Strände zum Träumen

Eva Pfletschinger, Werkstudentin bei weg.de, über ihre Traumreise nach Singapur und Thailand

Ihren Lieblingsstrand hat unsere Werkstudentin Eva auf der Insel Koh Lanta gefunden. Sie schwärmt von der betörenden Ruhe am Bamboo Bay Beach, von der bunten Unterwasserwelt und den traumhaften Sonnenuntergängen in Thailand. Erkunden Sie jetzt mit ihr die schönsten Strand-Highlights auf den Trauminseln Thailands.

Mitte Februar machten sich mein Freund und ich nach Asien auf. Unser erster Stopp sollte Singapur sein, danach flogen wir weiter in die Nähe von Ao Nang in der Region Krabi in Thailand und von dort aus ging es weiter auf die wunderschöne Insel Koh Lanta.

1. Stopp: Singapur

Nach einem 13-stündigen Flug kamen wir etwas müde, aber glücklich endlich im Urlaub zu sein in Singapur an. Wir besorgten uns gleich am Flughafen ein wieder aufladbares Ticket für das öffentliche U-Bahnnetz, dem MRT, um in vom Flughafen in die Stadt zu gelangen. Die Fahrten mit dem MRT sind um einiges günstiger als in den meisten deutschen Städten und man zahlt keinen Einheitspreis für eine Fahrt, sondern nur die tatsächlich gefahrene Strecke (da hat Singapur bei mir schon den ersten Pluspunkt gesammelt). Wir fuhren ca. eine halbe Stunde in die Innenstadt um erst einmal unsere Koffer im Hotel Fragrance Riverside unterzubringen. Das Hotel liegt sehr zentral in der Nähe von Clarke Quay, einem modern gestalteten Vergnügungsviertel mit vielen Restaurants, Bars und Clubs.

Singapur ist die vielleicht sauberste Stadt, die ich je gesehen habe und es gibt kaum einen Ort an den ich mich auch nachts nicht alleine getraut hätte. Außerdem wirkt alles sehr westlich. Das liegt vor allem daran, dass ca. ein Viertel der Einwohner Europäer, Amerikaner oder Australier sind, die in Singapur arbeiten.

Wenn man einen sanften Einstieg nach Asien möchte ist Singapur perfekt.
Eines der Highlights bei unserem viertägigen Aufenthalt in Singapur war das tolle Fusion Food, das wirklich kulinarische Einflüsse aus aller Welt vereint. Für Sushi-Fans ist die Stadt ein Paradies, es gibt die exotischsten Ausführungen zum kleinen Preis und der Geschmack ist unglaublich.

Unbedingt ausprobieren sollte man die vielen chinesischen Food Markets, die zwar mit ihren Plastikstühlen nicht die edelsten Orte sind um zu essen, bei denen man sich jedoch Spezialitäten wie z.B. Soft Shell Crabs viel günstiger bestellen kann als in den großen Restaurants und die dort einfach viel besser schmecken.

Die Skyline der Stadt wollten wir nicht nur von unten, sondern auch von oben bewundern. Die  1-Altitude Bar in 282 Meter Höhe auf dem One Raffles Place Gebäude ist dafür wunderbar geeignet. Die sehr stilvoll angelegte Roof Top Bar besticht natürlich zum einen durch den wahnsinnigen Ausblick über ganz Singapur (von hier aus kann man auch das berühmte Marina Bay Sands Hotel bewundern), aber auch durch die tolle Atmosphäre, die durch einen Life-DJ und aufmerksames Service-Personal geschaffen wird.

Wir wollten auf jeden Fall auch das spektakuläre Nachtleben von Singapur erleben und gingen deshalb in den wohl bekanntesten Club Singapurs, der unter die besten in ganz Asien gewählt wurde, das legendäre Zouk. Die Diskothek, in der in drei verschiedenen Räumen von Electro bis Partymusik alles gespielt wird, übertrifft meiner Meinung nach die deutschen Clubs bei weitem. Die aufwendigen Licht- und Lasershows sind beeindruckend, genauso wie die tolle Ausstattung und die Nebelduschen, die für eine angenehme Abkühlung sorgen. Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass alkoholische Getränke in Singapur viel teurer sind als bei uns. Aber bei dem super Club ist man schon allein vom Ambiente und der Musik berauscht.

Nächster Stopp: Thailand – Krabi

Nach vier aufregenden Tagen in Singapur ging unsere Reise weiter nach Thailand. Unser erster Stopp war Tonsai Bay in der Region Krabi in der Nähe von Ao Nang. Tonsai Bay ist vor allem bei Kletterern bekannt, da sich riesige Kalksteinfelsen imposant direkt über dem Strand erheben. Schon beim Frühstück am Strand konnten wir die abenteuerlichen Aufstiege beobachten. Doch nicht nur die Felsen sind beeindruckend, sondern auch die kleine Bucht an sich besticht durch den schönen Strand und die Palmenwälder im Hintergrund.

Wir schliefen im Tonsai Bay Resort, das sich aus vielen kleinen Bungalows zusammensetzt. In Tonsai Bay war das zwar die teuerste Anlage, wir gönnten uns den Luxus einer Klimaanlage bei Temperaturen um die 32 Grad jedoch sehr gerne. Ansonsten gab es in Tonsai Bay auch viele einfache Hütten, die ideal sind für Backpacker. Die Atmosphäre in Tonsai Bay war aufgrund des jungen und sehr sportlichen Publikums wahnsinnig entspannt und wir hatten fast das Gefühl Teil einer Art Hippie-Kommune  zu sein.

In der Bucht gab es mehrere kleine Bars und Läden direkt am Strand, daneben aber auch ein sehr schönes Restaurant, in dem man hervorragende gegrillte  Meeresfrüchteplatten, Mango Lassis und thailändische Gerichte genießen konnte.
Wir konnten die Bucht nur über die typischen thailändischen Longtail Boats erreichen und nur bei Ebbe hatten wir die Möglichkeit über Felsen zum benachbarten und bekannteren Railey Beach zu klettern.

Sonnenuntergang am Strand

Dort machten wir auch unsere ersten, kleinen Klettererfahrungen als wir durch ein Stück Wald zu einem wunderschönen Aussichtspunkt aufstiegen. Der Blick über die kleinen Buchten war wirklich atemberaubend.

In unserem Reiseführer lasen wir auch von einer Lagune ganz in der Nähe des View Points. Die wollten wir unbedingt auch noch sehen, also machten wir uns auf den Weg. Nach einer abenteuerlichen und aufregenden Kletterpartie hatten wir es geschafft und hielten in der geheimnisvollen Atmosphäre der Lagune für einen Moment den Atem an. Wir empfehlen jedem Besucher ebenfalls den etwas erschwerlichen Weg auf sich zu nehmen, die Lagune entlohnt auf jeden Fall dafür.

Felsen und Meeresbucht

Danach haben wir uns am schönen Phra Nang Beach, dem schönsten Strand dieses Küstenabschnitts, bei einer Kokosnussmilch erholt. Phra Nang ist etwas belebter als der Railey Beach nördlich davon, beide Strände sind aber nicht nur aufgrund ihres fast weißen und puderzuckerartigen Strands perfekt um auszuspannen und die Seele baumeln zu lassen. Wir konnten gar nicht genug von den frühen Abendstunden am Strand bekommen, als die Hitze etwas nachließ und die Sonne als oranger Feuerball langsam im Meer unterging. Das Naturspektakel war besonders schön bei einem kühlen Bier aus einer der zahlreichen Bars zu genießen.

Weiter geht’s nach Koh Lanta

Ebenfalls vier Tage blieben wir in Tonsai Bay, dann wurde es Zeit mit der Fähre auf die Insel Lanta weiterzuschippern. Nach einer zweistündigen Schiffsfahrt erreichten wir das Hafenstädchen im Norden der Insel. Dort empfing uns schon der Transferservice des kleinen Boutique Hotels „The Houben“. Es lag im ruhigeren Süden der Insel in der Nähe von Katiang Bay, etwas unterhalb der großen Strände Klong Dao und Klong Nin. Von dem Hotel waren wir extrem begeistert. Die Farben schwarz, rot und weiß dominierten die komplette Ausstattung, die modern und sehr hochwertig war. Die Zimmer waren riesig und sehr geschmackvoll mit vielen Details eingerichtet. Geführt wurde das Hotel von einem Belgier und seiner Tochter, die beide großen Wert darauf legten ihre Gäste zufrieden zu stellen und persönlichen Kontakt aufzubauen. Kaum hatten wir unseren Wunsch geäußert einen Roller zu mieten, stand er auch schon vor unserem Hotel für uns bereit.

Mit dem Roller ging es dann auf Erkundungstour über die ca. 30km lange Insel, wobei wir auch unseren Lieblingsstrand, Bamboo Bay, entdeckten. Fast menschenleer und doch gepflegt liegt er am südlichsten Zipfel der Insel und strahlt eine betörende Ruhe aus. Es gibt eine niedliche kleine Strandbar, in der ein sympathischer, junger Thai frische Fruchtshakes, kalte und warme Getränke serviert. Etwas abseits liegt auch noch eine einfache Bungalowanlage, in der man mittags z.B. auch sehr leckeres Pad Thai essen kann.

Da Thailand als Schnorchelparadies bekannt ist, ließen wir über unser Hotel auch eine Eintagestour auf die kleine Insel Koh Rok buchen. Mit dem Speedboat ging es frühmorgens ca. eine Stunde übers Wasser. Kurz vor der Insel wurden wir mit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel ausgestattet und durften frei die wunderschöne Unterwasserwelt erkunden. Ich habe mich wie in den Film „Findet Nemo“ versetzt gefühlt. Von Clownfischen, über Anemonen bis hin zu gigantischen Seeigeln gab es wirklich jedes Meeresgetier zu sehen.  Nach dem zweistündigen Schnorcheltour wurden wir an Land gebracht, wo ein leckeres Mittagessen auf uns wartete. Im Anschluss konnten wir den Nachmittag an dem unberührten, weißen Sandstrand verbringen und das kristallklare, türkisfarbene Wasser bewundern. Von all den Stränden, die wir bereits in Thailand besucht hatten, war dieser wirklich der allerschönste. Am Abend, nach einer weiteren Tauchrunde waren wir fast ein wenig wehmütig, weil wir diesen herrlichen Platz wieder verlassen mussten.

 Strand und kristallklares Wasser

Anfangs hatten wir geplant nur drei Nächte auf Koh Lanta zu verbringen, doch der super Service in unserem Hotel und die schöne Umgebung waren Anlass genug noch einmal um fünf Tage zu verlängern.

Das schönste Restaurant auf Koh Lanta war unserer Meinung nach das „Same, same but different“ südlich von Katiang Bay. Hier konnte nachts direkt am Strand im Schein der Fackeln wunderbare Curries und Seafood genießen. Man sollte aber vor allem abends reservieren, wir waren wohl nicht die einzigen, die so begeistert von dem Ort waren.

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