Pittoreske Altstädte, kilometerlange Sandstrände, Steilküsten, abwechslungsreiche Landschaften, vielseitige Wassersportmöglichkeiten und nicht zuletzt kulinarische Leckerbissen zeichnen den Urlaub an der Adria aus.
Anreise an die Adria
An die obere Adria reist du in der Regel zum internationalen Flughafen Venedig-Tessera. Ab vielen großen Airports in Deutschland werden Nonstop-Verbindungen angeboten. Nach der Ankunft gibt es zahlreiche Optionen, um vom Airport zur Unterkunft zu gelangen. Neben Bus, Zug und Taxi stehen auch Motorboote und Wasserbusse bereit. Selbstverständlich kannst du auch einen Mietwagen leihen, mit dem du dich vor Ort auf eigene Faust fortbewegst. Venedig erreichst du vom Flughafen aus in etwa 15 bis 30 Min.
An die mittlere Adria gelangst du beispielsweise mit einer Verbindung zum internationalen Flughafen Pescara in der Region Abruzzen. Bis in die gleichnamige Stadt sind es beispielsweise rund 6 km, bis nach Francavilla al Mare rund 12,5 km. Für eine Reise an die untere Adria empfiehlt sich z. B. der Flughafen Bari, der ca. 15 km von der gleichnamigen Hauptstadt der Region Apulien entfernt liegt. Auch die umliegenden Reiseziele wie Brindisi sind in ca. 1,5 h mit dem Auto zu erreichen.
Gut zu wissen
Trinkgelder: In italienischen Restaurants sind Trinkgelder normalerweise bereits im Preis inbegriffen. Natürlich darfst du außergewöhnlichen Service gerne honorieren. In kleinen Cafés steht meist ein Tellerchen oder Sparschwein an der Theke, wo Gäste Trinkgeld hinterlassen können. Du solltest dich bei den Zimmermädchen mit mindestens fünf Euro pro Woche bedanken.
Regionale Küche: Insgesamt sieben Regionen grenzen an die italienische Adria und jede Gegend hat ihre eigenen Spezialitäten. Probiere in deinem Urlaub im Friaul den typischen Schinken Daniele del Friuli. Venetien verführt mit getrocknetem Stockfisch, Leber auf venezianische Art und Polenta. Weltberühmt ist die Emilia-Romagna für ihren Aceto balsamico di Modena, den Parmaschinken und Parmakäse. Ob Oliven der Marken, Lammfleisch der Abruzzen, Büffel-Mozzarella aus Molise oder Meeresfrüchte aus der Umgebung der Tremiti-Inseln von Apulien – jedes Küstengebiet der Adria sorgt für unvergleichliche Gaumenfreuden.
Wie lange solltest du an der Adria bleiben?
Die ideale Reisedauer für die Adria hängt von der Urlaubsart und der Dauer der Anreise ab. Mit dem Flugzeug bist du ab Deutschland bereits in rund einer Stunde an der oberen Adria, da lohnt sich bereits ein Kurztrip übers Wochenende. Wer plant, mit dem Auto bis an die Südspitze Italiens zu reisen, der ist beispielsweise von Hamburg bis Lecce rund 20 Stunden unterwegs. Dann ist ein Aufenthalt von mindestens einer Woche sinnvoll. Bei einer Städtereise nach Venedig bekommst du als Kunst- und Kulturinteressierter auch mit zwei bis drei Tagen einen guten ersten Einblick. Wenn du eine Kombination aus Badeurlaub und Kultur planst, dann rechne idealerweise mit mindestens fünf Tagen.
Falls du zehn Tage oder zwei Wochen zur Verfügung hast, laden Städte mit kulturellen Schätzen und hervorragenden Restaurants wie zum Beispiel in Bari, Rimini, Triest und Venedig zu einem Besuch ein. Die Nationalparks am Po-Delta oder auf der Gargano-Halbinsel eignen sich für Trips in die Natur, Boots- und Fahrradtouren sowie Wanderungen.
Wann ist die beste Reisezeit für die Adria?
Badeurlauber kommen idealerweise in den Sommermonaten, dann zeigt das Thermometer zwischen 27 °C bis über 30 °C. Es fällt kaum Regen und der Himmel ist meist strahlend blau. Im August hat das Meer durchschnittlich bis zu 25 °C Wassertemperatur.
Für ausführliche Besichtigungstouren oder sportliche Unternehmungen sind auch die Frühlings- und Herbstmonate an der Adria sehr beliebt. Ab Mai kann regelmäßig mit Temperaturen über 20 °C und viel Sonnenschein gerechnet werden. Im Winter fällt das Quecksilber kaum unter den Gefrierpunkt, allerdings kann es hin und wieder zu Regenfällen kommen.