Für unsere Online Marketing Praktikantin Svenja ging’s auf eine abenteuerliche Reise mit dem Rucksack durch Neuseeland. Was sie dort erlebt und welche Geheimtipps sie mitgebracht hat, verrät sie im weg.de Blog.

South Island

Neuseeland – für mich das vermutlich schönste Plätzchen der Erde. Egal ob Berge, Strand, Küste oder saftige grüne Wiesen, hier findet jeder etwas, was sein Herz höher schlagen lässt. Deswegen habe auch ich meinen Rucksack gepackt und mich mit einem Freund auf den Weg gemacht dieses traumhafte Land zu erkunden.

Unsere Reise beginnt in Christchurch, die als die „englischste“ Stadt Neuseelands gilt, doch bei dem Erdbeben 2011 wurden viele Gebäude zerstört und beschädigt, sodass heute nur noch die Überreste der englischen Architektur in der Stadtmitte zu bewundern sind. Um sich nach der langen Anreise ein bisschen zu entspannen ist der Botanische  Garten sehr zu empfehlen. Wir genießen die Sonne und saugen den Duft der Blumen auf, den es im Januar in Deutschland eher selten gibt.

Am nächsten Morgen heißt es ausreichend Proviant, Wasser und zwei Campingstühle kaufen und mit dem vollbepackten Campingbus, der die nächsten zwei Wochen unser Zuhause sein wird, in den Linksverkehr zu starten.

Ca. 100 km westlich von Christchurch stoppen wir bei Castle Hill, um uns nochmal kurz zwischen den beeindruckenden Kalksteinfelsen, die sehr beliebt zum Bouldern sind, die Beine zu vertreten, bevor wir die Fahrt durch den berühmten Arthurs Pass antreten.

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Westcoast und Gletschertal

Am Abend liegt dieser hinter uns und wir erreichen die Westcoast gerade zur richtigen Zeit, um den traumhaften Sonnenuntergang mit einem Picknick am Strand zu genießen. Nach unserer ersten Nacht im Camping Van machen wir uns früh auf den Weg, die wunderschöne Küstenstraße entlang nach Punakaiki, wo man die Pancake Rocks finden kann. Diesen lustigen Namen verdienen die Felsformationen aufgrund ihres Aussehens und wenn man pünktlich zur Flut vorbeischaut, kann man das einzigartige Spektakel bewundern wie die heranrollenden Wellen in die Brandungslöcher schießen und riese Wasserfontänen entstehen lassen.

Eben noch haben wir die Sonne am Meer genossen und uns die salzige Meeresbrise um die Nase wehen lassen, schon weht ein ganz anderer Wind  und wir finden uns in Regenjacken gehüllt an den zwei berühmten Gletschern Fox- und Franz-Joseph Glacier wieder. Mit dem Gefühl, durch die Filmkulisse von „Ein Land vor unserer Zeit“ zu wandern, durchqueren wir das Gletschertal bis wir vor den gewaltigen Eismassen stehen. Erst wenn man nah genug davor steht und die Gletscherspalten krachen hört, kann man die kleinen Punkte darauf als Menschen der geführten Touren erkennen, die mit einem erfahrenen Guide über den Gletscher wandern.

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Milford Sound

Von den gefrorenen weiter zu flüssigen Wassermassen führt uns unsere Route zum Milford Sound. Allein der Weg, die Milford Road genannt, jagt mir einen  Schauer Vorfreude über den Rücken. Er führt durch den 1200 m langen Homertunnel und endet schließlich in einer mit Regenwald bewachsenen Schlucht.

Zwischen steilen Felswänden, die bis in die Wolken ragen und mit dutzenden Wasserfällen überzogen sind, treffen wir auf eine Gruppe Keas. Papageien, die im Gebirge Neuseelands zuhause sind.

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Fjord

Wer den langen Weg auf sich nimmt, um die Schönheit und das Mystische des Fjords zu bewundern, sollte unbedingt eine Bootstour buchen. VVorbei an Wasserfällen, die einem die Haare ins Gesicht peitschen, kann man die unglaublichen Spiegelungen der umliegenden Hügel auf dem Fjord genießen und mit ein bisschen Glück trifft man sogar auf eine Kolonie Seerobben, die sich auf Felsen tummeln.

Ein Geheimtipp für besonders schlechtes Wetter ist das Unterwasser Observatorium. Durch die Mischung von Süß- und Salzwasserschichten können Tiefseekreaturen schon sehr nah unter der Wasseroberfläche bestaunt werden.

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Wanaka

Da wir nun genug von dem regnerischen Wetter haben, was typisch ist für diese Region, fahren wir Richtung Wanaka der Sonne wieder entgegen. Der kleine Ort empfängt uns mit neuseeländischem Charme und bevor wir den Lake Wanaka mit dem Kajak erkunden, genießen wir ein köstliches Frühstück in einem der zahlreichen schnuckligen Cafés.
Queenstown, unser nächster Stopp, ist eine der bekanntesten Städte der Südinsel. Die Stadt lockt mit ihrer tollen Lage, direkt am See, dem besten Burger Restaurant , Fergburger, und dem ältesten Bungeejump der Welt. Ein unvergessliches Erlebnis für alle, die den Nervenkitzel lieben.

Vorbei an Dunedin, einer beliebten Studentenstadt, kommen wir zu den Catlins, wo wir trotz des Windes einen Tag am Meer einlegen, schwimmen gehen und den Surfern zusehen.

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Delfine und Wale

Wer schon einmal mit Delfinen in freier Wildbahn geschwommen ist weiß, was für ein unglaubliches Erlebnis das ist. Wer das bisher noch nicht geschafft hat, sollte es bei Gelegenheit unbedingt einmal ausprobieren. In Kaikoura bietet sich dazu die perfekte Gelegenheit. Wer eine ganz frühe Tour bucht kann sich sogar vom Sonnenaufgang mitten auf dem Meer verzaubern lassen und mit ein bisschen Glück auf eine Walfamilie treffen.

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Bevor man sich auf dem Weg nach Picton macht, wo die Fähre zur Nordinsel ablegt, sollte man dringend noch auf einen Sprung in den Able Tasman Nationalpark vorbeischauen. Neben Wanderungen, bei denen man auf eigene Faust die goldenen Buchten erkunden kann, ist es auch möglich, mit dem Wassertaxi einen der traumhaften Sandstrände anzusteuern und bei einem Badetag die Seele baumeln zu lassen.

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