Meine absolute Lieblingsstadt! sagt weg.de Kollegin Irene über Barcelona. Vor kurzem ist sie mal wieder für ein langes Wochenende nach Barcelona geflogen. Sie stellt Ihnen ihre Lieblingsstadt vor und gibt Ihnen 10 Tipps zu Shopping, Kunst, Kultur und Kulinarik, denn weg sein muss sein!

Viva Espana!
Diese Auszeit habt ihr euch verdient – 10 Tipps für Kulturambitionierte, Shopping-Süchtige und Partylustige…

1) Ramblas

Die Promenade schlechthin, beliebt bei Tag- und Nachtaktiven, die von Straßenkünstlern, Souvenirverkäufern und mäßig schmackhaftem Restaurants umworben werden. Achtung: Wo das Geld locker sitzt, sind auch Taschendiebe nicht weit.

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2) Markt La Boqueria

Direkt an der Ramblas gelegen, locken die Hallen auf dem historischen Marktplatz auch heute noch mit vielen kulinarischen Leckereien.
Kunst und einzigartige Architektur erspäht man in Barcelona überall. Drei der bedeutendsten Künstler bleiben uns mit ihren Werken besonders im Gedächtnis haften:

3) Joan Miró

Über sein buntes Keramikmosaik kann man auf der Ramblas laufen. Auf der Montjuïc-Erhebung befindet sich die Fundació Joan Miró mit Ausstellungen zur modernen Kunst.

4) Antoni Gaudí

Spiralförmige Kuppeln, bunte Keramik und gewellte Fassaden sind das Metier des bedeutendsten Vertreters des katalanischen Modernisme. Zu bewundern in der Casa Milà, der seit 1882 in Bau befindlichen Sagrada Família oder bei einem Spaziergang im verwunschenen Parc Güell.

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5) Pablo Picasso

Aus Málaga stammend, in Barcelona zuhause. Die Stadt erwies ihm die Ehre mit dem Bau eines Museums, in dem rund 3000 Werke aus seinen früheren Schaffensjahren gezeigt werden.

6) Montjuïc

Barcelonas Hausberg bietet nicht nur eine herrliche Aussicht auf der Stadt und den Hafen, sondern lädt auch abends zu farbenfrohen, von Musik untermalten Wasserlichtspielen ein.

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7) Kulinarisch auf der sicheren Seite

Einfach & Edel so lautet die Devise, wenn der Magen knurrt und die Füße nach einer Pause schreien. Die kulinarische Verlockungen gepaart mit dem enormen Stellenwert, den höchste Gaumenfreuden bei Spaniern und Katalanen einnehmen (Kataloniens Spitzenköche wie Ferran Adrià genießen weltweitem Ruhm), ist einfach viel zu groß, um sich der nächsten Fast-Food-Pizzeria hinzugeben. Dabei braucht man kein Experte der mediterranen Küche zu sein – wohl vertraute Bekannte tun es auch:

Morgens: Pan con tomate, bestehend aus einer gerösteten Scheibe Weißbrot, die mit Olivenöl und Tomate bestrichen wird.
Mittags: Die Paella (meist ab 2 Personen) wird generell nur zur Mittagszeit gegessen. Das Tagesangebot garantiert besonders bei Meeresfrüchten (paella de marisco) die Frische der Zutaten, Kombinationen aus Fisch und Fleisch (paella mixta) sowie reiner Gemüse-Paella (paella vegetariana) sind sehr geläufig. Etwas befremdet, aber von höchstem Genuss ist auch der arroz negro (der Reis wird durch die Tinte des gleichnamigen Fisches während der Zubereitung geschwärzt).
Abends: Tapas (auch Pinchos genannt, warm und kalt gegessen), für den großen und kleinen Hunger.  Unbedingt sollten Tapas mit Serrano-Schinken, Manchego-Käse und Tortilla de Patatas auf dem Tisch, die Vielfalt der Kreationen ist aber im Prinzip unendlich und hängt von der Kreativität des Kochs ab. Dazu trinkt sich am besten eine caña (Bier), aber auch gern vino tinto (Rotwein) in kurzen, breiten Gläsern. Es gibt viele sehr gute Tapas-Bars, deren Qualität sich oft bereits von draußen anhand des Andrangs erkennen lässt. Wer sichergehen und trotzdem gut und günstig essen möchte, kann sich bestens auf die Lizarran-Kette verlassen.

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8) Shopping, Shopping, Shopping: everywhere & anywhere

Passeig de Gràcia: Luxus, Flagshipstores und internationale Modelabels an einer prachtvollen Promenade
Plaza Catalunya & Barri Gòtic: vor allem spanische Exportschlager wie Zara, Mango, Massimo Dutti, Custo, Camper & Co.
Born: kleinere Boutiquen mit ausgefallenem Angebot in den eng verzweigten Gassen weiter südlich.

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Bei Öffnungszeiten bis 22 Uhr bleibt genug Zeit, um sich mit Erinnerungsstücken materieller Art einzudecken. Wer danach noch von sich behaupten kann, er oder sie wüsste, wie oft die Kreditkarte durch den Schlitz gezogen wurde, wird bei der Frage nach der Anzahl der Desigual-Stores sicher den Kopf schütteln.

9) Abendprogramm: Ganz nach Lust und Laune

Born – charmant in mittelalterlicher Kulisse: recht internationales Publikum, viele Cocktailbars, Irish Pubs und Szene-Lokale
Barceloneta – Mainstream bis Latin Pop: größere Tanzlocations direkt am Stadtstrand
Gràcia – alternativ & gelassen: Mit vielen Bars und Restaurant zu moderaten Preisen (daher auch bei Studenten sehr beliebt) in gemütlicher Atmosphäre, der Katalanen liebstes Viertel.
Razzmatazz – Konzerte, namhafte DJs & Clubbing auf 5 Floors eines ehemaligen Fabrikgeländes.

10) Sofern noch Zeit bleibt

Museu de Cera –  Im Wachsfigurenmuseum nahe der Ramblas warten ein täuschend echter Picasso, Pinocchio und Prinz Charles auf ein gemeinsames Fotoshooting
Palau de la Música Catalana – ein weiteres Prachtexemplar des Modernismus ist der Konzertsaal für katalanische Musik. Die aufwendig gestaltete Fassade deutet die extravagante Gestaltung im Inneren des Gebäudes an.  Fazit: Ein Genuss für Augen und Ohren – absolut empfehlenswert!
Parc de la Ciutadella – Ein paar Minuten Ruhe unter Palmen oder am Springbrunnen gönnt man sich in dieser weitläufigen, zentral gelegenen Parkanlage. Vorbei an dem Zoo und der ehemaligen Zitadelle, wo heute das Parlamentsgebäude steht, gelangt man nordwärts zu einem weiteren beliebten Shootingplatz, dem backsteinroten Triumphbogen.

Am Ende freut man sich doch, dass es in Barcelona noch genügend Unentdecktes und damit ein Wiedersehen mit dieser quirligen und zugleich gelassenen Stadt gibt.

¡Hasta pronto, Barcelona!

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