Project Description

Unsere Kollegin Carola aus dem Marketing begab sich auf eine Rundreise durch Vietnam. Welche Städte sie erkunden konnte, welche kulinarischen Eindrücke sie gewonnen hat und  verrät sie Ihnen im Team Tipp. Im April begab ich mich für drei Wochen auf Rundreise durch Vietnam – und ich war mehr als begeistert von diesem Land! Vor allem der starke Kontrast zu Europa und die Gastfreundlichkeit der Asiaten haben mich fasziniert.

1. Halt: Ho Chi Minh City (Saigon)

Mit dem Flugzeug ging es in den Süden Vietnams, direkt in die Mega-Stadt Ho Chi Minh City (Saigon). Schon der Weg zu unserem Hotel war sehr abenteuerlich! Mit dem Taxi ging los – mitten in der Rush Hour! Links und Rechts sausten gefühlte 5 Mio. Rollerfahrer ohne jegliche Beachtung der Verkehrsregeln an uns vorbei. Verkehrsregeln gibt es zwar, es interessiert sich nur niemand dafür. Ist man das erste Mal in Vietnam, sind der Verkehr und das andauernde Gehupe zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Beim Überqueren der Straße hat man schon mal Todesangst, allerdings sind die Vietnamesen sehr geübte Rollerfahrer und fahren sicher um einen herum. Wir wohnten die ersten fünf Tage im komfortablen drei Sterne Hotel Le Duy, das sehr zentral gelegen ist, sodass man die gesamte Stadt bestens zu Fuß erkunden kann. Hotels in Vietnam sind sehr günstig – man kann sich Luxus gönnen und dabei trotzdem gleichzeitig den Geldbeutel schonen!

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In Saigon gibt es unglaublich viel vietnamesische Geschichte zu entdecken und man kann sehr viele Ausflüge in das Umland der Stadt machen. Mitten im Großstadt-Dschungel befindet sich der große, schön angelegte Stadtpark, in dem die Bewohner gerne Sport treiben und man dem Verkehrschaos entkommen kann.

Am Ende dieses Parks befindet sich der berühmte Präsidentenpalast. Der Eintritt beträgt umgerechnet ca. 1 Euro und im Inneren des Komplexes befinden sich wunderschöne Räumlichkeiten. Außerdem kann man den Panzer der Nordvietnamesischen Volksarmee betrachten, der durch die Tore des Palastes fuhr und damit den Vietnamkrieg beendete. Wenn man noch mehr über die vietnamesische Geschichte erfahren möchte, für den empfiehlt sich das beeindruckende Museum für Kriegsrelikte.

Entlang der Dong Khoi gelangt man in das alte koloniale Saigon und heutige Geschäftsviertel. Rechts und links der Straße wechseln sich edle Boutiquen mit schicken Cafes ab. In diesem Teil der Stadt gibt es einiges zu sehen: das Stadttheater, das Hotel Continental, das Rex Hotel sowie das Rathaus mit einer Statue des beliebten Staatspräsidenten Ho Chi Minh. Am Ende der Straße angelangt, befindet sich das bekannte Hauptpostamt sowie die Kathedrale Notre Dame.

Ein absolutes Muss: eine Postkarte im Hauptpostamt an die Daheimgebliebenen senden. Die zweitbekannteste Attraktion der Stadt ist der Ben Thanh Markt, auf dem reges Verkaufs-Treiben herrscht. Nicht umsonst tragen die Vietnamesen den Titel „Die Deutschen Südostasiens“. Hier findet man von Mode und Stoffen über Schmuck bis hin zu Lebensmitteln und Haushaltsgeräten, alles, was das vietnamesische Herz begehrt. Natürlich werden hier auch schöne Souvenirs verkauft.

Vietnamesische Küche

Wer nach Vietnam reist, sollte natürlich auch die asiatische Küche mögen! In Vietnam gibt es ausgezeichnete und frisch zubereitete Gerichte, die man so hier in Deutschland kaum findet. Außerdem ist auch das Essen dort sehr preiswert. Zu dritt zahlt man umgerechnet 20 Euro für Getränke und Hauptgericht sowie Nachspeise. Die bekannte Phở-Suppe, Fresh Springrolls und vietnamesisches Bier dürfen natürlich beim kulinarischen Ausflug in die vietnamesische Küche nicht fehlen.

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Tipp: Wenn einem doch einmal die Lust auf europäisches Gebäck und leckere Smoothies überkommt, empfehle ich die französisch-asiatische Bäckerei-Kette „Tous les Jours“.

Die Tunnel von Củ Chi

Am zweiten Tag machten wir einen Ausflug zu den Tunneln von Củ Chi. Hier kann man in beeindruckender Art und Weise mehr über die Geschichte des Vietnamkriegs erfahren. Man kann sogar selbst durch einen der Tunnelschächte hindurchkriechen. Zu Kriegszeiten verstecken sich bis zu 16.000 Menschen in dem Tunnelsystem – es hat eine Fläche von 200 km². Außerdem kann man das Grundnahrungsmittel der Vietcong, den Maniok, probieren, der eine Art Wurzel ist.

Das Mekong-Delta

Unser nächster Ausflug führte uns ins Mekong-Delta: dort machten wir eine eintägige Bootsfahrt. Das Mekong-Delta ist eine gelungene Abwechslung zum hektischen Großstadtleben in Saigon. Man kommt an den bekannten „Floating Markets“ vorbei, besichtigt eine Reisfabrik und macht Halt auf einer Insel mit prachtvollen Obstgärten. Besonders rührend fanden wir die Kinder, die entlang des Flusses wohnen und uns Touristen auf den Booten mit Lachen und Winken begrüßten. Mittags aßen wir in einem kleinen Resort, wo wir den bekannten Elephant Ear Fish aus dem Mekong probierten. Das Resort liegt sehr idyllisch in mitten des Fluss-Deltas und das 5-Gänge-Menü, für umgerechnet 4 €, war das Highlight des Tages.

Nach einer dreistündigen, entspannten Fahrt, gelangten wir am Abend schließlich in die Stadt Can Tho. Dort übernachteten wir, bevor es am nächsten Morgen um 6 Uhr zum schwimmenden Markt Cai Rang ging. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zurück nach Saigon.

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2. Stopp: Hue

Mit dem Flugzeug ging es weiter Richtung Norden, nach Hue. Der Flughafen von Hue ist mit der kleinste Flughafen, den ich je gesehen habe. Hier wohnten wir im absolut traumhaften drei Sterne Romance Hotel mit einem kleinen Pool auf dem Dach. Die Stadt ist bekannt für die Zitadelle und die verbotene Stadt, die Thien-Mu-Pagode sowie die umliegenden Grabstätten der Kaiser. Die Kaisergräber sind absolut beindruckend. Wir besuchten diese mit einer Motorbike-Tour, das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Tipp: Besuchen Sie unbedingt Ninas Café, hier gibt es das beste und günstigste Essen in ganz Vietnam! Durch die unglaublich nette und freundliche Besitzerin Nina wird der Besuch unvergesslich 🙂

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3. Ziel: Hanoi

Weiter ging es mit dem Flugzeug in die Hauptstadt Hanoi. Hier wohnten wir im drei Sterne Hotel La Gondola. Hanoi ist ein Paradies für Shopping-Liebhaber: man findet vor allem Mode, handgemachte Souvenirs und hochwertige Textilien für wenig Geld. Sehenswert sind eine Vorstellung im bekannten Wasserpuppen-Theater mit traditioneller vietnamesischer Musik sowie der Literaturtempel, der über 800 Jahre hinweg das Zentrum für konfuzianische Bildung war. Bekannt ist die Stadt auch für das Ho Chi Minh Mausoleum sowie den Palast und das Wohnhaus des ehemaligen Präsidenten. Am Fuße des Mausoleums befindet sich die Einsäulenpagode.

Läuft man weiter Richtung Westen, gelangt man an den Westsee und an die Tran Quoc Pagode. Auf dem Weg zurück Richtung Zentrum passiert man den Flaggenturm. Am Fuße befindet sich das Highlands Coffee, in dem man bei einem kühlen vietnamesischen Eiskaffee wunderbar entspannen kann. Am letzten Tag spazierten wir entlang des Hoan-Kiem-Sees, vorbei an der bekannten Roten Brücke der aufgehenden Sonne mit dem Jadeberg-Tempel und dem Schildkrötenpavillion. Am Ende des Sees befinden sich die Oper und der Financial District. Ein Besuch im Frauenmuseum von Hanoi ist unbedingt empfehlenswert.

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Tipp: Sehr gute vietnamesische Küche gibt es im Terrassen-Restaurant Quán Bia Minh, von dessen Balkon man das Treiben unten auf der Straße beobachten kann!
Vietnam ist definitiv eine Reise wert! Ich würde jederzeit wiederkommen!