Perfekt zum Durchatmen: Alina Eckert, Online Marketing-Team bei weg.de, über Südtirol

„Raus aus der Stadt und rein in die Natur. Oder besser gesagt  – rauf auf die Berge. Für ein verlängertes Wochenende ist Südtirol für mich als Münchnerin die erste Wahl, wenn ich mal den Kopf freikriegen und die Seele baumeln lassen möchte.

Von Lana aus geht’s zum Wandern in die Berge

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Das letzte Mal zog es meine Freundin und mich nach Lana – ein kleines Städtchen, das mitten im Etschtal liegt und ein super Ausgangspunkt für Wanderungen ist. Die Wanderwege, die von Lana oder von Völlan (einem Dorf das etwas oberhalb von Lana liegt) aus losgehen, sind gut ausgewiesen und so vielfältig und unterschiedlich, dass wirklich jeder die für ihn passende Tour findet – egal ob man einen gemütlichen Spaziergang durch die Natur machen möchte oder eine anspruchsvolle Wanderung. Der Brandiswaalweg zum Beispiel führt auf einer recht ebenen Strecke durch Obst- und Kastanienhaine und vorbei an einem Wasserfall und man hat einen wirklich schönen Blick auf Lana und das Etschtal. Toll und besonders ist auch der Südtiroler Skulpturenweg, den man von Lana aus erreichen kann oder auch der Kastanienerlebnisweg, der bei Völlan startet und auf dem man jede Menge über die Kastanie erfährt. Ein Highlight unter den Wanderwegen in Südtirol ist sicher der Meraner Höhenweg, der einmal um den Naturpark Texelgruppe führt.

Gut gestärkt: Eine Jause mit Südtiroler Spezialitäten

Egal welche Wander- oder Spazierroute man sich aussucht – irgendwann muss man sich auf dem Weg mal stärken, denn: Wandern macht hungrig. Dafür gibt es in Südtirol die sogenannte „Jause“ (Zwischenmahlzeit), für die man in eine der vielen „Jausestationen“ einkehren kann. Lassen Sie sich dort Spezialitäten wie den Südtiroler Speck oder Knödel, Schüttelbrot oder einen deftigen Käse schmecken. Im Herbst ist der „Suser“, ein Traubenmost, der gerade erst zu gären begonnen hat, und die „Keschten“ (Kastanien) besonders lecker.
Besonders schön ist so eine Einkehr, wenn man es schon bis zum Gipfel geschafft hat. Dann schmeckt es als Belohnung einfach noch mal besser und auch die Sonnenterrassen, die viele Almhütten und Bergrestaurants haben und von denen man einen wunderbaren Ausblick über das Tal und in die Berge hat, tun ihr übriges dazu, dass eine Brotzeit wortwörtlich zu einem Höhenflug für die Sinne wird. Und noch einen Vorteil hat so eine Jause in den Südtiroler Bergen: Man kann die Südtiroler Küche in vollen Zügen genießen, denn bis man oben angekommen ist, ist das ganz Hüftgold eh wieder verbrannt!

Das Apfel-Land Südtirol

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Jeder 10. Apfel auf der Welt stammt aus Südtirol. Lana und Völlan sind unter anderem die Hauptanbaugebiete des Apfels. Dies macht natürlich stolz – und so kommt es, dass der Apfel einen in Lana auf Schritt und Tritt begleitet. Sei es als Zutat in den leckeren „Schlutzkrapfen“ (ein regionales Nudelgericht, das ein bisschen den italienischen Ravioli ähnelt) oder als Ausstellungsobjekt im Südtiroler Obstbaummuseum, das Sie bei Ihrem Besuch unbedingt mal ansehen sollten. Auch an jeder Straßenecke werden die Äpfel hier verkauft – und das meist wesentlich günstiger als im Supermarkt!

Mein Tipp:  Einfach mal am Straßenrand oder beim Bauer um die Ecke vorbeischauen und sich von den regionalen Spezialitäten überzeugen lassen.
Ein Ausflug nach Bozen

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Auch nach Bozen und Meran ist es von Lana aus nicht weit, sodass man einen Besuch in diesen wunderschönen Städten auch an einem Nachmittag mal zwischenschieben kann.

Wir haben bei unserem letzten Kurztrip nach Südtirol einen Ausflug nach Bozen gemacht und uns den Tag über genüsslich durch die kleinen Sträßchen und Gässchen der Stadt treiben lassen. Das Flair der mittelalterlichen Innenstadt hat uns total begeistert. Auch mit der Verständigung – sei es im Geschäft oder in einem Restaurant – gibt es in Bozen keine Probleme, da in der Stadt sowohl Deutsch als auch Italienisch gesprochen wird. Da kommt man also auch ohne ausgereifte Italienisch-Kenntnisse super durch.
Wer in Bozen nach einem typisch südtirolerischen Mitbringsel oder nach lokalen Spezialitäten sucht, der bummelt am besten durch die Seitengässchen der Innenstadt, denn dort – abseits der großen Einkaufsmärkte und den üblichen Mode-Ketten – findet man die kleinen, urigen Geschäfte mit Charme.

So schmeckt Südtirol am besten

Ich liebe die Mischung aus der mediterranen, italienischen Küche und den deftigen Südtiroler Gerichten. Das Angebot an Leckereien ist so groß – da findet jeder das, was ihm schmeckt.
Für Liebhaber: Bestellen Sie sich unbedingt ein Gericht mit dem traditionellen Südtiroler Speck, der nirgends so gut schmeckt wie in Südtirol selbst! Mein Tipp: Einfach ein großes Glas Rotwein dazu bestellen, sich raus in die kleinen Gassen setzen und das Geschehen beobachten – das ist Südtirol pur!
Der Herbst ist die bekannteste Jahreszeit für einen kulinarischen Genießer-Urlaub in Südtirol, da zu dieser Zeit das traditionelle „Törggelen“ stattfindet. Doch ich finde: Südtirol hat das ganze Jahr über Genussmomente zu bieten und der Frühling dort ist wirklich toll: Wenn alles anfängt zu blühen ist ein Kurzurlaub in Südtirol eine Wohltat für Körper und Seele.
Überzeugen Sie sich selbst und machen Sie unbedingt mal einen Urlaub in Südtirol. Ich kann Ihnen das nur empfehlen.“

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