich gut miteinander verbinden. Damit die Entdeckungstour entspannt bleibt, lohnt sich ein kurzer Blick auf das, was es vor Ort zu beachten gibt. So bleibt mehr Raum für Staunen, Entdecken und echte Gänsehautmomente im Land der Pharaonen.

Gut zu wissen für entspannte Entdeckungstouren

Zwischen Wüstensonne und jahrtausendealter Geschichte spielt das richtige Timing und die passende Ausstattung eine wichtige Rolle. Gerade in den heißen Monaten wird es tagsüber schnell sehr warm, leichte und luftige Kleidung sorgt dann für ein angenehmeres Unterwegssein. Schultern und Knie bleiben dabei besser bedeckt, an einigen Orten ist auch eine Kopfbedeckung sinnvoll. Sonnenschutz gehört ebenfalls ins Gepäck, ebenso bequeme Schuhe für längere Entdeckungstouren. Wer Besichtigungen mit einer Abkühlung am Meer verbinden möchte, packt die Badekleidung am besten gleich mit ein.

Unser Tipp: Reserviere Eintrittskarten rechtzeitig, vor allem in der Hauptsaison.

Kairo: Pyramiden von Gizeh und Sphinx

Nur wenige Kilometer außerhalb von Kairo ragen die weltberühmten Pyramiden von Gizeh und die Sphinx aus der Wüstenlandschaft auf. Das antike Areal liegt rund 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und ist gut erreichbar, ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Mietauto. Für den Besuch sollten mehrere Stunden eingeplant werden, um die Dimensionen und die besondere Atmosphäre in Ruhe wirken zu lassen. Geöffnet ist die Anlage täglich von morgens bis zum späten Nachmittag, in den Wintermonaten etwas kürzer. Angemessene, respektvolle Kleidung ist vor Ort empfehlenswert.

Unser Tipp: Besuche die Pyramiden möglichst unter der Woche außer freitags.

Alexandria

Mitten im Herzen von Alexandria knüpft die Bibliotheca Alexandrina an den Mythos der antiken Weltbibliothek an. Der moderne Kulturkomplex ist weit mehr als eine Bibliothek und vereint Ausstellungen, Galerien und ein Planetarium unter einem Dach. Je nach Interesse lässt sich hier problemlos mehr Zeit einplanen, denn das Angebot ist vielfältig und abwechslungsreich. Eine lockere, aber angemessene Kleidung ist empfehlenswert. Geöffnet ist die Bibliotheca Alexandrina täglich von 9 bis 17 Uhr.

Unser Tipp: Ein Spaziergang entlang der Corniche rundet den Besuch perfekt ab. Zwischen Mittelmeerblick, Cafés und dem modernen Bau der Bibliotheca Alexandrina zeigt sich Alexandria von seiner entspannten, maritimen Seite.

Luxor

Tempel von Karnak

Nur wenige Kilometer nördlich von Luxor erstreckt sich mit dem Tempel von Karnak eine der größten Tempelanlagen der Welt. Säulenhallen, Obelisken und Reliefs vermitteln eindrucksvoll die Macht des alten Ägypten. Für den Rundgang sollten etwa zwei bis drei Stunden eingeplant werden, denn das Areal ist weitläufig. Bequeme Schuhe erleichtern die Erkundung, Schultern und Knie bleiben besser bedeckt. Der Tempel ist täglich von früh morgens bis zum frühen Abend geöffnet. In den Abendstunden sorgen Licht und Ton Shows für eine ganz besondere Atmosphäre.

Tal der Könige

Am Westufer des Nils, rund sechs Kilometer vom Zentrum Luxors entfernt, liegt das berühmte Tal der Könige. In den kunstvoll gestalteten Gräbern fanden zahlreiche Pharaonen ihre letzte Ruhestätte. Je nach Interesse dauert der Besuch etwa drei bis vier Stunden. Geöffnet ist das Tal täglich von morgens bis zum späten Nachmittag. Um die intensive Mittagshitze zu umgehen, empfiehlt sich ein früher Besuch. Bedeckte Kleidung, Sonnenschutz und ein Hut tragen zu einem angenehmeren Aufenthalt bei.

Unser Tipp: Eine Bootstour entlang des Nilufers ist ein unvergessliches Erlebnis.

Assuan: Tempel von Abu Simbel

Die monumentalen Felsentempel von Abu Simbel zählen zu den eindrucksvollsten Bauwerken Ägyptens und liegen rund 280 Kilometer südlich von Assuan am Westufer des Nassersees. Der Weg dorthin ist Teil des Erlebnisses und wird meist im Rahmen einer Ganztagestour zurückgelegt. Vor Ort bleibt in der Regel genügend Zeit, um die gewaltigen Statuen und die detailreichen Reliefs in Ruhe zu entdecken, wofür etwa zwei bis drei Stunden eingeplant werden können. Leichte, zugleich respektvolle Kleidung sowie guter Sonnenschutz sind hier besonders wichtig. Die Anlage ist saisonabhängig geöffnet, von Oktober bis April bis zum späten Nachmittag, in den Sommermonaten etwas länger.

Unser Tipp: Wer es etwas ruhiger mag, sollte die Tempel nachmittags besichtigen, wenn die Fassaden im Schatten liegen.

Sharm el Sheikh

Moschee Al Mustafa

Mitten im Stadtgebiet von Sharm el Sheikh erhebt sich die eindrucksvolle Al Mustafa Moschee mit ihrer hellen Fassade und den markanten Minaretten. Außerhalb der Gebetszeiten ist sie täglich zugänglich und lässt sich gut am Vormittag besuchen, wenn es ruhiger ist. Für den Rundgang reicht in der Regel eine halbe bis eine Stunde. Angemessene Kleidung ist selbstverständlich, für Frauen gehört auch eine Kopfbedeckung dazu.

Nationalpark Ras Mohammed

Rund 30 Kilometer südwestlich von Sharm el Sheikh liegt der Nationalpark Ras Mohammed, eines der bekanntesten Naturschutzgebiete des Landes. Für den Ausflug wird meist ein ganzer Tag eingeplant, denn zwischen Küstenlandschaften, Mangroven und Schnorchelplätzen gibt es viel zu entdecken. Geöffnet ist der Park täglich von 8 bis 17 Uhr. Aufgrund der intensiven Sonne ist ein umfassender Sonnenschutz hier besonders wichtig.

Unser Tipp: Ein früher Start zahlt sich in Sharm el Sheikh besonders aus. Ob beim Schnorcheln im Nationalpark Ras Mohammed oder bei Erkundungen im Stadtgebiet, die Morgenstunden sind ruhiger, angenehmer temperiert und zeigen die Region von ihrer entspannten Seite.

Hurghada

Sand City Hurghada

Ein ungewöhnliches Highlight unweit von Hurghada ist die Sand City, ein Freilichtmuseum mit detailreichen Sandskulpturen internationaler Künstler. Historische Motive und fantasievolle Figuren entstehen hier vollständig aus Sand und verleihen dem Gelände eine besondere Atmosphäre. Die Anlage liegt rund 15 Kilometer außerhalb des Stadtgebiets und ist täglich tagsüber geöffnet. Da der Rundgang im Freien stattfindet, sind bequeme Kleidung und guter Sonnenschutz empfehlenswert.

Giftun Inseln

Vor der Küste Hurghadas laden die Giftun Inseln zu einem Ausflug in eine fast schon postkartenreife Inselwelt ein. Die Überfahrt mit dem Boot dauert etwa eine Stunde, weshalb sich für diesen Trip ein ganzer Tag anbietet. Kristallklares Wasser und helle Sandstrände machen die Inseln besonders beliebt. Badekleidung gehört ebenso ins Gepäck wie leichte Kleidung zum Überziehen, dazu Sonnenschutz und Kopfbedeckung. Früh gebuchte Touren am Morgen sorgen für einen entspannten Start in den Tag.

Unser Tipp: Abseits von Sonne und Strand zeigt sich Hurghada bei einer Stadttour überraschend vielseitig, mit Einblicken in Kultur, Märkte und das tägliche Leben der Stadt.

Oase Siwa

Abgelegen in der westlichen Wüste liegt die Oase Siwa, ein echtes Juwel fernab der bekannten Routen. Für den Besuch sollten mindestens zwei Tage eingeplant werden, da die Anreise je nach Ausgangspunkt Zeit in Anspruch nimmt. Von Kairo aus beträgt die Fahrt rund neun Stunden. In der Wüstenregion sind helle, leichte Kleidung und stabiles Schuhwerk ideal. Vor Ort laden die Lehmruinen der historischen Festung Shali und der sagenumwobene Tempel des Orakels zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Ein besonderes Erlebnis ist zudem das Baden in den Salzseen von Siwa, deren hoher Salzgehalt für ein fast schwereloses Schweben im Wasser sorgt.

Unser Tipp: Vom höchsten Punkt der Festung Shali hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt.

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