Beste Reisezeit Madeira

Das zu Portugal gehörende Madeira besitzt viele Mikroklimata und steht unter subtropischem Klimaeinfluss.
Mit milden Sommern und Wintern ist die Insel im Atlantik ideal geeignet, um hier das ganze Jahr über Urlaub zu machen. Norden und Süden zeigen geografische Besonderheiten, die Sie bei der Auswahl der besten Reisezeit für Madeira beachten sollten.

Klimadiagramm Madeira

Klimadiagramm für Madeira

 

Beste Reisezeit Madeira: Ganzjährig milde Temperaturen

Angenehme Wetterverhältnisse auf Madeira

Durch die Lage im Atlantik und den Einfluss des Nordostpassatwindes ist die südwestlich von Lissabon und westlich der marokkanischen Küste gelegene Insel ganzjährig mit milden Temperaturen gesegnet, ohne dass Extremwerte auftreten. Die durchschnittlichen Höchsttemperaturen liegen zwischen 19 Grad Celsius in den Wintermonaten Januar und Februar und 25 Grad Celsius im wärmsten Monat August. In Madeira können Sie mit wenigen Temperaturschwankungen rechnen, sodass es auch in der Nacht noch relativ angenehm draußen ist. Die Niederschlagsmenge liegt das ganze Jahr über bei etwa 40 Prozent, wobei Sie sich auf eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit einstellen sollten. Die Wassertemperaturen halten sich ebenfalls konstant und einen Badeurlaub können Sie am besten im Monat September antreten.

Madeiras Klima über das Jahr gesehen

  • Die gebirgige Hauptinsel Madeiras ist vulkanischen Ursprungs. Der höchste Punkt liegt bei etwa 1.800 Metern und viele einzigartige mikroklimatische Besonderheiten treffen hier aufeinander, die ausschlaggebend sind für die relativ hohe Niederschlagsmenge. Das subtropische Klima in Madeira ähnelt den Küstenregionen Kaliforniens. Grundsätzlich haben Sie wegen der sonnenreichen Sommer und milden, frostfreien Winter die Möglichkeit, das ganze Jahr über auf der Blumeninsel Urlaub zu machen.
  • Die Frühjahrsmonate können als ideale Reiseperiode für Madeira gesehen werden, da es dann schon wärmer wird und die Insel ihre ganze Blütenpracht entfaltet. In den Sommermonaten von Mai bis September wirkt auf Madeira der Nordostpassat, der für ein warmes Klima und konstant schönes Wetter verantwortlich ist. Am wärmsten ist es in den Monaten Juli und August. Die Sonnenscheinperiode hält von Mitte März bis in den frühen September an. Dann scheint auch im sonst regnerischen Norden häufig die Sonne und es sind kaum Wolken am Himmel zu sehen. Das Küstenwasser des Ozeans erwärmt sich in dieser Zeit immer mehr und erreicht im September meist die ideale Temperatur für einen familienfreundlichen Badeurlaub.
  • Dann scheint auch im sonst regnerischen Norden häufig die Sonne und es sind kaum Wolken am Himmel zu sehen. Das Küstenwasser des Ozeans erwärmt sich in dieser Zeit immer mehr und erreicht im September meist die ideale Temperatur für einen familienfreundlichen Badeurlaub.
  • Dann ist auch die optimale Reisezeit für Wassersportler, die einen Tauchgang buchen oder auf Madeira Wasserski fahren oder windsurfen wollen. Zudem werden Sie im Sommer Zeuge eines einmaligen Wetterphänomens. Der Wüstenwind Leste bringt mit seiner heißen Luft aus Afrika rostroten Sand mit und verleiht so der Insel einen einmaligen Farbanstrich.
  • Im Winter ist der Einfluss des Westwindgürtels zu spüren, der für regnerisches Wetter sorgen kann. Deshalb eignen sich die niederschlagsreichen Wintermonate November bis Januar weniger als beste Reisezeit für Madeira. Trotzdem lässt sich die Sonne auch in dieser Zeit ab und zu blicken. Die Klimakurve für Madeira verzeichnet ein rapides Ansteigen der Regentage ab dem Monat Oktober. Diese Regentendenz hält bis Februar an und nimmt schließlich in den darauffolgenden Monaten wieder ab.

Geografische Unterschiede auf Madeira

  • Klimatisch betrachtet zeigt sich Madeira sehr vielfältig, wofür die geografische Lage im Atlantik und die vulkanische Beschaffenheit der Insel ausschlaggebend sind. So weist das Klima im Norden und Süden der Inselgruppe deutliche Unterschiede auf. In den nördlichen Regionen regnet es meist mehr, während im Süden subtropische Temperaturen und Klimazonen vorherrschen.
  • Der Norden Madeiras ist mit Vorsicht zu genießen, da er ganzjährig vom Nordostwind, der von der Küste Portugals in Richtung Kapverden zieht, beeinflusst wird. Der Wind bringt viel Feuchtigkeit, die gerade in den höheren Lagen zu spüren ist. Da in den Wintermonaten zusätzlich noch der Westwind das Klima bestimmt, ist es vor allem im Dezember auf der Insel relativ feucht und nass. Reisende sollten daher gerade das Landesinnere meiden, da es hier mitunter auch sehr nebelig werden kann.

Die Frühlingsmonate März bis Mai eignen sich wohl als beste Reisezeit für Madeira, da Sie hier eine Vielzahl von Aktivitäten starten und sich nebenbei an der Blütenpracht der Insel erfreuen können. Gegen Ende der Frühlingsperiode kann es mitunter schon sehr warm werden, sodass Sie auch die Möglichkeit haben, sich an den Strand zu legen. Die beste Zeit für einen entspannten Strandurlaub auf Madeira ist der September, da das Wasser an der Atlantikküste dann angenehme Temperaturen erreicht hat.

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