Für uns ging’s für 10 Tage auf die Hauptinsel Sao Miguel: Mit dem Flugzeug landeten wir, nach einem Zwischenstop in Lissabon, in Ponta Delgada. Für eine Hauptstadt ist das 65.000 Einwohner große Städtchen recht überschaubar. Dennoch ist hier einiges geboten: Es gibt nette Cafés und Restaurants (mit viel frischem Fisch!), eine schöne Strandpromenade, tolle Natur-Swimmingpools im Meer und zwei größere Shoppingcenter (eines sogar mit Kino – das einzige auf den Azoren).
Nach zwei Tagen „Großstadtflair“ ging’s mit dem Mietwagen rund um die Insel. Sao Miguel ist nur ca. 63 Kilometer lang und 16 Kilometer breit, weshalb man es in ein paar Tagen gut erforschen kann. Weil die Inseln recht klein sind, buchen viele Azorenbesucher Inselhopping mit der SATA Airline. Wir wollten es so gemütlich wie möglich angehen und entschieden uns deshalb für nur eine Insel inklusive 4 Hotel-Stopps.
Zuerst fuhren wir in den Westen der Insel, um rund um den Kratersee Lagoa das Sete Cidades zu wandern. Wir mussten uns einfach überzeugen, ob es dort wirklich so idyllisch wie auf den typischen Azoren-Postkarten ist. Und jaaa, das ist es! Wer oben auf dem ehemaligen Vulkan-Krater steht und auf den tiefblauen See im Tal blick fühlt sich vor wie vor einer Fotoleinwand – so beeindruckend schön!