Mein Paradies am anderen Ende der Welt
Melanie Eichenseher, Produkt-Praktikantin bei weg.de.

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Eigentlich war unsere Praktikantin von Amerika nach Australien unterwegs und legte nur einen Zwischenstop im Herzen des Pazifischen Ozeans ein – aber sie war sofort begeistert und schwärmt von der herzlichen Art der Einheimischen, dem tropischen Regenwald, den vielen Wasserfällen und traumhaften Sandstränden.

Faszinierendes Samoa

„Talofa“ – So wird man auf Samoa herzlich begrüßt. Samoa liegt unglaubliche 19.921 km von der deutschen Heimat entfernt und besteht aus den zwei Hauptinseln Upolu und Savaii. Die größere der beiden Inseln ist Upolu, auf der auch der Flughafen und die Hauptstadt Apia liegen. Die zwei Inseln können leicht durch eine Fähre erreicht werden. Um sich auf der Insel fortzubewegen, bieten sich mehrere Möglichkeiten: günstige Taxis, ein Mietwagen, um die Insel auf eigenen Faust zu erkunden oder aber der öffentliche Busverkehr, bei dem man etwas mehr Zeit einplanen sollte, aber den Einheimischen näher kommen kann.
Die polynesische Kultur der Samoaner zog uns besonders in ihren Bann. Die Samoaner leben in traditionellen, offen gehaltenen Holzhäusern auf Stelzen, die Fale genannt werden. Auch wir kamen in den besonderen Genuss, in einem Fale am Strand zu übernachten. Ein unvergessliches Erlebnis, das Meeresrauschen beim Einschlafen zu hören…

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Die Samoaner leben in vielen kleinen Dorfgemeinschaften zusammen. Dort wird das Essen oft noch traditionell im Erdofen, dem so genannten Umu, gekocht. Bei einem Stopp in einem Dorf konnten wir sogar eine frische Kokosnuss genießen. Die einheimischen Profis zeigten uns, wie man die Kokosnuss öffnet und das Fleisch mit Hilfe einer Art Holzspitze heraus schabt.

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Meine  Top 3 auf Upolu:

Lalomanu Beach

Traumstrand pur! Der kilometerlange Lalomanu Beach lässt Urlauberherzen höher schlagen. Im feinen, weißen Sand kann man einfach mal die Seele baumeln lassen und wunderbar entspannen. Das vorgelagerte Korallenriff eignet sich perfekt zum Schnorcheln und Entdecken der vielfältigen Unterwasserwelt. Übernachtet haben wir in einem traditionellen Fale mit direktem Blick aufs Meer – so fing der Tag gleich paradiesisch an.

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Apia Markets

Die Hauptstadt Apia bietet mit ihren verschiedenen Märkten eine gelungene Abwechslung. Egal ob Trödel-, Lebensmittel- oder Fischmarkt, hier ist für jeden Geschmack was geboten. Der Trödelmarkt eignet sich hervorragend, um echte samoanische Mitbringsel für zu Hause zu ergattern. Samoanische Familien bieten traditionelles Kunsthandwerk wie Holzschnitzereien und Schmuck zum Kauf an. Besonders ans Herz legen kann ich die traditionellen samoanischen Sarongs (sogenannte Lavalava), die man sich wie ein Kleid oder einen Rock um den Körper wickelt. Frisches, lokal angebautes Obst und Gemüse, wie beispielsweise Bananen, Kokosnüsse oder Taro-Wurzeln, können am Produce Market probiert werden. Mit frischer Kokosnussmilch zum Trinken und samoanischen Leckereien lässt sich so die Vielfalt der traditionellen Küche entdecken.

Sliding Rocks

Wer ein bisschen Action möchte, sollte die Papaseea Sliding Rocks ausprobieren. Nur eine kurze Taxifahrt von der Hauptstadt entfernt liegen die Wasserfälle am Fuße eines Dorfes. Man muss nur ein paar Treppenstufen runter zum Fluss überwinden, und der Adrenalin-Kick kann beginnen. Große Steine inmitten eines Flusses im Regenwald dienen dort als natürliche Rutschen. Spaßfaktor garantiert! Im Becken kann man sich außerdem wunderbar von der Hitze der samoanischen Sonne abkühlen.

Meine Highlights auf Savaii:

Schwimmen mit Schildkröten

Auf der Insel Savaii besteht die einzigartige Möglichkeit, Schildkröten ganz nahe zu kommen – mein absolutes Highlight. Im Dorf Sato’alepai Village betreibt eine samoanische Familie eine Art Schildkröten-Auffangstation, in der kranke und geschwächte Schildkröten aufgepäppelt werden. In einem großen Teich mit glasklarem Wasser kann man die Schildkröten beobachten und auch füttern. Es besteht sogar die einmalige Möglichkeit, mit den Schildkröten Seite an Seite zu schwimmen.

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Alofaaga Blowholes

Ein faszinierendes Naturschauspiel lässt sich im Dorf Taga beobachten. Bei den Alofaaga Blowholes kann man die Brandung des Meeres auf aufregende Weise spüren. Durch die Löcher im Gestein wird das Meerwasser meterweit hoch in die Luft geschleudert. Besonders beeindruckend wird es, wenn Einheimische Kokosnüsse in die Löcher werfen und diese dann durch die Luft wirbeln.

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Tipp: Inselrundfahrt mit dem Taxi
Um die ganze Insel zu erkunden, ist es empfehlenswert, ein Taxi für einen ganzen Tag zu mieten, denn es gibt viel zu entdecken. Das kostet nicht allzu viel, der Preis sollte aber besser vorab vereinbart werden.
Einen Stopp wert ist das Saleaula Lava Field – ein Lavafeld inmitten grüner Vegetation. Geschmolzene Lava vom Vulkanausbruch des Mt. Matavanu begrub in früheren Jahren insgesamt fünf Dörfer. Auf dem Lava-Feld ist heute noch eine halb verschüttete Kirche und das so genannte Jungferngrab zu sehen. Es ist faszinierend, wie sich die Natur mittlerweile ihren Weg durch die versteinerte Lava bahnt.

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Der Wasserfall Afu Aau Falls bietet die Möglichkeit, ein kurzes Bad zu nehmen und sich abzukühlen. Er fließt vom Regenwald direkt in einen Frischwasser-Swimmingpool.

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Ein bisschen Abenteuer gefällig? Der Canopy Walkway im Falealupo Rainforest Preserve über den Gipfeln des Regenwaldes ist einer der aufregendsten Orte auf Savaii. Auf einer schmalen Hängebrücke in den Baumwipfeln kann man den Regenwald hautnah erleben.

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Unterwegs machten wir außerdem einen Halt an einer samoanischen Schule. Die Schulkinder begutachteten uns neugierig und drängelten sich vor unsere Kamera. Wir erhielten sogar die Möglichkeit, in einige Klassenzimmer zu schauen und den Unterricht zu beobachten.

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Urlaub auf Samoa – ein unvergessliches Erlebnis. Abseits überfüllter Strände im Herzen der Natur lässt sich dort wunderbar einen Gang zurück schalten und sich der genügsamen Lebensart der Samoaner anschließen. „Tofa“ (Auf Wiedersehen) Samoa!

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