Hamburg, meine Perle.
Steffi, war zur Weihnachtszeit in Hamburg und hat dort viel erlebt. Welches Musical sie besucht hat und was es mit dem Achterbahn-Restaurant auf sich hat, lesen Sie in ihrem Team Tipp.

In der Zeit um Weihnachten und Silvester zieht es viele Menschen in die Ferne. Aber warum immer in die Ferne schweifen, wenn das Gute auch so nah ist? Gerade zur Adventszeit ist ein Kurztrip in die weihnachtlichen, deutschen Städte ein schönes Erlebnis und so verschlug es auch mich in die Hafenstadt Hamburg. Zusammen mit einer Freundin freute ich mich auf ein erlebnisreiches Wochenende inklusive Musicalbesuch.

Hamburger Hafen: Seeluft schnuppern

Nach der Ankunft am Flughafen ging es ins Hotel, wo es uns aber nicht lang hielt. Gespannt auf die Stadt, machten wir uns gleich auf den Weg ins Herzen Hamburgs. Der Hafen zählt zu den wichtigsten Warenumschlagsplätzen der Welt und wird auch als das Tor der Welt bezeichnet. All das und vieles mehr erfuhren wir auf der einstündigen Bootsrundfahrt. Diese führte uns vorbei an Containerschiffen und durch die bekannte Speicherstadt.

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Anschließend ging es zum alten Elbtunnel. 20 Meter tief unter der Elbe machten wir uns dann zu Fuß auf den Weg zur gegenüberliegenden Hafenseite, von der man einen beeindruckenden Blick auf das Treiben in den Schiffswerften hat. Auch die riesige Baustelle der Hafencity schauten wir uns an, die voraussichtlich bis zum Jahr 2025 fertiggestellt werden soll.

Abstecher auf die Reeperbahn

Abends durfte  ein Besuch auf der Reeperbahn natürlich nicht fehlen. Bei Tageslicht ist die Straße nun wahrlich keine Sehenswürdigkeit, doch wenn die Dunkelheit einbricht und die Straße sich mit Menschen füllt, dann erwacht sie zum Leben. Wir mischten uns unter die Menschen und schlenderten durch die Straßen. Am Ende angekommen, besuchten wir das Wachsfigurenkabinett und machten uns schließlich auf den Rückweg zum Hotel.
Der nächste Morgen begann mit einer Stadtrundfahrt, durch die wir viele weitere Hamburger Sehenswürdigkeiten entdeckten. Wir fuhren an der Binnen- und Außenalster vorbei, besichtigten die Michaeliskirche und das DDR Zollmuseum. Die Fahrt endete am Jungfernstieg, wo wir uns für den Nachmittag stärkten und durch die Straßen bummelten.

Achterbahn-Restaurant: Und „zack“ ist das Essen da

Das Highlight des Abends stellte das Achterbahn-Restaurant, welches etwas außerhalb Hamburgs liegt. Voller Erwartung wurden wir an einen Tisch geführt mit einem großen Bildschirm, der als Speisekarte dient. Über unseren Köpfen hinweg verliefen Schienen, ähnlich wie die einer Achterbahn. Man wählt das Gericht auf dem Bildschirm aus und sobald das Gericht fertig ist, kommt es auf den Schienen an den Tisch gefahren. Sehr beeindruckend und ein einmaliges Erlebnis! Auf alle Fälle sehr zu empfehlen für alle die, die ein Abendessen mal anderes erleben wollen.

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Ein absolutes Muss: Der Hamburger Fischmarkt

Jede Reise geht nun mal auch zu Ende und so versuchten wir den letzten Tag so schön wie möglich zu gestalten. Der Tag begann für uns allerdings schon sehr früh. Um genau zu sein, waren wir bereits um 6 Uhr auf den Beinen um die Hauptattraktion für jeden Touristen an einem Sonntagmorgen nicht zu verpassen. So liefen wir den Menschenmassen hinterher und fanden uns zwischen Marktschreiern, Frühaufsteher und Nachtschwärmern auf dem berühmten Fischmarkt wieder. In der Halle selbst rockte bereits eine Band, sodass selbst ein Morgenmuffel hier gute Laune bekam.

Nach einem reichhaltigen Frühstück verschlug es uns dann ein weiteres Mal in die Speicherstadt. Dieses mal aber ins Miniatur Wunderland, wo sich die größte Modelleisenbahn der Welt befindet. Hier muss man nicht Modelleisenbahn-Liebhaber sein, um sich von dieser Attraktion begeistern zulassen.

Das Highlight kommt zum Schluss: Muscial „König der Löwen“

An unserem letzten Abend kam nun endlich der langersehnte Besuch des Musicals „König der Löwen“. Am Hafen wurden wir von einer Fährte zum Theaterzelt auf der anderen Seite der Elbe gebracht. Dort wurden wir mit einem Glas Sekt begrüßt und warteten sehnsüchtig auf den Beginn des Musicals. Selbst nach 2 Stunden der Inszenierung kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Gefesselt von der Musik, der Handlung und den aufwendigen Kostümen machten wir uns mit einem traurigen und einem lächelnden Auge leider auch schon wieder auf den Weg zum Flughafen.

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Unser Fazit: Ein wunderschöner Städtetrip in die Hafenstadt mit einem unglaublichen Musicalbesuch ist genau das Richtige zur Weihnachtszeit!

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