Ilka J., Projektmanagerin bei weg.de, über ihre Reise nach Singapur und Malaysia

Drei Wochen Urlaub. So viel hatte ich mir bis dato noch nie gegönnt. Ich, die überzeugte Kurzurlauberin und Städtereisende, auf der Suche nach einsamen Stränden und totaler Entspannung.

Ob das wohl gut geht? Mit leichter Schlagseite von zu vielen Klamotten für jede Gelegenheit im Rucksack – ein typischer Anfängerfehler, wie ich mir im Nachhinein sagen lassen musste – zogen meine Freundin und ich zum Münchner Flughafen.
Singapur – der kleinste Staat Südostasiens

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Da die Lufthansa direkt nach Singapur fliegt und man sich so lästiges Umsteigen und Wartezeiten bei der Zwischenlandung spart, kamen wir nach 12 Stunden Flug in unserem ersehnten Urlaub an. Und wurden empfangen von einer Stadt, die mir so gar nicht asiatisch erschien.

Der angekündigte Trubel asiatischer Großstädte mit seinen kleinen Tuk Tuks und dem wilden Straßenleben blieb aus.
Stattdessen zeigte sich Singapur mit den angeblich saubersten Straßen der Welt, unzähligen Einkaufszentren, die das Shopping-Herz jeder Frau höher schlagen lassen, und einer riesige Amüsiermeile – angefangen von der Ausflugsinsel Sentosa vor der Stadt bis hin zum Clarke Quay mit seinen zahlreichen Bars und Restaurants. Und so begaben wir uns auf eine Tour mit Sightseeing, Einkaufsorgien und Fressgelagen durch die ganze Stadt.
Nach drei Tagen zwischen Kolonialviertel und Little India beschlossen wir, dass es an der Zeit war, unsere Reise fortzusetzen. Schließlich wollten wir zu unserem einsamen Robinson-Strand und den gedachten wir in Malaysia zu finden.

Mit dem Zug nach Kuala Lumpur, Malaysia

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Mit dem Zug sollte es direkt nach Kuala Lumpur – Malaysias Hauptstadt – gehen. Etwas Geduld mussten wir allerdings mitbringen, denn auf der Fahrt durch grüne Dschungelabschnitte, Städte und Dörfer ließ sich der Schaffner nicht aus der Ruhe bringen und ließ uns anstatt der angekündigten sechs Stunden ganze neun an der Schönheit Malaysias teilhaben.

Die nächsten Tage vergingen wie im Flug. Kuala Lumpur rauschte nur so an uns vorüber. Längst war unser Bedarf an Städten mit Lärm und Straßen und wuseligen Märkten gedeckt.
Wir wollten Entspannung. Also schnürten wir erneut unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg an die malayische Ostküste. Hier solle es die schönsten Inseln geben, wurde uns versichert.

Die Trauminsel in Sichtweite

Die Perhentian Islands, um diese Jahreszeit noch verschlafen und menschenleer, erwarteten uns mit einsamen Stränden und üppigem Dschungel. Kaum bestiegen wir das Wassertaxi in Kuala Besut, konnten wir sie auch schon sehen. Eine Stunde lang kamen sie verlockend immer näher auf uns zu, während wir uns unseren Weg über die Wellen bahnten. Zwei große grüne Hügel im tiefblauen glitzernden Wasser. Und dann war es endlich so weit.

Über den schmalen Anlegesteg balancierten wir unserer Robinson Crusoe Insel mit dem einsamen Sandstrand entgegen…

ZUM ANGEBOT

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