Alte Olivenhaine, malerische Häuser und eine Umgebung geprägt von steilen Felsen machen das kleine Dorf Limone zu einem der beliebtesten Orte des Gardasees. Namensgeber des Ortes mit rund 1.000 Einwohnern sind nicht die alten Zitronengärten, sondern die ehemals dort verlaufende Grenze (lateinisch „limes“) zwischen Italien und Österreich. Kennzeichnend für die Beliebtheit von Limone ist der Andrang in den Sommermonaten. Täglich übertrifft die Zahl der Besucher die Anzahl der Einwohner deutlich. Das schließt jedoch ein romantisches, ungestörtes Plätzchen nicht aus. Je weiter es durch die Gassen den Berg hinauf geht, desto ruhiger wird die Umgebung. Die ideale Unterkunftsmöglichkeit für eine Reise nach Limone sul Garda ist eines der gut ausgestatteten Hotels oder Appartements.
Das Herzstück des am Gardasee gelegenen Dorfes ist die verwinkelte Altstadt. Ungestört von Autos und Lkw (es gilt ein Fahrverbot) lässt es sich entlang der zahlreichen Boutiquen, Restaurants und Souvenirgeschäfte schlendern. Für das besondere Flair der Altstadt sorgen die in großer Zahl aufgestellten Blumen.
Ein Spaziergang durch die engen Gassen und Straßen von Limone führt zu lohnenswerten Sehenswürdigkeiten. In den Häfen Porto Novo und Porto Vecchio schaukeln die Boote und warten auf die nächste Fahrt. Kulturbegeisterte besuchen die San-Benedetto-Kirche. Die im Jahr 1691 erbaute Kirche steht auf den Resten einer römischen Basilika. Im Inneren befinden sich vier Marmoraltäre, bekannt ist die Kirche zudem für die dortigen Wandgemälde. Empfehlenswert ist auch der Besuch der Kapelle San Rocco. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde im Ersten Weltkrieg stark beschädigt.
Die Einwohner von Limone sind für die traditionelle Herstellung von Olivenöl bekannt. Von Juli bis September ist die Ölmühle für Interessierte geöffnet. Im Anschluss lässt sich das fertige Öl direkt vor Ort erwerben – das ideale Mitbringsel für Daheimgebliebene.
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