Farbenfroh und einfach eindrucksvoll

Tanja Bötel, Direktmarketing-Specialist bei weg.de, über ihre Reise nach Indien

 

Als unsere Kollegin eine Hochzeitseinladung nach Indien bekam, war sie sofort Feuer und Flamme. Sie erzählt Ihnen von dem einmaligen Erlebnis und den faszinierenden Eindrücken, die in Delhi auf einen warten. Lassen Sie sich entführen in eine Welt, die alle Sinne verzaubert.

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„Eine Hochzeitseinladung nach Indien bekommt man nicht alle Tage. Also habe ich nicht lange gezögert und zugesagt. Im März ging es dann los Richtung Delhi. Dort angekommen wird man sofort von der tausend verschiedenen Eindrücken  empfangen.
Bunt, modern, traditionell, arm und reich zugleich: Was für ein Land! Ich habe schon viele Länder bereist, aber keines war bisher so vielfältig, spannend und aufregend wie Indien.
Was man sofort merkt: Dieses Land ist im Aufbruch. Vielerorts leben die Menschen noch sehr einfach und pflegen ihre alten Kulturen, an anderen Orten entstehen große Hochhäuser, modernste Hightech-Firmen lassen sich nieder und exklusive Einkaufscenter öffnen ihre Türen.

Delhi: Eine Stadt mit vielen Gesichtern

Bevor es also losging mit der großen Feier haben wir die Zeit genutzt Land und Leute kennenzulernen. Die Weltstadt Delhi hat viele Gesichter. Während „Old Delhi“ geprägt ist von engen Gassen und Menschengedränge auf bunten Basaren, zeigt sich „New Delhi“ mit großen Alleen, dem Regierungsviertel und von der Kolonialzeit geprägten prächtigen Bauten fast schon ruhig.
Für längere Distanzen, und diese sind in der Millionenstadt durchaus zu überwinden, kann ich die erst vor einigen Jahren gebaute Metro empfehlen. Mit ihr kommt man schnell zu den wichtigsten Hot Spots der Stadt. Für kürzere Strecken sollte man aber auf jeden Fall auch mal ein „Tuk Tuk“ nehmen. Eine Fahrt mit ihnen ist zwar nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, aber – vorausgesetzt man verhandelt gut – günstig und für sich schon ein Erlebnis.
Kühe, Schweine und Elefanten gehören auch in der Großstadt mit zum Straßenbild und werden gekonnt umfahren. Verkehrsregeln spielen eine untergeordnete Rolle, aber irgendwie kommt man immer ans Ziel.

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Beeindruckender Tagesausflug

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Fast ein Muss für Delhi-Besucher ist ein Tagesausflug nach Agra. Vom Taj Mahal hatte ich natürlich schon viel gehört und gesehen, aber ich kann versprechen: Es ist auch in der Realität wirklich beeindruckend und ein Traum aus weißem Mamor. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Rote Fort in Agra.

Wir hatten das Glück neben Sightseeing und der traumhaften Hochzeit auch ein weiteres Highlight mitnehmen zu können: Zum Frühjahrsanfang findet in Indien das Holi-Fest statt. Bunt, laut und lustig wird dabei der Frühling begrüßt.

Mein Tipp: Nehmen Sie besser Kleidung mit, die Sie zur Not auch vor Ort wegwerfen können. Mit bunt eingefärbten Pulvern verziert man sich gegenseitig Gesicht, Haare oder halt auch die Kleidung.

Apropos Kleidung: Wenn man schon mal das Glück hat zu einer indischen Hochzeit eingeladen zu werden, dann muss man sich natürlich auch entsprechend einkleiden.
Prunk & Glanz bei einer indischen Hochzeit
Gesagt, getan und so haben wir uns vor Ort traditionell mit Sari, Salwar Kamiz und Kurta ausgestattet. Für uns Frauen hieß das drei Outfits, denn die Hochzeitsfeier erstreckte sich über drei Tage. Und jeder Tag war schöner als der zuvor. Von der traditionellen Henna-Party bis hin zur eigentlichen Hochzeitszeremonie: Keine Feier übertrifft an Aufwand und Prunk eine indische Hochzeit.
Zur Hochzeit kommt der Bräutigam dann auf einem weißen Pferd begleitet von einer Musikkapelle und vielen Freunden und Verwandten, die um ihn herumtanzen – eine Herausforderung im Verkehrschaos von Delhi. Die Braut, mit aufwendigem und goldverziertem Kleid, wartet bereits bei der Location.
Nach viel leckerem Essen und lauter, indischer Musik schließt das Fest dann mit der eigentlichen Zeremonie, bei der die nächsten Verwandten mit dem Paar unter einen Baldachin sitzen, wo das Opferfeuer brennt. Mit dem siebenmaligen Umrunden des Feuers, bei dem der Bräutigam die Braut an der rechten Hand führt und der Sari mit dem Ende seines Turbans verknotet ist, wird die Ehe besiegelt.

Was für ein Happy End, fast wie in Bollywood!“

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