Ein Urlaub in Rio de Janeiro verspricht zu jeder Jahreszeit ein breites Spektrum an Attraktionen. Vor allem die Kombination aus Stadt, Shopping, Nightlife, Stränden, tropischer Vegetation und schöner Natur im Hinterland lässt keine Langeweile aufkommen.
Anreise nach Rio de Janeiro
Wenn du aus Europa mit dem Flugzeug anreist, landest du auf dem internationalen Flughafen Rio de Janeiro-Antônio Carlos Jobim. Der Flughafen liegt rund 20 km nördlich des Stadtzentrums und wird regelmäßig von Deutschland aus direkt angeflogen. Die reine Flugzeit ab Frankfurt am Main beträgt beispielsweise rund 12 h.
Nach der Landung stehen verschiedene Anfahrtswege in die Innenstadt zur Auswahl. Am günstigsten ist die Fahrt mit klimatisierten Linienbussen, die direkt von den beiden Terminals abfahren und für die Strecke rund 1 h benötigen. Einige Hotels bieten auch einen Shuttleservice an. Alternativ gelangst du mit einem Taxi in die Stadt. Achte jedoch darauf, dass du einen offiziellen Anbieter wählst und den Fahrpreis im Voraus vereinbarst. Die offiziellen Taxis sind an der gelben Farbe mit blauem Streifen und rotem Nummernschild zu erkennen. Für Urlauber, die einen flexiblen Aufenthalt planen, ist ein Mietwagen die passende Option. Am Flughafen sind alle großen Anbieter vertreten.
Reisewissen
Als Währung ist der Brasilianische Real (BRL) im Einsatz. Bargeld ist an Geldautomaten und in Wechselstuben erhältlich. Auch alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert.
Zu den kulinarischen Spezialitäten von Rio de Janeiro zählt die Feijoada Completa, ein Eintopf aus schwarzen Bohnen, verschiedenen Fleischstücken, Reis, Gemüse und Orangenscheiben.
In Cafés und Restaurants ist eine Servicegebühr bereits im Preis enthalten. Trinkgelder in Höhe von 10 % des Rechnungsbetrags werden dennoch gerne gesehen.
In Rio gibt es ein gut ausgebautes Netz an Nahverkehrsmitteln, das aus Linienbussen und zwei U-Bahn-Linien besteht und die meisten Sehenswürdigkeiten ansteuert. Auf den Zuckerhut verkehrt zudem eine Seilbahn, den Corcovado erreichst du mit der Bergbahn und die Nachbarstadt Niterói ist durch eine Fähre mit Rio verbunden.
Zur Stromversorgung bieten Hotels entweder 110 V-Wechselstrom oder 220 V an. Nimm vorsichtshalber einen Universaladapter mit, um deine technischen Geräte immer in vollem Umfang nutzen zu können.
Wie lange sollte man in Rio de Janeiro bleiben
Wer sich einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Rios verschaffen möchte, sollte mindestens ein Wochenende in der Stadt verbringen. Die Besichtigung von Zuckerhut und Christusstatue benötigt ebenso ihre Zeit wie ein Bummel zu den historischen Sehenswürdigkeiten und ein Streifzug durch die einheimische Küche.
Wenn du noch tiefer in das Lebensgefühl der Stadt eintauchen, ein paar Tage am Strand verbringen und auch die Favelas erkunden möchtest, solltest du für deinen Urlaub mehrere Tage oder eine ganze Woche einplanen. Dann ist auch genügend Zeit, um einige Attraktionen in der Umgebung zu entdecken. Besuche zum Beispiel den Fischmarkt São Pedro in Niterói, die Residenz des alten Kaisers Dom Pedro II in Petrópolis oder den Nationalpark Serra dos Órgãos im Rahmen einer organisierten Tagestour oder individuell mit dem Mietwagen.
Beste Reisezeit für Rio de Janeiro
Dank seines tropischen Klimas ist Rio de Janeiro das ganze Jahr über eine beliebte Reisedestination. Die Temperaturen liegen fast immer über 25 °C, es gibt viele Sonnentage und auch die Wassertemperaturen laden durchgehend zum Baden an den berühmten Stränden ein. Der beste Zeitpunkt für deinen Urlaub ist deshalb abhängig davon, was du vor Ort unternehmen möchtest. Für einen Sightseeing-Aufenthalt empfehlen sich die brasilianischen Wintermonate von Mai bis September, wenn angenehme Temperaturen herrschen und die Niederschlagswahrscheinlichkeit gering ist.
Doch auch der Sommer hat seinen Reiz. Zwar ist zwischen Dezember und März mit besonders heißen Tagen und einer hohen Luftfeuchtigkeit zu rechnen, dafür erwarten dich aber attraktive Veranstaltungen wie der Karneval oder die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel – ein zusätzlicher Reiz, für den sich auch höhere Ausgaben für Übernachtungen lohnen.