Da wollte ich immer schon mal hin!

Sabrina Buchloh, Assistenz der Geschäftsführung, über ihre aufregende Rundreise in Australien.

Aus Flucht vor dem Schmuddelwetter in Deutschland entschied ich mich Anfang des Winters dazu, nach Australien zu reisen, da wollte ich immer schon mal hin. Um möglichst viele Eindrücke vom „anderen Ende der Welt“ sammeln zu können, wollte ich eine Rundreise machen.

Städtetrip durch Sydney

Mein erster Stopp war Sydney. Als ich dort ankam, waren es ca. 25° C und die Sonne schien. Erstmal wollte ich mich von dem langen Flug erholen und beschloss, am nächsten Tag die Stadt zu erkunden.

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Das Opera House, das Wahrzeichen von Sydney, war mein erster Stopp. Danach machte ich einen Spaziergang durch die Royal Botanic Gardens und bewunderte die Vielzahl von Pflanzen, bevor ich über die Harbour Bridge schlenderte und von dort den fantastischen Ausblick auf die Stadt genoss.

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Eine Gruppe von Kletterern, die die gigantische Brücke entlang kletterten, ließen mich kurz darüber nachdenken, dies auch zu tun, doch die 134 Meter, die sich der Bogenscheitel über den Meeresspiegel erhebt, schreckten mich dann doch ein wenig ab.

Weiter ging es für mich zum Sydney Tower, wo ich aus 305 Meter Höhe eine tolle Sicht über die Stadt hatte und das erste Mal realisieren konnte, dass ich mich tatsächlich in Sidney befand, einer absolut bezaubernden Stadt.

Die nächste Etappe meiner Erkundungstour führte mich in den historischen Stadtteil „The Rocks“, der in seinen alten Lager- und Verwaltungshäusern eine Vielzahl von Läden, Pubs und Restaurants beherbergt. In einem der Pubs ließ ich mich nieder und bestellte mir Fish & Chips, um mich nach meinem langen Fußmarsch ein wenig zu stärken.

Am nächsten Tag fuhr ich vom Bus Terminal am Circular Quay mit dem Bondi & Bay Explorer Bus nach Bondi Beach, einem der bekanntesten Strände der Welt. Besonders begeisterten mich dort die Surfer in ihren Neoprenanzügen, die ihr Können beim Wellenreiten zeigten. Die Straßen in der Nähe vom Strand mit ihren Pubs, Bars, Cafés und Geschäften für Surfausrüstung und Bademode eignen sich super, um nach einem ausgiebigen Sonnenbad ein wenig spazieren und bummeln zu gehen.

Brisbane & Byron Bay – Entspannung vom Feinsten

Von Sydney aus flog ich am darauffolgenden Tag nach Brisbane und nahm von dort den Greyhound Bus nach Byron Bay. Hier waren es um die 28° C, also etwas wärmer als in Sydney. Das Wasser war zwar noch etwas zu frisch zum Baden, aber man konnte sich bei den Temperaturen sehr gut an dem wunderschönen Strand aufhalten. Ich blieb 2 Tage dort, relaxte, besichtigte den Leuchtturm und ließ es mir einfach nur gut gehen.

Naturparadies auf Fraser Island

Am nächsten Morgen schloss ich mich einer Reisegruppe an, um einen Ausflug nach Fraser Island zu unternehmen. Mit der Fähre an der Sandinsel angelangt, stiegen wir in einen Bus, der Reifen wie ein Jeep hatte. So fuhren wir zum Lake McKenzie – mitten durch den Urwaldund seiner wahnsinnigen Pflanzenvielfalt.

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Das Wasser am Lake war kristallklar. Natürlich sprang ich sofort hinein und genoss die willkommene Abkühlung. Nach einem Picknick am weißen Sandstrand des Sees ging es weiter an die Ostküste der Insel. Der Strand dort ist 75 Meilen lang und wirkt schier unendlich. An diesem Strand befindet sich auch das Wrack der Maheno. Der ehemalige Luxusliner S.S. Maheno lief im Jahr 1935 dort auf Grund.

Tauchen am Great Barrier Reef

Mein nächstes Reiseziel war Cairns – ich wollte unbedingt einmal am Great Barrier Reeftauchen und schloss mich dazu einer größeren Gruppe an. Da das Meer dort nur 5 bis 7 Meter tief ist, eignet es sich sehr gut für einen aller ersten Tauchgang. Bei der Einführung erklärte uns der Tauchlehrer, wie man die Atemmaske richtig aufsetzt und was wir über die vielen Tiere im Wasser wissen mussten. Er wollte uns beruhigen und meinte, wir bräuchten vor den Haien keine Angst zu haben. Die wären dort in der Gegend eher klein und unter Wasser würden wir Menschen mit Tauchausrüstung und Atemmaske die Fische, Quallen und Haie eher erschrecken.

Dann ging es auch schon los mit meinem aller ersten Tauchgang: Einer nach dem anderen sprang ins Wasser. Unter Wasser hatte ich jedoch schnell Probleme mit dem Druckausgleich und musste zurück an die Wasseroberfläche. Und das war´s dann auch schon mit meinem Tauchgang. Enttäuscht erholte ich mich ein paar Minuten auf dem Schiff und beschloss dann zu schnorcheln, um wenigstens ein bisschen von der Unterwasserwelt miterleben zu können.

Es ist ein absolut tolles Gefühl auf dem Wasser zu schweben und die vielen bunten Fische zu beobachten. Dann entdeckte ich plötzlich einen kleinen Hai und bekam kurz Panik, bis mir einfiel, dass der Tauchlehrer gesagt hatte, dass Menschen unter Wasser mit der Atemmaske eher abschreckend auf Haie wirken. Ich blieb also ruhig auf der Wasseroberfläche liegen und der kleine Hai schwamm einfach weiter.

Am nächsten Tag buchte ich erneut einen Tauchgang, dieses Mal mit einer kleineren Gruppe auf einem Segelschiff. Eine gute Entscheidung. Der Tauchlehrer nahm mich und einen anderen Tauchschüler an die Hand und unser Tauchgang begann. Diesmal klappte alles, den Druckausgleich bekam ich hin und so tauchten wir gemeinsam bis zum Meeresgrund, ein großartiges Erlebnis.

Mein Highlight: Uluru – Ayers Rock

Mein letztes Reiseziel und absolutes Highlight in Australien war der Ayers Rock (Uluru). Ich war sehr gespannt auf diesen außergewöhnlichen Berg, wenn man ihn denn so nennen kann. Manchmal begegnet man dort sogar ein paar Aborigines, den Ureinwohnern Australiens. Für diese Tour schloss ich mich wieder einer Reisegruppe an und kurz bevor ich in den Bus stieg, lief eine kleine stachelige Echse an mir vorbei und ich traute mich, sie kurz auf die Hand zu nehmen.

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Von Alice Springs aus fuhren wir über den Lasseter Highway, der einzigen geteerten Straße, die zum Uluru führt. Ich hatte wirklich das Gefühl im „Nirgendwo“ zu sein. Weit und breit gab es nichts, außer ein paar Kängurus und Wildpferden.

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Am Uluru angekommen, war ich von diesem riesen Felsen, der einfach so aus dem Nichts ragt, völlig überwältigt. Es war ziemlich heiß und es wimmelte nur so von Fliegen. Mit Hüten und Fliegennetzten gewappnet starteten wir unsere Tour am Uluru und schauten uns Felszeichnungen der Aborigines, Höhlen und Wasserlöcher an. Dann entfernten wir wieder ein Stück vom Uluru, um von Weitem die Gesamtsicht auf diesen gigantischen Felsen zu genießen. Bei Sonnenuntergang schimmert er tatsächlich rötlich und wirkt einfach atemberaubend.

Am nächsten Tag fuhren wir zurück nach Alice Springs. Dort angekommen, wollte ich noch einmal schnell in den Supermarkt gehen und musste dafür durch einen Park laufen, wo mir Aboriginis begegneten. Mir war etwas unwohl, da ich nicht wusste, wie diese auf Touristen reagieren würden. Außerdem sahen sie so anders aus, wie richtige Ureinwohner eben. So wie man es aus vielen Reiseführern kennt, saßen sie abgesondert in diesem Park und tranken Alkohol. Sie schauten nicht einmal zu mir herüber.

Über Sydney reiste ich schließlich wieder zurück nach Deutschland. Während des langen Flugs hatte ich das erste Mal Zeit, die vielen Eindrücke meiner Reise zu verdauen. Australien eignet sich auf jeden Fall auch für Alleinreisende. Ich habe viele interessante Leute kennengelernt und von dem eher europäischen Sydney, über den tropischen Regenwald auf Fraser Island, den einzigartigen Uluru und die Begegnung mit den Aborigines sehr unterschiedliche Seiten Australiens kennengelernt und möchte diese Reise auf keinen Fall missen.

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