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Die Kanarischen Inseln sind dank ihren zahlreichen Sonnentagen ein beliebtes Reiseziel, vor allem wenn man dem nordeuropäischen Winter entfliehen möchte. Doch welche Insel wählen? Bei dem umfangreichen Angebot hat man die Qual der Wahl.
Gibt es preisliche Unterschiede? Welche Insel ist schöner? Welche Insel ist kinderfreundlicher? Und welche ist besser für einen Urlaub zu zweit geeignet? Bei weg.de erfährst du, worin die Unterschiede liegen.
Im Vergleich zu anderen Kanarischen Inseln wie etwa Fuerteventura sind sowohl Teneriffa als auch Gran Canaria sicherlich ein wenig teurer, dafür bieten beide Inseln aber ein breitgefächertes Angebot sowohl an Unterkünften als auch an Aktivitäten. Auf Gran Canaria findet man im Allgemeinen mehr Unterkünfte für jedes Budget. Es kommt aber auch auf die Saison und die jeweilige Region an, in der man bucht. Generell gilt: Wer zuerst kommt, malt zuerst.
Die Frage, welche Insel die schöneren Strände hat, ist schwer zu beantworten, es kommt vielmehr darauf an, was man von einem Strand erwartet. Beide Inseln sind Vulkaninseln, das heißt, die Farbpalette variiert von perlweiß bis rabenschwarz. Während Teneriffa eine facettenreichere Auswahl und insgesamt mehr felsige Vulkanstrände hat, gibt es auf Gran Canaria mehr breite, oftmals künstlich angelegte Sandstrände, die gut erschlossen sind. Wer eine ausgefeiltere Infrastruktur an den Stränden sucht, wird sich eher für Gran Canaria entscheiden. Teneriffa-Fans hingegen schätzen die Ursprünglichkeit der Naturstrände, die man oftmals nahezu ungestört genießen kann.
Wettertechnisch sind sowohl Gran Canaria als auch Teneriffa eine gute Wahl: Beide sind dank ihrem ganzjährig milden Klima und etwa 3000 Sonnenstunden pro Jahr äußerst beliebt. Gran Canaria ist tendenziell ein bisschen trockener und sonniger, besonders im Süden – ideal, wenn man im Dezember dem kalten europäischen Winter entfliehen und Sonne tanken möchte. Teneriffa ist dank ihren milden Wintertemperaturen im Dezember ein gutes Urlaubsziel, wenn Outdooraktivitäten geplant sind. Besonders im Inselinneren in den Bergregionen ist es deutlich frischer, und um den Teide kann es sogar schneien. Auf beiden Inseln ist die Regenwahrscheinlichkeit im Winter in den nördlichen Regionen etwas höher als im Süden. Fazit: Beide Inseln sind ideal für eine erholsame und spannende Auszeit – und zwar das ganze Jahr hindurch
In puncto Familienfreundlichkeit liegen die beiden Inseln dicht beieinander, dank einer großen Auswahl kinderfreundlicher Unterkünfte, Badestrände und organisierter Freizeitaktivitäten. Sowohl auf Teneriffa als auch auf Gran Canaria kann man unheimlich viel unternehmen – egal, ob man Wassersport, Kultur oder Natur bevorzugt. Gran Canaria hat generell eine etwas größere Auswahl an Stränden und Aktivitäten. Zu den Highlights gehören Höhlenbesichtigungen und zahlreiche Tier- und Themenparks wie etwa Poema del Mar und Sioux City. Es gibt auch Wasserparks, allerdings hat Teneriffa mit ihrem berühmten Siam, der zu den besten Wasserparks der Welt gehört, hier die Nase vorn. Ein weiteres Highlight ist die Cueva del Viento, die fünftgrößte Vulkanröhre der Welt, die man mit Kindern ab 5 Jahren besichtigen kann.
In der Kategorie „Adult only“ liefern sich beide Inseln ein dichtes Rennen. Sowohl Teneriffa als auch Gran Canaria verfügen über eine große Auswahl ruhiger Hotels für Erwachsene. Erstere bietet besonders an der Costa Adeje exklusive Luxus- und Wellnesshotels nur für Erwachsene an. Zudem ist Teneriffa mit ihren außergewöhnlichen Vulkanlandschaften und Weinregionen ein ruhigeres Urlaubsziel. Für Partysuchende ist Gran Canaria, die für ihre Offenheit bekannt ist, tendenziell die bessere Adresse und zieht vor allem jüngere Reisende an. Auch hier gibt es eine große Auswahl an schönen Unterkünften mit Spa und Wellness. Besonders im Süden findet man ein breitgefächertes Spektrum interessanter Angebote für einen ungestörten Urlaub zu zweit.
Während Teneriffa vor allem für ihre facettenreiche Natur und Vulkanlandschaften bekannt ist, wird Gran Canaria wegen der landschaftlichen und kulturellen Vielfalt auf einer relativ kleinen Fläche als Minikontinent bezeichnet. Highlights auf Teneriffa sind etwa die mondartige Umgebung des Teide, der grüne Norden mit La Orotava und La Laguna. Auf Gran Canaria gibt es zusätzlich zu den Felsformationen des Roque Nublo auch Dünen zu entdecken, die an die Sahara erinnern – also ein Kontrast zu der generell etwas raueren Landschaft Teneriffas.
Die flächenmäßig zweitgrößte, aber trotzdem weitaus ruhigere kanarische Insel gilt generell als preisgünstiger als ihre Schwesterninseln. Die weitläufigen, naturbelassenen Sandstrände sind ideal für Ruhesuchende und Wassersportbegeisterte. Auch in puncto Klima ähnelt Fuerteventura ihren Nachbarn: wegen der vielen Sonnentage ist sie ein optimales Reiseziel im Winter. Wer mit der Familie unterwegs ist, wird sich über die Vielzahl ungestörter Plätze am Strand freuen, dafür gibt es weniger Freizeitparks als auf Gran Canaria oder Teneriffa. Das afrikanisch anmutende Flair lässt sich in abgelegenen Resorts genießen – ideal also für einen Urlaub zu zweit. Auf Fuerteventura gibt es insgesamt weniger Städte, dafür aber romantische Bergdörfer und imposante Naturphänomene wie Dünen, Steilküsten und Höhlen zu entdecken.