Ebenfalls vier Tage blieben wir in Tonsai Bay, dann wurde es Zeit mit der Fähre auf die Insel Lanta weiterzuschippern. Nach einer zweistündigen Schiffsfahrt erreichten wir das Hafenstädchen im Norden der Insel. Dort empfing uns schon der Transferservice des kleinen Boutique Hotels „The Houben“. Es lag im ruhigeren Süden der Insel in der Nähe von Katiang Bay, etwas unterhalb der großen Strände Klong Dao und Klong Nin. Von dem Hotel waren wir extrem begeistert. Die Farben schwarz, rot und weiß dominierten die komplette Ausstattung, die modern und sehr hochwertig war. Die Zimmer waren riesig und sehr geschmackvoll mit vielen Details eingerichtet. Geführt wurde das Hotel von einem Belgier und seiner Tochter, die beide großen Wert darauf legten ihre Gäste zufrieden zu stellen und persönlichen Kontakt aufzubauen. Kaum hatten wir unseren Wunsch geäußert einen Roller zu mieten, stand er auch schon vor unserem Hotel für uns bereit.
Mit dem Roller ging es dann auf Erkundungstour über die ca. 30km lange Insel, wobei wir auch unseren Lieblingsstrand, Bamboo Bay, entdeckten. Fast menschenleer und doch gepflegt liegt er am südlichsten Zipfel der Insel und strahlt eine betörende Ruhe aus. Es gibt eine niedliche kleine Strandbar, in der ein sympathischer, junger Thai frische Fruchtshakes, kalte und warme Getränke serviert. Etwas abseits liegt auch noch eine einfache Bungalowanlage, in der man mittags z.B. auch sehr leckeres Pad Thai essen kann.
Da Thailand als Schnorchelparadies bekannt ist, ließen wir über unser Hotel auch eine Eintagestour auf die kleine Insel Koh Rok buchen. Mit dem Speedboat ging es frühmorgens ca. eine Stunde übers Wasser. Kurz vor der Insel wurden wir mit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel ausgestattet und durften frei die wunderschöne Unterwasserwelt erkunden. Ich habe mich wie in den Film „Findet Nemo“ versetzt gefühlt. Von Clownfischen, über Anemonen bis hin zu gigantischen Seeigeln gab es wirklich jedes Meeresgetier zu sehen. Nach dem zweistündigen Schnorcheltour wurden wir an Land gebracht, wo ein leckeres Mittagessen auf uns wartete. Im Anschluss konnten wir den Nachmittag an dem unberührten, weißen Sandstrand verbringen und das kristallklare, türkisfarbene Wasser bewundern. Von all den Stränden, die wir bereits in Thailand besucht hatten, war dieser wirklich der allerschönste. Am Abend, nach einer weiteren Tauchrunde waren wir fast ein wenig wehmütig, weil wir diesen herrlichen Platz wieder verlassen mussten.
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Anfangs hatten wir geplant nur drei Nächte auf Koh Lanta zu verbringen, doch der super Service in unserem Hotel und die schöne Umgebung waren Anlass genug noch einmal um fünf Tage zu verlängern.
Das schönste Restaurant auf Koh Lanta war unserer Meinung nach das „Same, same but different“ südlich von Katiang Bay. Hier konnte nachts direkt am Strand im Schein der Fackeln wunderbare Curries und Seafood genießen. Man sollte aber vor allem abends reservieren, wir waren wohl nicht die einzigen, die so begeistert von dem Ort waren.