Der Frühling hatte so schön begonnen. Doch nachdem die Temperaturen in Deutschland wieder in den einstelligen Bereich fielen, nahm unsere Marketing Kollegin Anne reißaus und setzte sich in den sonnigen Süden ab.

Kälteeinbruch in Deutschland? Für uns kein Problem, denn wir waren bereits auf dem Weg zum Flughafen und freuten uns auf einen sonnigen Urlaub auf Gran Canaria! Ende März flohen wir also in den ewigen Frühling und wurden von herrlich warmen 24 Grad begrüßt.

Hotel Cordial Mogán Playa

Mit dem Mietwagen ging es schnell über die Insel-Autobahn zu unserem 4 Sterne-Hotel Cordial Mogán Playa im Südwesten der Insel, in dem wir sehr herzlich empfangen wurden. Nachdem unser erster Blick auf die riesige Empfangshalle mit ihrer farbenfrohen Kuppel fiel, realisierten wir schnell, in welch schöner Hotelanlage wir hier gelandet waren. Nicht umsonst wird dieses Hotel von den Einheimischen auch das Schloss genannt, denn die Zimmer sind auf mehrere Häuser mit kleinen Türmchen verteilt, umrahmt von einem riesigen subtropischen Garten. Zwei schöne Poollandschaften, Hängebrücken, Seen und Miniaturwasserfälle machen die Anlage zu einem kleinen Paradies. Wir fühlten uns wahnsinnig wohl, nicht zuletzt aufgrund der freundlichen, aufmerksamen Mitarbeiter sowie dem hervorragenden Service, und können das Hotel wirklich jedem weiterempfehlen!

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Puerto de Mogán

Das Beste daran: Das Cordial Mogán Playa befindet sich in dem, meiner Meinung nach, schönsten Ort auf Gran CanariaPuerto de Mogán. Egal, ob wir durch die kleinen Gassen zwischen den weißen Häusern schlenderten, uns an den farbenfrohen Blumen erfreuten oder den Segelschiffen im Hafen zuschauten, dieser charmante Hafenort versprühte einfach pures Urlaubsglück. Kleiner Tipp: Es gibt eine Aussichtsplattform am westlichen Berghang, von der man einen tollen Ausblick auf Puerto de Mogán hat.

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Der Süden: Maspalomas

Natürlich stand auch ein Ausflug zu der Dünenlandschaft in Maspalomas auf unserem Programm. Der Strand in Richtung Playa del Ingles ist zwar mittlerweile sehr überlaufen und nicht gerade zum ruhigen Sonnenbaden geeignet, aber für einen Spaziergang genau richtig. Schon nachdem wir die erste Düne erklommen hatten, waren wir abseits vom Trubel und konnten einen herrlichen Blick über die weitläufige Dünenlandschaft im Süden genießen.

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Da die Wanderung durch die Mini-Sahara durchaus anstrengend wurde, gönnten wir uns nach unserer Tour zur Belohnung noch ein leckeres kanarisches Bier, das wir uns in einer der vielen Strandbars mit Blick auf das ruhige Meer und den schönen Leuchtturm von Maspalomas haben schmecken lassen.

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Der Westen: Steilküste

Doch wir wollten nicht nur die Touristengebiete von Gran Canaria sehen, sondern auch Gegenden erkunden, die die Landschaft der drittgrößten Insel der Kanaren so besonders machen. So führte uns eine Route an der Westküste entlang.

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Wir sind in unserem Leben noch nie zuvor so viele Kurven und Serpentinen gefahren – kein Wunder also, dass wir für 70 km ungefähr 4 Stunden brauchten! Doch unterwegs von Mogán nach Sardina del Norte gab es neben steilen Felswänden und Abhängen auch einiges mehr zu sehen: Hübsche Windmühlen, gelb-rot-türkisfarbene Felsformationen (Los Azulejos), tolle Aussichtspunkte mit Blick auf die zerklüftete Steilküste (Mirador del Balcón) sowie einen Leuchtturm, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die raue See hatte und ordentlich durchgepustet wurde (Faro de Sardina).

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Die Inselmitte: Berglandschaft

Außerdem wollten wir noch das „andere“ Gran Canaria sehen und machten uns auf den Weg in die Inselmitte. Wir fuhren von Maspalomas aus nach Tejeda und waren überrascht, wie grün es hier tatsächlich war. Am liebsten hätten wir alle paar Minuten angehalten, um die atemberaubende Gebirgslandschaft zu bestaunen, an einem Stausee Rast zu machen oder um einfach die Ruhe und Einsamkeit zu genießen.

Nach der Umrundung einiger Berge und der Fahrt durch die Wolken gönnten wir uns eine etwas längere Pause in Tejeda, um uns das sicherlich idyllischste Bergdorf der Insel etwas näher anzuschauen. Wirklich ruhig und hübsch war es hier! Doch von dem extremen Temperaturunterschied wurden wir umgehauen: Im Vergleich zur Westküste war es hier bitterkalt. Wenn wir von den eisigen Temperaturen nicht so überrascht worden wären – wir sind sogar Einwohnern mit Pudelmützen über den Weg gelaufen – hätten wir aber sicher noch länger in dem malerischen Ort verweilt.

Von Tejeda aus ging es dann wieder zurück Richtung Süden. Diesmal nahmen wir eine andere Route – zum Glück! Denn so kam es, dass wir auf der GC-60 zufälligerweise an der Aussichtsplattform Degulladas de las Yeguas vorbeikamen, die alles bisher Gesehene übertraf. Von hier aus hatte man einen atemberaubenden Rundumblick – sowohl auf die Felsschluchten im Norden als auch auf die Dünenlandschaft im Süden. Definitiv war dies ein krönender Abschluss unserer Tour.

Leider waren wir nur eine Woche auf Gran Canaria und konnten lediglich einen Bruchteil der Insel erforschen. Doch das, was wir gesehen haben, war einfach wunderschön. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die Zeit zu nehmen, einen Mietwagen zu mieten und die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Aus landschaftlicher Sicht erscheint Gran Canaria wie ein eigener, kleiner Kontinent. Die Insel hat uns mit ihrem Facettenreichtum wirklich überrascht und überaus glücklich gemacht! Me gusta mucho!

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