Beste Reisezeit Norwegen

Norwegen liegt zwar auf demselben Breitengrad wie Alaska, Sibirien und Grönland, hat jedoch aufgrund seiner Lage am Golfstrom ein wesentlich milderes Klima. Allgemein ist die beste Reisezeit für Norwegen im Sommer zwischen Ende Juni und Anfang August, wenn die Tage lang sind und das Wetter angenehm warm. Planen Sie eine Reise im Winter, dann ist der März der ideale Monat, da in dieser Zeit noch Schnee liegt, aber die Tage schon etwas länger und milder sind.

Klimadiagramm Norwegen

Klimadiagramm für Norwegen
 

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Das Wetter in Norwegen

  • Der sich von Süden nach Norden erstreckende Gebirgszug der Skanden teilt Norwegen klimatisch in einen eher feuchten, milden Westen und einen trockeneren Osten mit kälteren Wintern, aber auch wärmeren Sommern.
  • Dank des warmen Golfstroms gefriert das Meerwasser selbst bis in den hohen Norden nicht. Aufgrund der vielen Berge, der Fjorde und der Nähe zum Meer variieren die Regentage sehr stark, teilweise sogar von Dorf zu Dorf. Beispielsweise weisen die Gebirge in Küstennähe einen jährlichen Niederschlag von 2.000 bis 4.000 mm auf, während es in den östlichen Gebieten nur 600 mm im Jahr sind.
  • Die Temperaturen erreichen im Winter teilweise -15 Grad Celsius, während im Sommer die Temperaturen auf bis zu über 25 Grad Celsius ansteigen können. Die Wassertemperaturen des Meeres liegen in den Sommermonaten bei 12 bis 13 Grad Celsius im Norden und bis zu 18 Grad Celsius im Süden Norwegens.
  • Die Tage sind im Winter in ganz Norwegen sehr kurz mit nur wenigen Sonnenstunden am Tag, im Norden gibt es gar Tage ganz ohne Sonnenlicht, Besucher profitieren in dieser Zeit jedoch von deutlich günstigeren Reiseangeboten. Im Sommer dagegen sind die Tage bei Oslo etwa 8 Stunden lang, während diese gen Norden länger werden.

Übersicht über das Klima

  • Küstendorf in Norwegen
  • Im Frühling von März bis Mai werden die Tage allmählich länger und die Sonnenstunden erhöhen sich von circa vier auf über sechs am Tag. Das Land wärmt sich dabei schneller auf als das Meer, wobei die Westküste und der Süden zu dieser Zeit am wärmsten sind. In dieser Phase sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht am größten und das Wetter ist wechselhaft, wobei es an einem Tag warm mit Sonnenschein sein kann, während es am nächsten schneit.
  • Die beste Reisezeit, um in Norwegen Wintersport zu treiben, ist von März bis April. Zwar beginnt die offizielle Skisaison schon im November, jedoch werden ab März die Tage wesentlich länger und das Wetter wird bei anhaltendem Schnee wärmer.
  • Der Sommer in Norwegen reicht von Ende Juni bis Anfang August mit bis zu acht Sonnenstunden am Tag. Dementsprechend erreichen die Temperaturen warme 25 bis 30 Grad Celsius. In dieser Zeit können Urlauber bei einer milden Meerestemperatur von teilweise über 18 Grad Celsius schwimmen gehen.
  • Fjörd in Norwegen
  • Ganz im Norden Norwegens können Sie außerdem bei sommerlichen Temperaturen die Mitternachtssonne sehen.
    Insbesondere an der Küste ist das Wetter aber auch im Sommer relativ unbeständig und es kann häufiger regnen.
  • Im Herbst von September bis November färben sich die Blätter der Bäume in leuchtenden Gelb- und Rottönen und bieten ein einmaliges Panorama für Wanderausflüge.
    Das Festland kühlt in dieser Jahreszeit schneller ab als das Meer, wodurch auch in diesen Monaten die Küstenregion am wärmsten ist.
  • Selbst im Winter von Dezember bis Februar liegen die Temperaturen an der Westküste meistens über dem Gefrierpunkt, jedoch regnet es häufig und ist öfter bewölkt.
  • Im östlichen Teil Norwegens ist das Wetter dagegen etwas strenger, mit Temperaturen bis zu -40 Grad Celsius.

Geographische Unterschiede des norwegischen Wetters

  • An der Küste im Westen des Landes muss mit starken Niederschlägen gerechnet werden. In den Bergen liegen diese 2.000 bis 3.000 mm jährlich. Im Süden liegen hier die Temperaturen bei 5 bis 8 Grad Celsius im Winter und 14 bis 17 Grad Celsius im Sommer. Im Norden ist es etwas kühler mit 2 bis -8 Grad Celsius im Winter und 12 bis 15 Grad Celsius im Sommer.
  • Im Binnenland gibt es wesentlich weniger Niederschläge als an der Küste mit nur 600 bis 800 mm im Jahr. Hier gibt es warme Sommer, in welchen Temperaturen über 20 Grad Celsius erreicht werden, wohingegen die Winter mit -5 bis -25 Grad Celsius eher streng sind.

Für Rundreisen oder einen Badeurlaub eignen sich am besten die Sommermonate von Juni bis August, wenn das Meerwasser warm und die Tage lang sind. Wintersportler kommen im März und April auf ihre Kosten, wenn es schon wieder wärmer wird, die Tage länger werden, aber noch genügend Schnee liegt.