Lanzarotes Strände sind zwar nicht so lang und breit wie die der Nachbarinsel Fuerteventura, dafür gibt es viele traumhafte kleine Buchten, die zum Sonnenbaden und Relaxen einladen. Neben den schwarzen Vulkan-Stränden unweit von El Golfo gibt es an der Südküste von Lanzarote verlassene Buchten mit weißem Sand. Fünf größere und einige kleinere liegen versteckt, östlich des Touristenorts Playa Blanca, in einem Naturschutzgebiet und sind unter dem Namen Playas de Papagayo bekannt. Sie gehören allesamt zu dem Naturmonument Los Ajaches und sind über eine Schotterpiste erreichbar, von der man kaum erwarten würde, dass diese zu solch Traumstränden führt.
Einzig und allein die 3 Euro Parkgebühr, die man am Eingang bezahlt, zeigen, dass man sich noch auf dem richtigen Weg befindet
Zu den, auf Deutsch „Papageienstränden“ zählen der Playa Mujeres, Playa del Pozo, Playa Caleta del Congrio, Playa de Puerto Muelas und der Playa del Papagayo, welcher wegen seiner Sichelform und dem blau leuchtenden Wasser ein beliebtes Postkartenmotiv ist. Die Strände liegen gut geschützt und sind so auch ein wenig von dem Wind abgeschirmt, der nicht selten über die Insel fegt. Der weiße, feine Standstrand verläuft sich in dem türkis-glitzernden Atlantik, der trotz seiner eher kühleren Temperaturen zum Baden einlädt.