Anne, die Leiterin unseres Search Teams, ging vor kurzem an Bord: Für sie stand eine Kreuzfahrt mit der AIDA auf dem Programm. Mit dem Riesendampfer schipperte sie von Warnemünde nach Oslo und Kopenhagen und wieder zurück nach Warnemünde und hat dabei viel Kultur und Sightseeing an Land sowie spannende und lustige Unterhaltung auf dem Schiff erleben dürfen. Ihre Highlights gibt’s im weg.de Team-Tipp.

1. Tag Warnemünde

Am Abfahrtstag fuhren wir schon etwas früher nach Warnemünde, um in Ruhe einschiffen und noch etwas Zeit vor Ort verbringen zu können. Bei herrlichstem Sonnenschein genossen wir es sehr, zum alten Leuchtturm zu schlendern, einen Abstecher zum Strand zu machen und ein kühles Bier am Strom zu trinken. Für mich war das der perfekte Start für unseren bevorstehenden Urlaub auf dem Meer und ich kann nur jedem empfehlen, der mit der AIDA in Warnemünde startet, ein bisschen Zeit für diesen hübschen Urlaubsort einzuplanen.

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Gegen 17 Uhr hieß es dann „ab aufs Schiff“, Kabine beziehen und die Rettungsübung durchführen, damit wir pünktlich um 20 Uhr aus dem Hafen auslaufen konnten. Alle, die bereits mit der AIDA gefahren sind, werden es mir bestätigen können: Der Moment des Ablegens ist einfach unbeschreiblich rührend und treibt einem jedes Mal wieder Freudentränen in die Augen. Auf dem Oberdeck stehend mit Blick auf den Hafen und all den winkenden Menschen lauscht man der Auslaufmusik der AIDA und lässt den Alltag hinter sich. Ein Gefühl von Aufbruch, Vorfreude und Freiheit, das nur schwer in Worte zu fassen ist.

Reling

Nach den ersten Schiffserkundungstouren und einem leckeren Abendessen an Bord war natürlich direkt für Programm gesorgt. Die AIDA-Crew hieß alle Gäste herzlich Willkommen bei der Welcome-Party auf dem Sonnendeck, wo wir den Beginn der Reise ausgiebig feiern, eine Lasershow bewundern und die erste Aufregung einfach wegtanzen konnten.

2. Tag Seetag

Der zweite Urlaubstag war zugleich ein kompletter Seetag. Das war insofern perfekt, weil man viel Zeit hatte, das Schiff kennenzulernen oder die vielseitigen Angebote zu nutzen: Von allerlei sportlichen Aktivitäten über Kunstauktionen bis hin zu interessanten Vorträgen über die Städte, die angefahren werden, wird hier so einiges geboten. Zudem laden diverse Shops zum Bummeln ein, mehrere Bars zum gemütlichen Sitzen oder das Sonnendeck mit Pool zum Sonnen oder Baden. Langweilig wird es einem dabei also definitiv nicht.

Das Highlight des Tages kam allerdings ganz zum Schluss: Die Fahrt durch die Fjord- und Schärenlandschaft nach Oslo. Wir saßen ungelogen mehrere Stunden an Deck und schauten. Ja richtig, wir saßen einfach nur und schauten. Ich habe selten etwas so Beruhigendes erlebt wie den Blick auf diese wunderschöne Landschaft, die hübschen, farbigen Häuser am Ufer und die warme Abendsonne. Zudem fühlt es sich einfach absurd an, wie sich ein 32 Meter breites und 252 Meter langes Kreuzfahrtschiff nahezu grazil durch einen Fjord schiebt, der an seiner schmalsten Stelle gerade mal 300 Meter misst.

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Als wir nach mehreren Stunden Fjordfahrt in Oslo ankamen, war es bereits dunkel. Wir machten es uns auf der AIDA in einer der Bars gemütlich und freuten uns auf den nächsten Morgen und die Besichtigung von Oslo.

3. Tag Oslo

Nach einem ausgiebigen Frühstück konnte die Erkundung von Oslo gleich früh um 8 Uhr losgehen. Tatsächlich ist die Stadt klein und überschaubar, so dass die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gut fußläufig erreichbar sind.

Wir schlenderten also auf eigene Faust durch die Hauptstadt Norwegens und lernten das Rathaus (Rådhus), in dem alljährlich der Friedensnobelpreis verliehen wird, das Parlamentsgebäude (Stortinget), das Nationaltheater (Nationaltheatret) sowie das Königliche Schloss mitsamt Schlosspark (Kongelige Slott & Slottsparken) kennen.

Schloss von Oslo

Und als uns unsere Füße irgendwann nicht mehr tragen konnten, setzten wir uns einfach gemütlich an den Hafen, genossen die Sonne und ließen die maritime Seite von Oslo noch einmal auf uns wirken. Meiner Meinung nach, ist das einer der schönsten Plätze hier. Zumal man einen wunderschönen Blick voller Kontraste hat: moderne Kreuzfahrt-Riesen vor der mittelalterlichen Burg Akershus sowie historische Schiffe vor modernen Hafengebäuden.

Kreuzfahrtschiff im Hafen

Geschafft und glücklich waren wir pünktlich wieder an Bord, erfreuten uns erneut an der AIDA-Auslaufzeremonie und konnten zum Abschluss noch einen Blick auf die berühmte Skisprunganlage Holmenkollen und das neue Opernhaus werfen, bevor wir uns wieder durch die wundervolle Fjordlandschaft schlängelten.

4. Tag Kopenhagen

Gleich am nächsten Tag stand der zweite Stopp der Reise auf dem Programm. Gegen 12 Uhr kamen wir in Kopenhagen an und hatten ca. 5 Stunden Zeit, um die Hauptstadt Dänemarks zu besichtigen. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und verließen das Schiff trotz Regen pünktlich mit Schirm und Regenjacke gewappnet.
Nicht weit von unserer Anlagestelle befand sich das Wahrzeichen von Kopenhagen: Die kleine Meerjungfrau. Und ja, was soll ich sagen, sie ist wirklich klein!

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Während mich das Wahrzeichen also fast eher enttäuschte, hatte mich kurz danach die Stadt selbst mit all ihren beeindruckenden Bauwerken und kleinen Gassen sofort in den Bann gezogen. Wir besichtigten als erstes die Stadtresidenz der dänischen Königin Margrethe II, nämlich die Schlossanlage Amalienborg, und wurden bestens unterhalten aufgrund der Wachablösung, die zufälligerweise gerade stattfand.

Spätestens aber als wir in Nyhavn ankamen, war ich restlos begeistert. Nyhavn heißt übersetzt „Neuer Hafen“ und ist eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen. Die bunten Giebelhäuser und all die historischen Boote in dem kleinen Kanal fand ich unglaublich charmant. Ein wunderschöner Anblick, an dem ich mich gar nicht satt sehen konnte.

Historische Schiff vor Hafengebäude

Zu guter Letzt bummelten wir noch durch das Zentrum, aßen einen obligatorischen Hotdog und erfrischten uns in einem Straßencafé. Leider war die Zeit viel zu kurz, so dass für mich schnell feststand: Ich werde irgendwann wiederkommen, um die tolle Stadtatmosphäre ausgiebiger aufsaugen zu können.

Zurück auf der AIDA waren wir froh, wieder im Warmen und Trockenen zu sein; gleichzeitig machte sich aber Wehmut breit. Denn beim Auslaufen wurde allen bewusst, dass unsere Kreuzfahrt am nächsten Morgen schon wieder vorbei sein würde. Doch Trübsal blasen kam überhaupt nicht in Frage, schließlich hatte die AIDA-Crew für genügend Unterhaltung gesorgt: Eine abwechslungsreiche Abendshow und Farewell-Party bescherte uns einen fröhlichen letzten Abend an Bord und einen gelungenen Abschluss unserer Reise.

AIDA Party

5. Tag Warnemünde

Schon sehr früh am Morgen waren wir wieder in Warnemünde. Doch Zeit für ein letztes Frühstück und einen Abschieds-Spaziergang auf den nun fast ausgestorbenen Außendecks musste sein. So konnten wir nochmal all die schönen Erinnerungen der letzten Tage Revue passieren lassen. Denn auch wenn das kleine Abenteuer irgendwann vorbei ist und sich der Vorhang schließt, das Lächeln bleibt…

 

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