Du suchst ein Reiseziel für deinen nächsten Urlaub? Die Bretagne mit ihrer exponierten Lage am Atlantik und einem ganzjährig milden Klima wartet darauf, von dir entdeckt zu werden. Die wilden Felsküsten und langen traumhaften Strände der Bretagne, die charakteristische Landschaft im Landesinneren, ihre kulturellen Höhepunkte, zahlreiche Freizeitaktivitäten und nicht zuletzt die kulinarischen Highlights machen die Bretagne zu einem der beliebtesten Reiseziele Frankreichs.
Anreise in die Bretagne
Der einzige internationale Flughafen im Land der Bretonen ist jener in Nantes. Der Flughafen Nantes Atlantique liegt 10 km außerhalb der Stadt und verfügt über Direktverbindungen mit mehreren Städten im deutschsprachigen Raum. So landen hier Flieger aus Basel und Genf in der Schweiz, Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München in Deutschland sowie der österreichischen Hauptstadt Wien. Die Weiterreise nach der Landung ist am schnellsten per Bus möglich, die Passagiere regelmäßig ins Zentrum von Nantes bringen.
Größere Flughäfen gibt es auch in anderen Städten der Bretagne, etwa in Brest, Rennes und Lorient. Diese haben allerdings gemeinsam, dass du nicht direkt aus den deutschsprachigen Ländern angesteuert wirst. Möchtest du über einen dieser Airports anreisen, empfiehlt sich der Weg über Paris. Die Flughäfen der Hauptstadt, Orly und Charles-de-Gaulle, sind von fast allen internationalen Flughäfen erreichbar und bieten Möglichkeiten zum Weiterflug in die Bretagne an.
Reisetipps für die Bretagne
So wunderschön die Küste der Bretagne auch ist, man sollte nie die Kraft des Meeres unterschätzen. So trägt etwa die Côte Sauvage ihre Bezeichnung als "wilde Küste" nicht von ungefähr, das Schwimmen ist aufgrund der starken Wellen das ganze Jahr über verboten. Auch an anderen Orten sollte man Strände unbedingt meiden, an denen eine rote Flagge weht.
Wie überall in Frankreich gilt auch in der Bretagne: Grundkenntnisse in der Landessprache sind sehr erwünscht, andernfalls könnte die Kommunikation mit den Einheimischen recht schwierig werden.
Dazu kommt in der Bretagne, dass die Identifikation mit der Region und auch dem keltischen Erbe sehr groß ist. Kommentare über diesen Landesteil oder Vergleiche mit anderen Destinationen in Frankreich sollte man vermeiden.
Auch wenn Strände und Städte in der Bretagne mancherorts fließend ineinander übergehen, die Kleidung wird scharf getrennt. Badeschlappen und Shorts in Restaurants zu tragen ist absolut verpönt.
Plane für Restaurantbesuche Zeit ein. Vor allem dank der großartigen Meeresfrüchte-Gerichte ist Essen hier weit mehr als Nahrungsaufnahme.
Wie lange sollte man in der Bretagne bleiben?
Die Bretagne ist aus Deutschland, Österreich sowie der Schweiz gut erreichbar und hat zudem spannende Städte für Kulturinteressierte und Genussmenschen zu bieten. Somit eignet sich die Destination für einen Wochenendtrip ideal, kann man die Region doch schon in 2 h bequem erreichen. Auch längere Aufenthalte lohnen sich allerdings und dank der vielseitigen Natur, den charmanten Orten und den Zeugen der langen Geschichte gibt es auch in einem zwei- bis dreiwöchigen Urlaub viel zu entdecken.
Für Urlauber mit viel Zeit bietet sich etwa eine Wanderung entlang der Küste an, erstreckt sich doch etwa der Wanderweg GR 34 über Hunderte von Kilometern. Auch mehrere Naturparks versprechen Erholung inmitten der unberührten Landschaften Westfrankreichs und für archäologisch begeisterte Urlauber lohnt sich eine Tour zu den spektakulären Zeugnissen keltischer Kultur.
Beste Reisezeit für die Bretagne
In der Bretagne herrscht ein mildes, vom Atlantik geprägtes Klima, das geringe Unterschiede zwischen den Jahreszeiten aufweist. Sowohl große Hitze wie auch Frost oder gar Schnee bleiben meist völlig aus. Vor allem im Winter sind starke Winde und Niederschläge keine Seltenheit, auch wenn diese im Normalfall nur kurz dauern. Im Januar und Februar, den beiden kühlsten Monaten des Jahres, ist im Durchschnitt mit Temperaturen zwischen 5 und 10 °C zu rechnen. Im Sommer sind 20 bis 25 °C möglich und es ist die meiste Zeit sonnig. Bedenken sollte man, dass es an der Küste meist um einige Grad wärmer ist als im Osten der Region.
Wie an den meisten Urlaubsregionen der Welt ist auch in der Bretagne der Sommer die beliebteste Reisezeit, allein das stabile und angenehm warme Wetter in diesem Teil des Jahres spricht dafür. Allerdings hat auch der Frühling zwischen April und Anfang Juni seine Vorzüge, wenn die Natur erblüht und der große Besucheransturm noch nicht begonnen hat.