Anreise und Vorbereitung
Die USA erreichst du am schnellsten mit dem Flugzeug. Der Flug von Deutschland aus nach New York dauert circa 8,5 Stunden. Nach Florida bist du mindestens 10 Stunden unterwegs und bis nach Kalifornien benötigst du meist 12 Stunden. Viele dieser Langstreckenflüge starten von Frankfurt am Main oder München aus, wenn du eine deutsche Fluglinie buchst. Bei ausländischen Airlines hast du meist noch einen Zubringerflug, z. B. nach Amsterdam oder London. Dadurch kann sich die Gesamtreisezeit erheblich verlängern. Während des Fluges hast du in der Regel einen persönlichen Bildschirm, auf dem du Filme und Fernsehserien schauen oder spielen kannst. Nimm aber eventuell auch eine Augenmaske, Ohrenstöpsel und ein aufblasbares Reisekissen mit, um einige Stunden schlafen zu können.
Verkehrsmittel
Die USA sind ein Autoland. Da es nur wenige Zugverbindungen gibt, z. B. von Los Angeles nach Las Vegas, und der öffentliche Nahverkehr nicht stark ausgeprägt ist, erreichst du deine Ziele am bequemsten mit dem Wagen. Für dich als Urlauber bedeutet dies, dass du dir am besten ein Mietauto reservierst, wenn du deine Urlaubsregion aktiv erkunden möchtest. Es gibt etliche gute Anbieter von Leihwagen und die Auswahl an Fahrzeugen ist groß, wobei fast alle mit einem Automatikgetriebe ausgestattet sind. Benzin ist in den USA deutlich günstiger als in Deutschland, sodass deine Reisekasse geschont wird. Beachte, dass es in den meisten Bundesstaaten eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 55 bis 65 Meilen pro Stunde gibt. Dies entspricht 88 bzw. 104 km/h.
Neben dem Auto ist das Flugzeug das bevorzugte Fortbewegungsmittel im Land. Wenn du z. B. die Westküste erkunden möchtest, kannst du bequem von Los Angeles nach San Diego, San Francisco oder Seattle fliegen und benötigst keinen Mietwagen. Das Gleiche gilt für New York, Washington und Boston an der Ostküste.
Eine Ausnahme bezüglich der öffentlichen Verkehrsmittel stellt New York dar. Hier findest du ein hervorragend ausgebautes U-Bahn-Netz und auch das Angebot an Bussen ist riesig. Taxifahrten kosten deutlich mehr als in den meisten europäischen Großstädten und du solltest darauf achten, dass das Taxameter eingestellt ist. Eine günstige Alternative stellt der private Taxianbieter Uber dar, der in den USA weit verbreitet ist. Du lädst dir dafür die entsprechende App auf dein Smartphone und kannst dann jederzeit, und wo immer du gerade bist, schnell ein Taxi bestellen.
Klima
In den USA gibt es verschiedene Klimazonen. In Florida und auch in New Orleans und den umliegenden Südstaaten herrscht subtropisches bis tropisches Klima. Hier werden die Sommer sehr heiß und schwül, sodass die Monate Dezember bis April die ideale Reisezeit darstellen. Vor allem zwischen Juli und Oktober kann es zu Wirbelstürmen kommen, sodass du die Region dann eher meiden solltest.
New York und der Nordosten profitieren hingegen von einem gemäßigten Klima. Sowohl die Winter als auch die Sommer fallen in der Regel ausgeprägter aus als in Mitteleuropa. Obwohl sich die Region grundsätzlich ganzjährig für USA-Reisen eignet, sind die Temperaturen aber vor allem im Frühling und Herbst besonders angenehm.
In Kalifornien herrscht ein sehr mildes und äußerst trockenes Klima. Nur im Juli und August können die Temperaturen auch einmal mehrere Tage lang bei 40°C liegen, insbesondere im Landesinneren. Das Gleiche gilt für Las Vegas und die umliegenden Nationalparks. Die ideale Reisezeit liegt deshalb an der Westküste zwischen September und Mai.
Touren nach Alaska solltest du im Sommer unternehmen, wenn das Thermometer oft auf mehr als 15°C klettert. In den Wintermonaten musst du hingegen mit klirrender Kälte und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt rechnen. Ganz anders stellt sich das Klima hingegen auf Hawaii dar. Auf den Inseln ist es tagsüber meist zwischen 26°C und 31°C warm und auch nachts sinkt die Quecksilbersäule oft nicht unter 20°C. Es gibt keine ausgesprochene Regenzeit, sodass es ein ganzjährig ideales Reiseziel ist.
Land und Leute
Du zahlst während deines USA-Urlaubs mit US-Dollars. Fast überall werden Kreditkarten akzeptiert. Beachte, dass Preise oft ohne Mehrwertsteuer ausgewiesen sind. Jeder Bundesstaat entscheidet selbst über die Höhe seiner Steuern. Während es in Florida z.B. nur 6% sein können, verlangt man in New York oder Kalifornien durchaus 9% und mehr. Auf Lebensmittel werden hingegen deutlich weniger Mehrwertsteuern aufgeschlagen. Üblich sind in den Vereinigten Staaten auch Trinkgelder zwischen 10 und 20%. Für ein Gericht, das laut Speisekarte $20 kostet, solltest du unter Berücksichtigung von Steuern und Trinkgeld daher eher $25 veranschlagen.
Landessprache ist natürlich Englisch. In weiten Teilen von Florida, Kalifornien und den Südstaaten entwickelte sich aber Spanisch zu einer der meistgesprochenen Sprachen im Alltag. Dies gilt insbesondere für die Großstädte. Hier stellen Einwanderer vor allem aus Mexiko, Kolumbien und Kuba sowie Puerto Ricaner einen beträchtlichen Anteil der Bevölkerung. Der Anteil der Lateinamerikaner beträgt circa 17%, während 13% afroamerikanischer Abstammung sind. Deutlich gestiegen sind seit 1990 die Zahlen der Zuwanderer aus China, Indien und den Philippinen.
Dein Laptop und das Ladekabel deines Smartphones funktionieren auch in den USA, obwohl die Stromspannung dort 110V statt 220V beträgt. Du benötigst daher einen Adapter für die Steckdosen. Diesen kaufst du am besten noch vor Reiseantritt. Falls du in die USA reist und deinen Haartrockner oder andere Elektrogeräte mitnehmen möchtest, solltest du dir zudem einen Transformator besorgen.