Die 10 schönsten Orte auf Sizilien

Welterbe, Natur und mehr

Sizilien ist vielfältig und voller Überraschungen: Italiens größte Insel hat so viele UNESCO-Welterbestätten wie anderswo ein ganzes Land. Dank der Vulkane ist Sizilien mit seinen vielen kleinen Inseln fruchtbar und grün. Wunderschöne Sandstrände und klares, türkisblaues Wasser laden zum Entspannen, Baden und Tauchen ein. Vulkanberge, hohe Klippen und urtümliche Naturreservate bieten zahllose Gelegenheiten zum Wandern und Klettern. Die antiken Stätten und die barocke Architektur sind ein Muss für Städteliebhaber und Kulturfreunde.

Palermo – die Authentische

Die Altstadt Palermos ist genau so, wie man sich eine typisch süditalienische Stadt vorstellt: quirlig, eng und gleichzeitig romantisch. Palermo liegt im Westen der Nordküste und ist die größte Stadt Siziliens. Die normannisch-arabische Kathedrale Maria Santissima Assunta ist nicht nur architektonisch besonders, sondern hier ist auch Friedrich II. begraben. Und auch die goldenen Mosaike des Doms von Monreale sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Anschließend lädt das Viertel Kalsa zum Flanieren und Entspannen in den kleinen Cafés ein. Ein Abstecher zur beeindruckenden Fontana Pretoria für ein paar Fotos lohnt sich vor allem abends.

Unser Tipp: Der ideale Ort für Städtereisende und alle, die an Architektur und Kirchen interessiert sind. Dank dem eigenen Flughafen ist die Stadt ideal zu erreichen.

Catania – die schwarze Perle

Die Hauptstadt Siziliens liegt mittig an der Ostküste der größten Insel im Mittelmeer. Ihren Beinamen „schwarze Perle” trägt sie durch das schwarze Lavagestein des Vulkans Ätna, an dessen Fuß die Stadt ruht. Die Piazza del Duomo mit dem berühmten Elefantenbrunnen ist ein beliebter Treffpunkt. Hier ist auch der richtige Ort für einen kleinen Snack und einen Kaffee direkt am Platz. Die Flaniermeile Catanias, die Via Etnea mit ihren barocken Fassaden führt Sie bis an den Fuß des berühmten Vulkans. Den traditionellen Fischmarkt, die Pescheria, müssen Sie gesehen haben, samstags findet außerdem ein Flohmarkt statt.

Unser Tipp: Die Stadt ist ideal für Städtereisende, Entdecker und Hobby-Vulkanologen. Mit der Fähre oder über den eigenen Flughafen ist Catania gut erreichbar.

Syrakus – die Griechische

Syrakus im Südosten Siziliens galt in der Antike als eine der schönsten griechischen Städte überhaupt. Bis heute prägen die Überreste aus der griechischen Zeit das Stadtbild, das zum Welterbe der UNESCO zählt. Im Archäologischen Park sind antike Ruinen zu sehen, im Sommer sogar mit Theateraufführungen. Das Castello Maniace wurde vom Stauffer Friedrich II. errichtet und ist unverändert erhalten. Den Dianabrunnen mit seinen Marmorstatuen sollten Sie sich abends ansehen, wenn er beleuchtet ist, ebenso wie den eindrucksvollen Dom von Syrakus.

Unser Tipp: Besonders beliebt ist die Stadt bei Geschichtsinteressierten, Theaterfreunden und Weltkulturerbe-Reisende. Erreichbar ist Syrakus mit Bus und Bahn ab Catania.

Taormina – die Atemberaubende

Am Timmendorfer Strand kommen Strandwanderer auf ihre Kosten: Sieben Kilometer lang knirscht weißer, feinkörniger Sand unter den Füßen. Meeresrauschen und Möwenschreie gibt es obendrauf. Neben dem mondänen Flair des Seebads Timmendorfer Strand wirkt das Hinterland ruhig und verträumt. Schön platt und wie gemacht zum Wandern, Radfahren und Reiten. Zum Beispiel um den Hemmelsdorfer See mit seinem Schilfgürtel. Vom Herman-Löns-Aussichtsturm haben Sie einen tollen Rundumblick über das Wald-, Busch- und Wiesengebiet. Weiter geht es ins beschauliche Niendorf, wo Sie am Hafen dem Plattdütsch der Fischer lauschen. Sie beißen in ein saftiges Fischbrötchen mit fangfrischem Hering vom Kutter.

Unser Tipp: Vor allem Panoramafotografen, Naturliebhaber und Strandfreunde werden Taormina lieben. Die Bahn hält im unteren Teil der Stadt und ein Bus bringt Sie hinauf.

Äolische Inseln – die sieben Schönheiten

Die Liparischen oder Äolischen Inseln gehören zu den weitgehend unentdeckten Schönheiten im Mittelmeer und zählen zum Welterbe. Nördlich von Sizilien gelegen und nach dem Gott der Winde benannt, sind die Äolischen Inseln vor allem durch den aktiven Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Insel bekannt. Die größte Insel ist Lipari, hier ist die wunderschöne Altstadt einfach ein Muss. Salina, die grüne Perle, ist von sechs erloschenen Vulkanen geprägt, die Vulkanerde lässt Wein und andere Pflanzen gedeihen. Berühmt sind die Inseln auch für ihre herrlichen Strände.

Unser Tipp: Naturliebhaber und Strandurlauber finden hier ein Paradies. Sie erreichen die Inseln mit der Fähre ab Milazzo oder Neapel.

Noto – die Barocke

Südlich von Syrakus an der Ostküste liegt die Stadt Noto. Nachdem die alte Stadt 1693 bei einem Erdbeben zerstört wurde, wurde sie vollständig im Barockstil erbaut und ist bis heute gut erhalten. Die Straße Corso Vittorio Emmanuele führt Sie von der Porta Reale über drei Plätze mit barocken Kirchen: Die beeindruckendste ist zweifelsohne die Kathedrale. Sie sollten dem Rathaus und dem Palazzo Nicolaci ebenfalls einen Besuch abstatten. Die weiten Sandstrände im Lido di Noto laden anschließend zur Entspannung ein. Vogelliebhaber dürfen das Naturreservat Oasi Vendicari nicht verpassen.

Unser Tipp: Nicht nur Barockliebhaber, sondern auch Naturfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Erreichbar ist Noto mit der Bahn ab Syrakus und mit dem Bus ab Catania.

Agrigento – die Klassische

Unser Tipp: Geschichtsliebhaber und Kulturfonds werden Agrigent besonders genießen. Am einfachsten erreichen Sie die Stadt mit dem Zug oder mit dem Bus ab Catani.

Cefalù – die Gemütliche

In Cefalù dreht sich alles um Meer, Strand und Fisch. Der lange Sandstrand führt direkt an der Stadt entlang und die Wasserqualität ist außerordentlich gut. Etwas abseits finden Sie kleinere Buchten mit feinen Sandstränden. Besonders Settefrati ist ein idyllischer, kaum bekannter Sandstrand mit türkisem Wasser. Sportliche wagen den Aufstieg auf die Rocca di Cefalù und besichtigen das Diana-Heiligtum. Der Blick aufs Meer und die Stadt mit der herrlichen Kathedrale ist atemberaubend.

Unser Tipp: Cefalù ist das Mekka für Strandurlauber, Kletterer und Wanderer und ist mit dem Zug ab Palermo sehr gut erreichbar.

Erice – das Juwel

Von diesem mittelalterlichen Ort haben Sie eine spektakuläre Aussicht auf die berühmten Salzwiesen von Trapani, den gleichnamigen Golf und die Ägadischen Inseln. Das der Legende nach von Aeneas gegründete Erice erkunden Sie am besten bei einem Spaziergang durch die schmalen Gassen entlang dicker Mauern bis zur Kathedrale, deren Turm früher Wachturm war. Besuchen Sie auch das Schloss der Venus, einen normannischen Palast. Von hier aus können Sie herrlich den Sonnenuntergang beobachten.

Unser Tipp: Mittelalterfans und Hobbyfotografen werden Erice besonders wertschätzen.

Favignana – die Romantische

Klare, tiefe Buchten mit blauem Wasser locken sowohl Badegäste als auch Taucher auf die Ägidischen Inseln, die ganz im Nordwesten Siziliens gegenüber von Trapani liegen. Die größte von ihnen ist Favignana. Besteigen Sie unbedingt den Monte Santa Caterina: Von hier blicken Sie aus 324 m Höhe auf die Inseln und das azurblaue Meer hinab. Das hier gelegene Castello di Santa Caterina ist eine mittelalterliche Verteidigungsanlage. Sehenswert ist auch die alte Thunfischfabrik Florio, die unverändert erhalten ist.

Unser Tipp: Geschichts- und Naturfans sowie Taucher sollten sich die Insel nicht entgehen lassen. Mit einem Tragflügelboot ist sie in 30 Minuten ab Trapani zu erreichen.

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