Beste Reisezeit Irland

Irland liegt westlich von Großbritannien im Atlantik. Obwohl die grüne Insel sich weiter nördlich als das kanadische Neufundland befindet, genießt sie dennoch ein sehr mildes Klima. Selbst im Winter fällt die Temperatur nur selten unter den Gefrierpunkt, und mehr als einen oder zwei Schneeschauer pro Jahr erleben Sie in Irland fast nie. Begünstigt wird das Klima im Land vom Golfstrom, welcher warmes Wasser aus der Karibik nach Westeuropa transportiert und die darüberliegende Luft erwärmt. Irland hat daher milde Winter und kühle Sommer.

Klimadiagramm Irland

Klimadiagramm für Dublin
 

Die beste Reisezeit für Irland: Wetter, Klima und regionale Unterschiede

Das Wetter kann sich in Irland innerhalb eines Tages oft mehrmals ändern, sodass Sie manchmal das Gefühl haben, binnen 24 Stunden mehrere Jahreszeiten zu erleben. Zwar hat die Hauptstadt Dublin das ganze Jahr über zwischen 21 und 26 Regentage im Monat, allerdings erleben Sie oft nur kurze Schauer und kurz danach wieder strahlenden Sonnenschein. Manche Märztage erlauben es, schon im T-Shirt und mit Sonnenbrille spazieren zu gehen, während Sie im April wieder Winterkleidung benötigen und im Juni manchmal beides gleichzeitig. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei circa 10 °C und damit so hoch wie in Frankfurt am Main.

Übersicht des Klimas in Irland über das ganze Jahr

  • Die kältesten Monate des Jahres sind Januar und Februar, wenn die Temperaturen meist zwischen 4 und 8 °C liegen, wobei der Durchschnitt 7 °C beträgt. Mit 15 bis 20 °C sind die Sommertage etwas kühler als die in Deutschland. An einem sonnigen Tag im Juli oder August steigt die Quecksilbersäule typischerweise auf 22 bis 24 °C. Tage mit mehr als 25 °C sind in Irland eher selten.
  • Die Frühlingsmonate sind die trockensten des Jahres mit monatlichen Niederschlagsmengen von 40 bis 70 Millimeter in den Städten. Dies ähnelt dem Wetter in weiten Teilen Deutschlands. Im Mai und Juni erfreut sich die grüne Insel an durchschnittlich fünf bis sechs Sonnenstunden am Tag. Für viele Urlauber ist dies die beste Reisezeit für Irland, zumal die Übernachtungspreise in diesen Monaten meist niedriger liegen als im Hochsommer.
  • Wenn Sie Natur erleben möchten und gerne viel Zeit im Freien verbringen, sind allerdings die Sommermonate ideal. Neben den höheren Temperaturen begeistern dann auch die langen Tage. Im Juni ist es in Irland erst um 23 Uhr wirklich dunkel. Spannend kann ein Urlaub in Irland jedoch auch im Herbst und Winter sein. An kalten, windigen und nassen Tagen sind die irischen Pubs bei Live-Musik und frisch gezapftem Guinness besonders gut gefüllt. Gerade an solchen Tagen erleben Sie die große Herzlichkeit und Lebensfreude der Einheimischen.

Geografische Unterschiede beim Wetter in Irland

Die beste Reisezeit für Irland

Die beste Reisezeit für Irland hängt davon ab, was Sie im Urlaub auf der grünen Insel unternehmen möchten. Für lange Wanderungen und Bootstouren eignen sich besonders die wärmeren und helleren Sommermonate. Rundreisen und Stadtbesichtigungen sind aufgrund des milden Klimas ganzjährig zu empfehlen.