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Die schönsten Inseln in Europa

Ob Korsika, Kreta oder Mallorca – neben den bekanntesten und größten Inseln Europas gibt es zwischen Ost- und Nordsee, Adria und Ärmelkanal zahlreiche weitere Destinationen für einen Inselurlaub. Wir haben Kurs zu den schönsten Inseln in Europa aufgenommen und dabei auch ein paar Geheimtipps mit im Schlepptau. Folgen Sie uns zu zerklüfteten Steilküsten, traumhaften Stränden und romantischen Hafenstädten und entdecken Sie Ihr nächstes Urlaubsparadies zum Baden, Bummeln oder einfach nur, um die Seele baumeln zu lassen.


Die 10 schönsten europäische Inseln auf einen Blick


Teneriffa

Die größte der Kanarischen Inseln ist auch eine der schönsten Inseln in Europa für einen Strandurlaub. Wer dem Winterblues entkommen oder den Sommer in die Verlängerung schicken möchte, ist auf der sonnenverwöhnten Vulkaninsel genau richtig. Auf Teneriffa gibt es feine sonnengelbe Sandstrände wie die Playa Abama sowie schwarze Lavastrände wie die Playa Jardín. Die Playa Honda ist vor allem bei Surfern beliebt. Wer den Strand einmal verlässt, findet im Anaga-Gebirge, im Nordosten der Insel, ein abwechslungsreiches Wanderparadies mit karger Felslandschaft, knorrigen Lorbeerwäldern und atemberaubender Aussicht auf das Meer.

Unser Tipp: Machen Sie einen Ausflug in den Teide Nationalpark und unternehmen Sie dort eine Wanderung auf einem der zahlreichen ausgeschilderten Wege durch die Lava-Landschaften. Mit der Seilbahn gelangen Sie anschließend auf 3.555 m Höhe, knapp unterhalb des Pico del Teide, der mit seinen 3718 m Höhe der höchste Berg Spaniens ist. Für die Gipfelbesteigung benötigen Sie eine Sondergenehmigung.

Madeira

Die Vulkaninsel zwischen den Kanaren und den Azoren liegt als eine der schönsten Inseln Europas im Atlantik. Die schroffe Felsenküste steht dem satten Grün der Wälder gegenüber. Aufgrund der farbenfrohen Blütenpracht kennt man Madeira auch als Blumeninsel. Feinsandige Strände muss man auf der Insel zwar suchen, aber im Norden gibt es tolle Naturschwimmbecken aus Lavastein. Erstklassige Aussichtspunkte finden sich dagegen gefühlt an jeder Ecke. Folgen Sie einfach den Schildern mit der Aufschrift „Miradouro“, um nach einer mehr oder weniger kurzen Wegstrecke mit einem wunderbaren Ausblick auf das Meer oder über die Insel belohnt zu werden.

Unser Tipp: Geradezu mystisch wirkt der Lorbeerwald von Fanal mit dem Spitznamen „Feenwald“.

Mallorca

Ob Sie über den Bauernmarkt von Sineu schlendern, sich durch die Tapas-Bars in Palma kosten, idyllische Bergdörfer besuchen oder einen der zahlreichen Traumstrände genießen – schnell wird deutlich: Mallorca ist so viel mehr als eine Partymeile. Die größte Baleareninsel ist auch eine der schönsten Inseln in Europa. In der Hauptsaison lassen angenehme Wassertemperaturen Badeträume wahr werden. Besonders idyllisch ist der Naturstrand Caló des Moro, umgeben von der mallorquinischen Steilküste. In der Nebensaison entpuppt sich Mallorca als echtes Wander- und Radparadies.

Unser Tipp: Unternehmen Sie einen Ausflug ins Tramuntana Gebirge zum Kloster Lluc, dem Bergdorf Orient, die Sa Calobra Bucht hinunter und nach Sóller.

Kreta

Von archäologischen Stätten über einsame Buchten bis hin zu gutem Wein hält Kreta alle Zutaten für einen wunderbaren Mittelmeerurlaub bereit. Gehen Sie auf Entdeckungstour in der Hafenstadt Heraklion. Im Nationalmuseum können Sie einen Abstecher in die Antike machen, bevor Sie Ihren Gaumen in einem der hervorragenden Restaurants verwöhnen lassen. Wer nicht gerade zum Baden auf die größte griechische Insel kommt, ist auch in der Nebensaison auf Kreta gut aufgehoben. Denn im Frühling und Herbst ist Kreta eine der schönsten Inseln in Europa, wenn es ums Wandern geht. Der Weg zum Wanderglück führt dabei ins Hinterland, oder besser gesagt ins Lefka-Ori-Gebirge.

Unser Tipp: Ruhesuchende finden in der Bucht von Kountoura bestimmt ein ungestörtes Plätzchen.

Korsika

Zwischen Bergen und Meer bietet diese europäische Insel im Mittelmeer einen unvergesslichen Urlaub. Ob Wandern, Schwimmen oder beides – Korsika hat eine ganze Bandbreite an Urlaubsaktivitäten zu bieten. Ein schönes Ziel ist das Wandergebiet um Forêt de Bonifatu mit seinen erfrischenden Badegumpen. Abkühlung verspricht aber auch das Meer an den malerischen Stränden. Der weiße Sandstrand von Santa Guilia wirkt geradezu karibisch. Nicht ganz so feinsandig ist der Strand von Cupabia. Dafür ist die geschützte Bucht umso besser zum Schnorcheln und auch für Familien mit Kindern geeignet.

Unser Tipp: Unternehmen Sie einen Bootsausflug ins UNESCO-Naturschutzgebiet Scandola, das nur über das Wasser erreichbar ist. Zwischen den steilen roten und bis zu 900 m hohen Felsen der zerklüfteten Halbinsel finden sich idyllische Buchten und Höhlen mit Delfinen und Schildkröten. Bootsausflüge werden ab Calvi, Porto, Cargèse, Sagone und Ajaccio angeboten.

Elba

Die Insel Elba gehört zum Toskanischen Archipel und begrüßt Sie mit goldenen Sandstränden, kristallklarem Wasser und auf den Wellen tanzenden Fischerbooten. Die Insel ist gut mit der Fähre zu erreichen und bietet eine Vielzahl an hübschen Dörfern, die sich mit dem Mietwagen gut erkunden lassen. Der Großteil der Strände befindet sich in den Buchten entlang der Küste, doch wer Sandstrände sucht, muss in den Süden der Insel reisen. Neben tollem Strandflair bietet Elba auch Geschichts- und Kulturbegeisterten eine große Anzahl an Sehenswürdigkeiten.

Unser Tipp: Der Honig von Elba spiegelt die große Pflanzenvielfalt wider und ist ein leckeres Reiseandenken.

Rügen

Die weißen Kreidefelsen, die steil aus dem Meer ragen, sind das Wahrzeichen der Insel Rügen. Entlang der Steilküste gibt es abwechslungsreiche Wanderwege, die zu bildschönen Aussichtspunkten führen. Folgen Sie einfach dem Hochuferweg bei Sassnitz durch den Buchenwald der Stubbenkammer bis zum berühmten Königsstuhl. Die Rügener Kreidefelsen lassen sich aber auch vom Wasser aus genießen. Täglich steuern Ausflugsschiffe die majestätische Kreideküste an, die vielerorts vom Sanddorn überwuchert wird. Die Pflanze mit den knallorangen Beeren wächst auf der Ostseeinsel als natürlicher Küstenschutz einfach so am Wegesrand, ist aber geschützt und darf deshalb nicht ohne Weiteres geerntet werden. Am Kap Arkona gibt es jedoch Schauplantagen, wo man mehr über die „Zitrone des Nordens“ erfahren kann.

Unser Tipp: Ob Tee, Likör, Bonbons oder Handcreme – ein Mitbringsel mit Sanddorn gehört einfach in den Koffer.

Jersey

Zwischen Frankreich und Großbritannien scheinen die Uhren auf der Insel Jersey im Ärmelkanal ein bisschen langsamer zu gehen. Obwohl man die größte Kanalinsel angesichts der überwältigenden Auswahl der schönsten Inseln in Europa vielleicht nicht direkt auf dem Schirm hat, ist Jersey doch genau das richtige Reiseziel, um zu entschleunigen. Ein weit verzweigtes Wanderwegenetz umspannt die Insel, die der britischen Krone untersteht. Die Wege führen über steile Klippen, durch idyllische Hafenstädtchen wie St. Aubin und natürlich auch zum Strand. Einige von Jerseys Stränden zählen zudem zu den besten Surfspots Europas.

Unser Tipp: Auf Jersey sollten Sie sich Black Butter keinesfalls entgehen lassen.

Fanø

Fanø vor der dänischen Nordseeküste ist nicht gerade windstill, aber mit bunt gesprenkelter Heidelandschaft, dem Wattenmeer und der naturbelassenen Dünenlandschaft ist diese europäische Insel ein echtes Quell der Ruhe. Die steife Brise bietet optimale Bedingungen zum Kite- und Windsurfen sowie zum Strandsegeln mit dem Blokart. Für die Kleinsten sind die nicht enden wollenden feinen Sandstrände der perfekte Ort, um einen Drachen steigen zu lassen oder m auf Schatzsuche zu gehen. Fanøs Gold ist der Bernstein. Die Großen ziehen beim Strandspaziergang am besten die Schuhe aus, um eine kostenlose Fußmassage zu genießen.

Unser Tipp: Besuchen Sie Nordby, das bis heute den Charme eines verträumten Fischerdorfs versprüht.

Flores, Azoren

Fast zweitausend Kilometer vom Festland entfernt liegt die Insel Flores beinahe mittig zwischen dem kanadischen Neufundland und dem portugiesischen Festland. Die grüne Insel, die ihre Blumenpracht bereits im Namen trägt, lockt vor allem Wanderbegeisterte so weit in den Atlantik auf den Archipel der Azoren. Auf Flores zeigt sich ganzjähriges Aprilwetter mit hoher Feuchtigkeit und milden Temperaturen von seiner besten Seite. Der Golfstrom bringt das nordatlantische Meerwasser vom Sommer bis in den Oktober auf Badetemperatur. Baden kann man entweder im Meer oder auch in den sieben malerisch gelegenen Kraterseen. Ein weiteres Highlight von Flores sind die rauschenden Wasserfälle, zum Beispiel am tiefgrünen Waldsee Poço de Alagoinha.

Unser Tipp: Eine Wanderung zum Fajã de Lopa Vaz wird mit meeresfrischer Abkühlung am dunklen Kiesstrand belohnt.

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