Einen wundervollen Aktivurlaub hat unsere weg.de Urlaubsexpertin erlebt. Für sie ging es in die südlichste Region Portugals, an die Algarve. Surfinteressierte Urlauber geben sich hier die Klinke in die Hand, um auf den fantastischen Wellen des Atlantiks reiten zu können. Was Katharina alles erlebt hat, erzählt Sie Ihnen hier.

Surfen an der Algarve

„Mal etwas anderes“, dachten wir und entschieden uns gegen einen Sommerurlaub am Pool. So war auf unserer Reise jede Menge Action und Bewegung angesagt, statt nur relaxt im Sonnenstuhl zu liegen und gemütlich Cocktails zu schlürfen. Denn, es ging zum Surfurlaub an die portugiesische Algarve.

Strand mit Sonnenschirmen

Nach unserem knapp dreistündigen Flug landeten wir im Süden Portugals, auf dem Flughafen von Faro. Von dort aus wurden wir mit einem von der Surfschule engagierten Taxi direkt bis zu unserer Unterkunft chauffiert. Die Fahrt haben wir dank der zügigen portugiesischen Fahrweise in ca. 45 Minuten hinter uns gebracht.

Unterkunft und Surfschule

Heile an unserer Unterkunft angekommen, waren wir von unserem Quartier in der Vila Catarina hellauf begeistert. Die Villa ist in einem schönen Viertel auf einem Berg in dem Küstenort Lagos gelegen und bietet Platz für etwa 30 Gäste. Die Bettenanzahl ist individuell buchbar und von Einzelbett bis Dreibettzimmer ist für jeden was dabei. Der Vorteil an unserer gebuchten Surfschule war, dass man sowohl als blutiger Anfänger (so wie wir es waren) als auch als fortgeschrittener Surfer an jedem Tag der Woche beginnen konnte. Auch war jedem frei überlassen, an wie vielen Tagen man surfen gehen möchte, ob man doch lieber in der Unterkunft relaxt oder die Stadt erkunden will.

Strand mit Surfbrettern

Jeden Tag ein anderer Strand

Zu essen gab es täglich ein großzügiges Frühstücksbuffet, von dem man sich auch ein Lunchpaket für den langen Surftag zusammenzustellen konnte. Nach dem Frühstück wurden wir Surfgäste auf verschiedene Jeeps aufgeteilt, nachdem zuvor Surfbretter und Neoprenanzüge verteilt wurden. Danach ging es an den Strand. Und je nachdem, an welchem Strand die Wellen am besten waren, ging es jeden Tag an einen anderen. Da Surfen ein Natursport ist, kann man nie genau vorhersagen, ob starker oder mäßiger Wellengang herrscht und ob die Wellen dementsprechend besser für Anfänger oder für Profis geeignet sind. Dennoch hatten wir Glück und die Wetterberichte waren immer sehr zutreffend, sodass wir fast jeden Tag auf perfekten Wellen üben konnten.

Surfer auf einer Welle

Sightseeing im Stadtkern von Lagos

Da wir allerdings auch etwas Kultur erleben und Sightseeing betreiben wollten, sind wir nicht an all unseren sieben Urlaubstagen zu den Stränden gefahren – glücklicherweise! Denn die traditionelle, portugiesische Hafenstadt Lagos ist definitiv einen Besuch wert. Der Ort war durch seine geographische Lage früher ein Zentrum für den Handel mit Afrika und brachte Reichtum und Wohlstand in die Region. Neben der schönen Altstadt mit Kirchen, einem großen Marktplatz und Resten der alten Stadtmauer, gibt es in den vielen kleinen verwinkelten Gassen zahlreiche Boutiquen und Straßenstände, an denen man schöne  Souvenirs und portugiesische Produkte kaufen kann.

Stadtkern mit Lagos

Dadurch, dass Lagos ein bekannter Surfspot ist, existieren auch viele Bars, Kneipen und Clubs, in denen sich Wellenreiter aus aller Welt treffen, austauschen und zusammen die Nächte durchfeiern. Auch viele Einheimische machen in Lagos Urlaub, da hier die Lebensfreude und das einmalige Urlaubsfeeling unvergleichbar sind.

Insgesamt war es ein unvergesslicher Urlaubstripp, der nur weiterzuempfehlen ist!

Schreiben Sie einen Kommentar