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In Peru existieren deutliche klimatische Unterschiede in den verschiedenen Landesteilen. Im Allgemeinen ist es in den regenwaldreichen Gebieten im Osten durchgängig heiß und feucht, während es in den Anden kühler und trockener ist. An den Küsten fällt fast gar kein Niederschlag, während im Südwesten ein Wüstenklima herrscht. Die Küstenregionen nehmen etwa 12 % der Fläche Perus ein.
Einen wichtigen Einfluss auf das Klima dieser Gegenden hat der Humboldtstrom im Pazifischen Ozean. Er fließt aus der Nähe der Antarktis kommend nach Norden und transportiert kaltes Wasser in tropische Gefilde. Durch den Kontrast zwischen kaltem Wasser und warmer Luft entstehen an der Küste häufig Nebelfelder.
Die Hauptstadt Lima ist davon vor allem zwischen Mai und September betroffen. Es kommt dann auch häufig zu Nieselregen. Die Temperaturen liegen in dieser Zeit nur bei circa 17 °C, während es in den übrigen Monaten deutlich wärmer ist. Besonders angenehm ist es in Lima zwischen Januar und März, wenn das Thermometer auf über 25 °C steigt.
Zwischen Oktober und April ist es auch in den anderen Küstenregionen häufig sonnig und warm. Generell gilt, dass es umso wärmer wird, je weiter du von Lima entfernt bist. Die beste Jahreszeit für einen Badeurlaub in Peru erstreckt sich über die europäischen Wintermonate.
Abgesehen vom Nieselregen in der Hauptstadt fällt an der Küste sehr wenig Niederschlag. Vor allem der Süden Perus, an der Grenze zu Chile, ist extrem trocken. Die hier beginnende Atacama-Wüste gilt als die regenärmste Region der Erde.
Das Andenhochland, in Peru auch „Sierra“ genannt, macht fast ein Drittel der Gesamtfläche des Landes aus. Es beginnt direkt östlich der schmalen Küstenregion und erstreckt sich von Nord nach Süd durch das gesamte Land. Die Sierra besteht aus mehreren, parallel verlaufenden Gebirgsketten, zwischen denen sich tiefe Täler befinden.
Je nach Höhenlage fallen die Temperaturen sehr unterschiedlich aus. Die mittlere Jahrestemperatur, in 3.300 m Höhe, beträgt 11 °C, während es in den Tälern vor allem zwischen November und April häufig 35 °C heiß werden kann. In der Stadt Cuzco, von der aus viele Urlauber zum berühmten Inka-Trail aufbrechen, ist es das ganze Jahr hindurch mit circa 20 °C angenehm mild.
Man kann in den Anden zwei Jahreszeiten unterscheiden. Der südamerikanische Winter, zwischen Juni und September, ist die beste Reisezeit für Peru, wenn du vor allem die Berge besuchen möchtest. Hier herrscht dann die Trockenzeit mit einem oft klaren und tiefblauen Himmel, sodass du dann besonders schöne Urlaubsfotos schießen kannst.
Im peruanischen Sommer zwischen November und März fällt hingegen sehr viel Niederschlag, weswegen im Februar der bei Urlaubern beliebte Inka-Trail geschlossen wird. Interessante Reisezeiten sind auch der Frühling und Herbst, wenn das Wetter, ähnlich wie in Deutschland, eher wechselhaft ist. Es gibt dann viele sonnige und trockene Tage mit milden Nächten. In Urlaubszielen wie Cuzco und Machu Picchu stößt man dann auf weniger Urlauber als in der Hochsaison.
60 % von Peru liegen im Regen- und Nebelwald, auch Selva und Montaña genannt. Diese Regionen befinden sich östlich der Anden und beginnen mit einem tropischen Bergwald, der weiter östlich in tropischen Regenwald übergeht.
Während es in den höheren Lagen noch mild ist, herrscht im Tiefland ein Tageszeitenklima. Dies bedeutet, dass die durchschnittlichen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht größer sind als jene zwischen dem wärmsten und dem kühlsten Monat des Jahres.
Zwischen Mai und Oktober liegen die Tageshöchsttemperaturen deutlich über 30 °C, während es in den anderen Monaten etwas weniger heiß ist. Nachts kühlt es sich auf durchschnittlich 23 °C ab.
Eine Ausnahme bildet der Süden Perus. Hier können, auch im Dschungel, zwischen Mai und August, kühle Winde wehen, welche die Quecksilbersäule an einzelnen Tagen bis auf 8 bis 12 °C fallen lassen können.
Bedeutende Unterschiede gibt es im Regenwald bei den Niederschlagsmengen. Zwischen November und März regnet es mindestens einmal am Tag sehr stark, wobei der Niederschlag manchmal auch tagelang anhält.
Angenehmer ist für Reisende daher die Trockenzeit zwischen Mai und September, in der es seltener regnet. Im Dschungel ist jedoch das ganze Jahr hindurch mit feuchtem und schwülem Wetter sowie Jahresniederschlagsmengen von durchschnittlich 3.800 mm zu rechnen.
Die beste Reisezeit für Peru hängt von den Zielen ab, die du besuchen möchtest. Während sich in den europäischen Sommermonaten vor allem die Anden und die Regenwälder ideal für einen Urlaub eignen, ist es an der Küste, inklusive der Hauptstadt Lima, besonders in den europäischen Wintermonaten meist sonnig und warm.
Kein anderes südamerikanisches Land bietet eine so große landschaftliche Vielfalt wie Peru. Endlose Strände, ursprünglicher Regenwald mit atemberaubender Tier- und Pflanzenwelt und das Hochland der Anden erwarten dich im Urlaub in Peru.
Mache Last Minute-Badeurlaub am Pazifik mit 3.000 Küstenkilometern, an denen du ideale Bedingungen zum Sonnen, Schwimmen und Surfen vorfindest.
Erkunde die Regenwälder bei Fahrten auf dem Amazonas oder auf faszinierenden Trekkingtouren.
Gehe klettern oder fahre Ski in den atemberaubenden Bergwelten der Anden.
Spüre in Machu Picchu der kunstvollen Architektur der Inkas nach.
Bei Bootsfahrten auf dem Titicacasee besuchst du die einheimischen Quechua-Stämme und lernst deren uralte Traditionen kennen. Erfahre, wie die Völker auf schwimmenden Inseln ihren Feinden entkamen.
Erlebe auf einer Tour mit dem Geländewagen die Weite der Atacama-Wüste im Süden Perus.
Millionenmetropole Lima: Hauptstadt der kolonialen Architektur
Die peruanische Hauptstadt Lima zeigt im Wohnviertel Barranco architektonische Spuren aus der spanischen Kolonialzeit. Bars verführen dich zu einem Abend mit exotischen Cocktails. Das Villenviertel Miraflores eignet sich ideal für Spaziergänge abseits der quirligen Einkaufsmeilen im Zentrum. Außerdem liegen in diesem Bezirk die besten Restaurants der Stadt. Koloniale Prachtbauten begegnen dir auch in der Altstadt, gegründet 1535 und UNESCO-Weltkulturerbe.
Besuche das Goldmuseum mit herrlichen Schätzen aus vorkolonialen Zeiten.
Sieh dir die eindrucksvolle Klosteranlage mit herrlichen Gärten und der Kirche Santo Domingo an. Das Kloster San Francisco birgt Grabkatakomben unermesslicher Größe.
Die imposante Kathedrale von Lima liegt am Plaza Mayor.
Aus dem Jahr 1730 stammt der Torre-Tagle-Palast als Beispiel für den spanischen Barockstil.
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