Tapas sind die kleinen Häppchen, die meist zu einem Glas Wein oder zu einem Bier gegessen werden und den Ruf von Spanien als einem Land mit großer Küche prägen.

Dabei entstanden Tapas aus einem recht pragmatischen Grund. Zu Zeiten, in denen das Hauptverkehrsmittel das Pferd war, servierten Wirte den erschöpften Reisenden oft kräftigen Rotwein oder gekühlten Sherry.

Viva Espana: Pikantes im Schälchen

Irgendwann, so wird erzählt, wurde einfach ein Stück Brot als tapa (Spanisch für „Deckel“) auf das Glas gelegt und mit einer Olive beschwert. Die Einheimischen wollten so den köstlichen Inhalt vor Staub und Fliegen schützen. Erst nach und nach bedeckten die unternehmerischen Gastronomen die Brote mit kulinarischen Besonderheiten: Aus den anfänglichen Schinken- und Käsetapas entstand so ein fast unendliches Angebot an Häppchen.

Heute kann der Restaurantbesucher in den meisten Restaurants und Bars mittags wie abends von gefüllten Auberginen, über Feigen mit Frischkäse bis hin zu Pflaumen im Speckmantel alles bestellen. Serviert auf einem Untersetzer oder in kleinen Tonschälchen. Wahrscheinlich die schmackhaftesten Deckel der Welt.

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