Stonehenge fasziniert Historiker und Mystiker gleichermaßen. Spüren auch Sie die Macht der Felsen!

Weite grüne Landschaft mit sanften Hügeln wellt sich durch Südengland. Mitten in dieser Weite erhebt sich, nordwestlich von Salisbury, der Steinkreis, der Menschen seit Jahrtausenden fasziniert: Stonehenge. Der Name bedeutet eigentlich „hängende Steine“, doch dieser erscheint fast unpassend angesichts der Mächtigkeit, mit der die Steinblöcke meterhoch aus dem Boden ragen.

Die so genannten Trilithe – zwei Tragsteine und ein dritter, quer liegender Deckstein – prägen das Bild von Stonehenge. Ebenso charakteristisch sind die Blausteine, welche die damaligen Bewohner der Insel mühselig über hunderte von Kilometern auf den heiligen Hügel geschleppt haben müssen. Doch nicht allein diese Leistung macht Stonehenge einzigartig. Inmitten der gewaltigen Felssteine beginnt selbst der phantasieloseste Besucher, sich auszumalen, welche geheimnisvollen Riten inmitten des Steinkreises gefeiert wurden.

Theorien über die Entstehung von Stonehenge gibt es viele. Laut der Artussage hat der Druide Merlin die Steine von Irland herübergebracht, wo sie einst Giganten aufgestellt hatten. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass schon in der Steinzeit der erste Steinkreis für Zeremonien errichtetet wurde – und dass die Steine also aus Schottland selbst stammen.

Steinerne Sonnenuhr

Für Besucher gilt deshalb auch heute noch: Wer bei Sonnenwende am Altarstein in der Mitte des Steinkreises steht, kann die Sonne exakt über dem so genannten Fersenstein im Nordosten aufgehen sehen. Seit dem Jahr 2000 ist das zum Glück auch wieder möglich: In jenem Jahr wurde der „Inner Circle“ Touristen wieder geöffnet. Wie seit vier Jahrtausenden spüren die Menschen jetzt wieder die geheimnisvolle Ausstrahlung dieses historischen Ortes, die Macht der Steine.

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