Wanderurlaub auf Mallorca

Dem Himmel näher kommen: Mallorca, die größte Insel der Balearen, ist besonders im Herbst und im Frühling ideal zum Wandern. Wir haben für Sie ein paar Informationen zusammengestellt und verraten Ihnen, welche Wandertouren auf Mallorca empfehlenswert sind

Was erwartet mich beim Wandern auf Mallorca?

Tiefe Schluchten, eindrucksvolle Klippen am Meer, wilde Oliven-Haine und grüne Weiten: Mallorcas Wanderwege führen Sie durch wunderschöne Landschaften. Der Kontrast zwischen Meeresblick und Bergpanorama ist faszinierend: Rötliches Gestein trifft auf tiefblaues Wasser, von der Sonne geküsste Landschaften auf wellenschlagendes Meer. Hinzu kommt das perfekte Klima für ausgiebige Tagestouren.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Wanderurlaub auf Mallorca?

Vor allem die Frühlingsmonate mit ihren warmen Tagestemperaturen sind unter Wanderern sehr beliebt. Ab Februar bis Ende Mai herrschen ideale Wetterbedingungen zum Wandern auf Mallorca. Der Sommer ist für kürzere Touren entlang der Küste geeignet und im Herbst geht es dann auf Tagestouren im Flachland, da es in den Bergregionen nun stark regnen kann.

Welche Wandertouren sind auf Mallorca empfehlenswert?

Für Profi-Sportler und Freizeit-Wanderer sind die Touren durch das Tramuntana-Gebirge besonders attraktiv. Hier fordert Sie die Natur an der einen oder anderen Stelle heraus. Tiefe Felsschluchten oder abschüssige Steilküsten-Wanderwege sind etwas für geübte Wanderer, belohnen aber mit herrlichem Naturerlebnis. Für Familien und gemütlichere Wanderer bietet die Insel ähnlich attraktive Routen: Auf schattigen Wegen geht es entlang von Obstplantagen und grünen Wiesen.

Für Sie ausgewählt: Wandertouren auf Mallorca


Auf dem Weg der Barfüßigen: Die hügelige Tour von Puigpunyent bis zum Teix Massiv eignet sich vor allem für Familien, da keine Bergerfahrung nötig ist. Da sich die Wege im Schatten des Puig de Glatzó befinden, kann dieser Weg auch gut im Sommer gewandert werden.

  • Dauer: 3:00 h
  • Strecke: 10 km
  • Aufstieg: 410 m
  • Schwierigkeit: leicht

Klosterwanderung im Gebiet der Muntanya de Randa: Auf dem Wanderweg kommt man an den drei wunderschönen Klöstern Santuari de Nostra Senyora de la Gràcia, Santuari de Sant Honorat und Santuari de Nostra Senyora de Cura vorbei. Der wunderschöne Klostergarten des Santuari de Nostra Senyora de Cura ist nur ein Highlight von vielen!

  • Dauer: 2:30 h
  • Strecke: 7,8 km
  • Aufstieg: 358 m
  • Schwierigkeit: mittel

Wanderung zur Marmorbucht: Bei dieser Steilküstenwanderung geht es von der Cala S’Almunia zur Caló des Màrmols. Auf dem Weg kommt man an vielen Höhlen und Aussichtspunkten vorbei, die einen Blick auf das atemberaubende Panorama der mallorquinischen Küste ermöglichen.

  • Dauer: 4:00 h
  • Strecke: 13,1 km
  • Aufstieg: 151 m
  • Schwierigkeit: mittel

Abenteuerwanderung entlang des Torrent de Pareis: Die felsige Schlucht ist mit ihren Kletterpassagen die wohl anspruchsvollste Wanderung auf Mallorca. Aufgrund der wunderschönen Landschaft lohnt sich hierbei jedoch jeder Schritt.

  • Dauer: 5:30 h
  • Strecke: 8 km
  • Aufstieg: 680 m
  • Schwierigkeit: schwer

Was sollte ich beim Wandern auf Mallorca dabei haben?

Da die Wanderwege auf der Insel nicht immer gut ausgeschildert sind, sollten Sie gute Wanderkarten und ein GPS-fähiges Handy dabeihaben. Auch robustes Schuhwerk ist ein absolutes Muss auf den eher steinigen und oft unbefestigten Wanderwegen auf Mallorca. Zusätzlich sind natürlich auch ausreichend Wasser und guter Sonnenschutz bei den hohen Temperaturen wichtig. So ausgerüstet steht dann der perfekten Wandertour auf Mallorca nichts mehr im Wege.

Was ist der beste Ausgangspunkt für Wanderungen auf Mallorca?

Schöne Wanderwege finden Sie auf der gesamten Insel und dank des sehr guten Busnetzes gelangen Sie auch zügig an die Ausgangspunkte der Tagestouren. Als Knotenpunkt eignet sich eine Unterkunft in Palma nahe der Plaza d’Espanya, wo die Busse abfahren. Alternativ bietet sich aber auch eine einwöchige Trekkingtour – etwa durch die Serra de Tramuntana – an. Auf Mallorca findet jeder Wander-Fan eine passende Tour!

Wandertour am Camí de s’Arxiduc: Ein Reisebericht

Der Camí de s’Arxiduc gilt als einer der schönsten Bergwege Europas. Palma de Mallorca ist weit weg. Irgendwo hinter der Gebirgskette liegen die Strände und Hotelanlagen. Hier am Camí de s’Arxiduc liegt ein matter Schleier über dem Berggipfel. Die Küste ist fern am Horizont und schlängelt sich wie ein Riss zwischen Insel und Meer. Abseits von Palma de Mallorca, Diskotheken und „Hölle, Hölle, Hölle“ erblickt der Urlauber Mallorcas zweites Gesicht. Hoch über den kleinen Städtchen im Landesinneren thronen grün bewachsene Hügel, die nach und nach in den Himmel wachsen und sich in felsige Berglandschaften verwandeln. Am Horizont schmiegt sich das Meer in beständiger Gleichmäßigkeit an die Küste. Es wirkt wie eine Collage aus verschiedenen Blautönen; glänzendes Geschenkpapier, zu schade zum Wegschmeißen.

Salvators Schutzhütte


Fünf bis sechs Stunden liegen noch vor der Wandergruppe, die gerade in Valdemossa ihre Rucksäcke packt. Das Wetter der Vorsaison ist perfekt für einen längeren Fußmarsch; nicht zu heiß, um Mallorcas Gipfel zu erstürmen. Der Blick in den Reiseführer gibt für die bevorstehende Wanderroute Camí de s’Arxiduc den Schwierigkeitsgrad „Mittelschwer“ an. Das müsste zu packen sein, auch zu Fuß, denn eigentlich sollen auf der abenteuerlichen Strecke von Valdemossa zum Eibengipfel sogar Pferde vorankommen: Der österreichische Erzherzog Ludwig Salvator ließ sich Ende des 19. Jahrhunderts eigens diesen Reitweg anlegen, um zu Ross die Hügellandschaft im Westen überblicken zu können.
Damals wie heute führt die Route an der Finca Ca`n Massana über die Hochebene des Pouet und den Pla de sa Serp zu einer von Erzherzog Salvator erbauten Schutzhütte, die nur noch ein in sich zusammengefallener Steinhaufen ist. Ein knorriger Mandelbaum krümmt sich über die Ruine, als wolle er die uralten Gemäuer vor den leuchtenden Sonnenstrahlen schützen, damit die altertümlichen Gesteinsreste nicht noch mehr in Mitleidenschaft gezogen werden.

Zypressen links, Oliven rechts

Der Schatten, den der Baum spendet, wird für eine kurze Pause genutzt. „Mittelschwer“ stellt sich jetzt endgültig als passende Beschreibung für den Frühlingsausflug heraus: Für diejenigen, die den Trip eher als „schwer“ denn als „mittel“ empfinden, ist die Wanderung hier zu Ende.
Nach den schönen Passagen der Gratwanderung rund um den frische erblühten Puig Caragolí steigen manche frühzeitig ab. Flankiert von Zypressen und Olivenbäumchen tritt der Rest der Wandergruppe die Weiterreise an, zum Teix (1064 Meter) ist es noch ein gutes Stück bergauf. Wetterstürze sind hier oben nicht selten. Heute jedoch ist alles ruhig. Alle werden wohl trocken am Gipfel ankommen.
Zweieinhalb Stunden dauert der Rückmarsch. Er wird aber gern in Kauf genommen. Schließlich hat man tapfer den Reitweg des Erzherzogs erklommen und nicht frühzeitig kehrt gemacht. Dennoch wünscht sich mancher Reisende jetzt bald weg von hier, zu einem kühlenden Bad im Meer. Irgendwo dort hinter der Hügellandschaft, an den Stränden von Palma de Mallorca oder an den einem der einsamen Strände auf Mallorca

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