Unsere Werkstudentin Amelie hat Andalusien auf einer Rundreise mal genauer unter die Lupe genommen. Bei weg.de erfahren Sie, welche Highlights Sie bei einem Besuch auf keinen Fall verpassen sollten und wo Sie am besten in das einzigartige Ambiente der Region des Flamenco eintauchen können.

Heute entführe ich Sie nach Spanien, genauer gesagt nehme ich Sie mit auf eine Rundreise durch Andalusien. Sie sehnen sich nach langen, weißen Sandstränden und nach einem Bad im wunderbar erfrischenden Atlantik? Oder schlendern Sie bereits gedanklich durch die Gassen von Spaniens wunderschönen, alten Städten mit ihrem arabischen Flair? Kein Problem, in Andalusien kommt jeder auf seine Kosten!

Sevilla: kulturträchtige Hauptstadt

Unsere Reise beginnt in der Hauptstadt Andalusiens, dem traumhaften Sevilla. Bereiten Sie sich auf eine wunderschöne Altstadt vor, an dessen maurischer Architektur man sich nicht satt sehen kann.  Nicht umsonst wurden die Sehenswürdigkeiten der Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe ausgewählt.

Nehmen Sie sich die Zeit und schlendern Sie einige der unzähligen, kleinen Gässchen Sevillas ab. Überall gibt es etwas zu sehen und vielleicht stolpern Sie über eine perfekte Bar um einen „café con leche“ in der Nachmittagssonne zu trinken oder das ein oder andere Tapa zu genießen. Nach dem Pflasterlaufen in der Stadt, ist ein Spaziergang durch den großen Maria-Luisa Park eine schöne Abwechslung mit einem besonderen Ziel – dem Plaza de Espana. Für diesen Platz sollte man sich etwas Zeit mitbringen, um alle liebevoll angelegten Details der Keramikfliesen bewundern zu können. Bitte verkneifen Sie sich nicht Ihr Schmunzeln über die Touristen, die tatsächlich in einem der Boote über den kleinen, künstlich angelegten, Kanal rudern! Genug spanische Kultur und Architektur geschnuppert? Sevilla lässt mit seiner langen Fußgängerzone das Herz eines jeden Shoppingliebhabers höher schlagen.

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Von Sevilla fahren wir mit unserem Mietwagen die Atlantikküste entlang. Die Costa de la Luz zeichnet sich besonders durch ihre langen, traumhaft weißen Sandstrände aus. Nicht nur für Surfer stellen sie ein Paradies dar. Legen Sie also ruhig auf Ihrer Fahrt einen Stopp an der Küste ein und bleiben Sie ein paar Tage, um die Sonne und den wunderbaren Atlantik zu genießen.

Tarifa? Kitesurfparadies!

Auf dem Weg nach Gibraltar machen wir einen kurzen Halt in Tarifa, das den Kitesurfern unter uns ein wohlbekanntes Ziel ist. Sollten Sie dem Kitesurfen nicht verfallen sein, lohnt es sich trotzdem die beachtliche Anzahl an Wassersportlern am Strand  zu beobachten und sich vom kräftigen Wind durchpusten zu lassen. Tarifa bietet außerdem unzählige Straßencafés und Tapasbars, die einen dazu einladen, sich unter die Surfer zu mischen und das Flair der Surfhauptstadt Europas in sich aufzusaugen.

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Gibraltar – ein kleines Stück England mitten in Spanien

Heute machen wir zwar keinen Halt in Gibraltar, bleiben aber dennoch auf unserer Fahrt, die jetzt schon bedeutsam hügeliger ist als am Anfang. Wir stehen am höchsten Punkt  und werfen einen Blick auf Afrika. An Tagen mit guter Sicht liegt der Anfang von Marokko gefühlt nur einen Steinwurf von Spanien entfernt – ein Anblick der sich definitiv lohnt!

El pueblo blanco

Unser nächster Stopp auf der Reise ist Ronda. Ronda zählt zu den größten „pueblos blancos“ (weißen Dörfern) Spaniens und ist in einer Berglandschaft gelegen. Bereits die Anfahrt auf einer sich durch die Berge windende Straße beeindruckt und macht Lust auf mehr. Denn auch Ronda ist besonders für seine Lage und die Schlucht, die Altstadt und Neustadt voneinander trennt, bekannt. Schlendern sie über die „Puente Viejo“ (alte Brücke) und genießen Sie den Ausblick auf den, im Frühling wunderbar grünen, „Parque Natural“ und auf die weiß getünchten Häuser der maurischen Altstadt. Auch ein Abstecher in die Schlucht lohnt sich, da nur dann der Wasserfall zu sehen ist. Für Wanderer bietet es sich an, mehrere Tage für Ronda einzuplanen; für alle anderen reicht ein Tagesausflug aus, um die Stadt zu erkunden.

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1001 Nacht in Spanien erleben

Von Ronda aus machen wir uns auf nach Granada. Für die Stadt mit arabischem Flair ist es ratsam mehrere Tage einzuplanen, da es viel zu sehen und zu bestaunen gibt. Alleine für die bekannte Burgstadt Alhambra, die seit 1984 zum Weltkulturerbe zählt, sollte man sich einen Tag Zeit nehmen. Die, auf einem Hügel über Granada thronende, arabische Burgstadt, bezaubert mit ihren liebevoll restaurierten Palästen und Gärten.  Besonders in den Innenräumen des Nasriden Palastes kann man sich nicht an den detaillierten Verzierungen der Decken und Wänden satt sehen. Es empfiehlt sich einen Reiseführer mitzunehmen, der einem die einzelnen Räume beschreibt und somit näher bringt.

Die Eintrittskarten für die Alhambra sind begrenzt und besonders in den Sommermonaten schnell ausverkauft. Daher ist es sinnvoll, die Karten bereits vor dem Urlaub für den gewünschten Tag zu bestellen. Positiver Nebeneffekt: Sie können die langen Schlangen am Eingang umgehen und den Tag in der Alhambra entspannt beginnen.

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Nicht nur die Alhambra und der dazugehörige Sommerpalast „Generalife“ gehören zum Weltkulturerbe. Auch das alte Stadtviertel „Albaicin“ zählt dazu. Das von vielen kleinen Gassen zerfurchte Stadtviertel liegt direkt gegenüber der Burgstadt – mit einem Spaziergang zum dorthin gelegenen Platz „Mirador San Nicola“, wird man zudem mit dem besten Blick auf die Alhambra belohnt.

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