Südtirol ist ein Traumziel für Feinschmecker. Im Herbst lassen Sie sich beim „Törggelen“ neuen Wein, Kastanien, Speckknödel und andere Köstlichkeiten der Südtiroler Küche schmecken.

Das Törggelen ist eine alte Tradition, die von September bis zu Beginn der Adventszeit stattfindet. Der Brauch entstand vor entlichen Jahrzehnten: Alle, die beim Weinpressen geholfen haben, waren danach eingeladen, den neuen Wein zu verköstigen und kritisch zu beurteilen.

Dazu gab es für die hunrigen Helfer deftige Hausmannskost. Das Wort Törggelen stammt von der Torggl ab, der Weinpresse – hat also nichts mit torkeln nach übermäßigem Weingenuss zu tun, sondern bezeichnet das, was das Törggelen ursprünglich war: Man zog von Torrgl zu Torggl. Anfangs fand die Verköstigung nur im kleinen Kreis und direkt an der Weinpresse statt, zog dann in die urigen Gasthäusern, und nach und nach wurden auch mehr Leute dazu eingeladen: Mit Nachbarn, Freunden, Bekannten und auch Touristen wurde das Törggelen so zelebriert, wie man es heute noch tut – am liebsten zur Stärkung nach einer Herbstwanderung durch die traumhafte Landschaft Südtirols.
Nebe dem neuen Wein, „Nuier“, und süßem Most, „Suser“, darf natürlich auch das gute Essen nicht zu kurz kommen. Beim Törggelen kommt man in den Genuss von regionalen südtiroler Köstlichkeiten. Speck, Würste, Kraut, aromatischer Almkäse, sogenannte Schlutzkrapfen – gefüllte Teigtaschen –, Kartoffeln, Knödel und zum Nachtisch geröstete Kastanien: Bei diesem Festschmaus bleiben keine Schlemmer-Wünsche offen.

Für Urlaubber gibt es während der Törggelen-Saison spezielle Angebote. Noch bis Ende November kommt man in den Genuss dieser südtiroler Tradition – und die Einwohner freuen sich auf alle Gäste, die mit ihnen den Brauch, auf den sie sehr stolz sind, pflegen wollen!

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