Endlich ist der Sommer da! Wir freuen uns auf Eis bis zum Umfallen, entspannte Stunden im Freibad und unzählige Grillpartys in lauen Sommernächten. Damit der Sport auch nicht zu kurz kommt, haben wir für Sie die TOP 5 Trendsportarten des Sommers rausgesucht. Ob Adrenalin pur oder paddeln wie ein venezianischer Gondolieri – bei diesen 5 Sportarten ist Spaß garantiert.

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Blobbing: Ab in die Luft und dann „platsch“

Blobbing ist die neueste Trendsportart aus den USA und  ein Riesenspaß. Blobbing, was so viel heißt wie „platschen“, ist die ultimative Abkühlung für heiße Sommertage und lässt Kindheitserinnerungen an die Hüpfburg wieder aufleben. Erfunden wurde das Blobbing von dem Amerikaner Tex Robertson, der in den Anfängen noch schwimmende Schläuche der US-Marines verwendete. Die Idee wurde schnell populär und schon bald waren die ersten richtigen Blobs erhältlich.

Und so funktioniert es: Für jedes Blobbing sind zwei Personen notwendig der „Jumper“ und der „Blobber“. Der Jumper lässt sich von einem Sprungturm auf ein riesiges Luftkissen, das „Blob“, fallen, das auf einer Wasserfläche schwimmt.  Durch den Jumper wird der auf dem Luftkissen sitzende Blobber ins Wasser katapultiert. Wie bei jeder Sportart geht Sicherheit natürlich vor und somit sind Helm und Schwimmweste natürlich Pflicht. Sie haben auch Lust einmal zu „blobben“? In der Area 47 in Sölden beispielsweise geht dies den ganzen Sommer über.

Stand-up Paddling: Über den See gleiten wie ein Gondolieri

Stand Up Paddling ist wohl die entspannteste Art des Wellenreitens und kinderleicht. Alles was man dazu braucht ist ein Surfbrett, ein Paddel, ein bisschen Technik und ab geht die Post. Als in den 50er und 60er Jahren hawaiianische Surfer anfingen, das Paddel zu benutzen, um schneller zu den Riffen zu gelangen, wurde das Stehpaddeln unter Sportlern populär. Der Öffentlichkeit ist das Stand Up Paddling spätestens seit Surfstar Laird Hamilton bekannt, der mit einem Paddel in der Hand spektakulär durch eine Riesenwelle surfte. Der Grund, warum auch hierzulande das Stand Up Paddling nach und nach die Binnengewässer erobert, liegt wohl darin, dass es sehr schnell zu erlernen ist. Hüftbreiter Stand, die Knie etwas gebeugt, das Paddel im Wasser und los geht’s.  Die Kosten fürs Equipment liegen bei ca. 700 € – an den meisten Seen kann jedoch auch geliehen werden. Leihgebühren liegen bei  15-20 €.
Wer selbst einmal elegant wie ein Gondolieri über die Gewässer schippern möchte, kann dies in Bayern zum Beispiel am Chiemsee, Starnberger See oder am Bodensee tun.

Bossaball: Bossa was?

Man nehme ein großes Luftkissen, teile dieses mit einem großen Volleyballnetz in zwei Hälften und platziere in die Mitte jeder Hälfte ein Trampolin. Fertig ist das Spielfeld von Bossaball. Klingt komisch? Macht aber unglaublich viel Spaß! Inspiriert von dem brasilianischen Kampfsport Capoeira, dem Fußball, Volleyball sowie dem Trampolinsport, entwickelte der gebürtige Belgier Filip Eyckmanns 2003 Bossaball. 2 Mannschaften mit jeweils 3-5 Spielern versuchen möglichst viele Treffer im gegnerischen Spielfeld zu erzielen. Den besonderen Reiz des Spiels machen die spektakulären Sprünge und artistischen Einlagen der Spieler aus. Durch den besonderen Untergrund des Spielfelds sind Verletzungen nahezu ausgeschlossen.

Slacklining: Zwei Pfosten, ein Seil und viel Gleichgewicht

In Parks, an Seen, in Wäldern und auf Wiesen – überall sieht man sie mittlerweile. Menschen die auf einer zwischen zwei Bäumen gespannten Schnur vor sich hin balancieren. Für Englisch versierte Menschen mag der Begriff „Slackline“ etwas irreführend sein, denn eine „lockere Schnur“ ist es ganz bestimmt nicht. Das elastische, flache Nylonband wird straff zwischen zwei Bäumen gespannt und gibt erst unter dem Gewicht des Balancierenden etwas nach. Und darin besteht dann auch die Schwierigkeit, muss man doch jede Bewegung auf dem Band ausgleichen. Für erfolgreiches Slacklining empfehlen Profis den Oberkörper aufrecht zu halten, die Hände zum Balancieren zu nutzen und den Blick stets auf einen festen Punkt vor sich zu richten. Beginnen sollten Anfänger mit einer Lowline die knapp über dem Boden gespannt ist.
Die Kosten für das Equipment liegen je nach Anforderung zwischen 50 und 150 Euro.

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Crossgolf: Durch den Wald in fünf Schlägen

Kein Putting Green, keine Caddys, kein Handicap und keine teuren Aufnahmegebühren – beim Crossgolf gibt es nur eine Regel. Und zwar die, dass es keine gibt. Ganz wie im ursprünglichen Sinne wird beim Crossgolf im offenen Gelände gespielt und da es keine festen Regeln gibt, sind unzählige Varianten möglich. Mit einem Schläger und Golfbällen ausgestattet kann es eigentlich schon losgehen. Wichtig ist nur, dass – egal wo gespielt wird – keine Passanten in der Nähe sind, die gefährdet werden können. Wie auch bei der traditionellen Variante, gewinnt derjenige mit den wenigsten Schlägen.
Profis empfehlen Gummibälle statt Golfbälle, um Sachschäden und Verletzungen zu vermeiden.

ch

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