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Beste Reisezeit für Kuba

Zigarren, Zuckerrohr und heiße Salsa-Rhythmen – nirgendwo verschwimmen die Grenzen zwischen Nostalgie und Neuanfang so wie in Kuba. Der Inselstaat besteht aus der gleichnamigen Hauptinsel sowie etwa 1.600 weiteren Eilanden und Korallenriffen. Speziell die Hauptinsel bietet als größte der Karibik ein breites Urlaubsspektrum.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Kuba-Urlaub? Ob Flitterwochen, Rundreise oder Strandurlaub in Varadero – wie lautet der Plan für Ihren Kuba-Urlaub? Je nach Vorhaben kann sich eine der vorherrschenden Saisons besser eignen als die andere. Um einen guten Eindruck vom kubanischen Wetter zu bekommen, lohnt sich ein Blick auf die Jahresübersicht. Danach ist klar, dass es die typisch europäischen Jahreszeiten in Kuba nicht gibt. Wer sich die Klimatabellen nämlich ganz genau ansieht, erkennt, dass die Temperatur ganzjährig recht konstant bleibt. Es herrschen stets Werte zwischen 25 und 30°C. Typisch für das tropische Inselklima ist zudem ein stetiges Lüftchen, das durch den Passatwind geprägt wird, sowie die Möglichkeit von tropischen Wirbelstürmen in der Hurrikan-Saison von Juni bis November.

In Kuba unterscheidet man generell zwischen der Trockenzeit von November bis April und der anschließenden Regenzeit von Mai bis Oktober. Die trockene Periode ist von angenehm-warmen Temperaturen geprägt und es gibt kaum Regentage. In der feuchten Saison sieht das anders aus. Regelmäßige Schauer sind üblich und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Alles Gründe, warum die Trockenzeit gerne als beste Reisezeit für Kuba genannt wird. Das soll aber nicht heißen, dass Sie nicht auch während der Regen- oder Hurrikan-Saison nach Kuba fliegen können. Das Gegenteil ist der Fall, wie wir weiter unten zeigen werden.

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Wann ist Regenzeit in Kuba?

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Wann ist Hurricane-Saison in Kuba?

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Wann ist Urlaub in Kuba am günstigsten?

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Wie sind die Wassertemperaturen je nach Reisezeit in Kuba?

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Gibt es klimatische Unterschiede zwischen Kubas Süden, Norden, Westen & Osten?

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Auf einen Blick: Reisezeit Kuba

  • November bis April = Trockenzeit
  • Mai bis Oktober = Regenzeit mit 80-90% Luftfeuchtigkeit
  • Juni bis Oktober = Hurricane Saison
  • Ganzjährig warme Temperaturen: Luft Ø 25-30°C, Wasser Ø 24-27°C
  • Über 200 Sonnentage im Jahr
  • Regenreichster Monat ist der Juni mit 9-10 Regentagen
  • Trockenste Monate sind Januar, Februar und März mit nur 3 Regentagen
  • 6-7 Sonnenstunden pro Tag in den Wintermonaten, 8-9 h im Sommer
  • Touristische Hochsaison im Winter

Wann ist Regenzeit in Kuba?

Von Mai bis Oktober ist offiziell Regenzeit in Kuba. Viele Menschen vermeiden bewusst einen Aufenthalt in diesen Monaten, weil sie befürchten, dass es tagelang nass ist und sie die meiste Zeit am Zimmer verbringen müssen. Dabei handelt es sich allerdings um einen weitverbreiteten Irrtum. Denn wie in vielen anderen tropischen Ländern gießt es auch in Kuba während der Regenzeit nicht unaufhaltsam vom Himmel. Eher sind es Regenschauer, die immer mal wieder auftauchen können. Das bedeutet: Wolken ziehen am Horizont auf und ein kurzer, aber heftiger Schauer folgt. Nach solch einem Guss lugt die Sonne recht bald wieder zwischen den Wolken hervor und alles ist so, als ob nichts gewesen wäre. Während der Regenzeit sind somit auch Strandurlaube und Sonnenbaden ohne Weiteres möglich.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Luft ist nach solch einem Schauer frisch und angenehm. Bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 % während der Regensaison kann das eine willkommene Abwechslung sein. Übrigens, der feuchteste Monat auf Kuba ist Juni, mit durchschnittlich neun bis zehn Regentagen. Zum Vergleich sind Januar, Februar und März mit drei Regentagen die trockensten Monate.

Wann ist Hurricane-Saison in Kuba?

Ein weiteres Motiv, warum November bis April häufig als beste Reisezeit für Kuba angegeben wird, hängt damit zusammen, dass in dieser Zeit keine Wirbelstürme zu erwarten sind. Kubas Hurricane-Saison beginnt üblicherweise Anfang Juni und endet am 30. November. In diesen Wochen besteht ein höheres Risiko für tropische Stürme. Der Grund dafür ist simpel. Zu dieser Zeit erwärmt sich der Atlantische Ozean rund um den Äquator, sodass die warme Luft aufsteigt und in großer Höhe zu rotieren beginnt.

Die gute Nachricht: Dank eines hervorragenden Frühwarnsystems sind auch Aufenthalte während der Hurricane-Saison möglich. Sobald sich ein Sturm über dem Atlantik formiert, gibt es eine Warnung und es werden alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, sollte er sich auf Kuba zubewegen. Schwere Stürme mit verheerenden Auswirkungen sind daher eher selten der Fall. Zuletzt richtete beispielsweise Hurrikan Irma im Jahr 2017 erheblichen Schaden an.

Wann ist Urlaub in Kuba am günstigsten?

Urlaub in Kuba muss nicht immer teuer sein. Sparfüchse und alle, die über ein schmales Reisebudget verfügen, können in der Nebensaison definitiv das eine oder andere Schnäppchen ergattern. Die hohe Nachfrage nach Aufenthalten in der Trockenzeit wirkt sich nämlich stark auf die Preise von Flügen und Unterkünften aus. In der Regenzeit sowie in der Hurrikan-Saison sind die Angebote wesentlich günstiger. Ein weiterer Vorteil in der Nebensaison: Es ist ruhiger und entspannter, denn es strömen deutlich weniger Menschen auf die Inseln. Wer sich also an etwas Regen nicht stört, kann auch von Mai bis Oktober Kuba-Urlaub machen.

Wie sind die Wassertemperaturen je nach Reisezeit in Kuba?

Unter Kokospalmen faulenzen und den Blick über türkisblaues Wasser schweifen lassen – so oder so ähnlich sehen die Wunschvorstellungen vieler Kuba Reisender aus. Und in der Tat, Badeurlaub ist in Kuba ganzjährig möglich. An etwa 330 Tagen im Jahr scheint die Sonne. Das wirkt sich auch auf die Wassertemperaturen aus, die stets zwischen behaglichen 24°C und 28°C pendeln. Zwischen Juli und Oktober ist das Wasser mit durchschnittlich 28°C am wärmsten. Dicht dahinter folgen die Monate Mai, Juni, November und Dezember mit etwa 27 Grad. Am kältesten ist das Wasser von Januar bis April mit immer noch sehr angenehmen 25°C bis 26°C.

Gibt es klimatische Unterschiede zwischen Kubas Süden, Norden, Westen & Osten?

Kuba ist trotz seiner enormen Ausdehnung vom Golf von Mexiko über den Atlantischen Ozean bis zum Karibischen Meer nur von einer durchgängigen und ganzjährig vorherrschenden Klimazone beherrscht. Grund dafür ist der Nordost-Passat, der die Insel beständig mit warmer und feuchter Luft versorgt. Jedoch gibt es kleine, aber feine Unterschiede zwischen Flachland und gebirgigen Regionen sowie zwischen Norden/Süden und Osten/Wetsen. In den Ebenen im äußersten Südosten der Hauptinsel – rund um die berüchtigte Guantánamo-Bucht – werden regelmäßig die heißesten Werte gemessen mit Temperaturen über 40°C. In den höheren Lagen kann es schon einmal frisch werden. So ist es möglich, dass in den höchsten Gebirgsregionen wie der Sierra Maestra im Osten die Werte am Thermometer vor allem im Winter bis auf 10°C bis 15°C fallen, während zeitgleich an der Küste herrliche 24°C bis 26°C gemessen werden. Oftmals stauen sich an den lang gezogenen Bergketten auch die Wolken, sodass es im Norden häufiger regnet als im Süden. Die Osthälfte Kubas ist wegen ihrer größeren Nähe zum Karibischen Meer einen Hauch wärmer.

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