Mit dem Schlitten eine 15 Kilometer lange Strecke hinabsausen oder bis Mitternacht auf beleuchteten Hängen mit Schwung ins Tal rauschen: Wer ein solches Rodelereignis erleben möchte, der fährt zum Beispiel nach Grindelwald in der Schweiz.

Im Kanton Bern gelegen wartet dort auf Rodelbegeisterte Europas längster „Schlittelweg“, wie es die Schweizer nennen. Wer die komplette Strecke rodeln möchte, hat von der Bergstation der Firstbahn zunächst einen 2 – 2,5 Stunden langen Fußmarsch mit Schlitten im Schlepptau vor sich. Der wunderschöne Panoramaweg mit Blick auf die verschneite Bergkulisse ist lohnenswert. Vom Faulhorngipfel mit grandioser Bergsicht in 2.681 m Höhe heißt es dann auf die Schlitten – und los geht‘s. Durch viele Kurven schlängelt sich der Weg bis ins Tal. Auf halber Strecke befindet sich die Bussalp.

Einige Rodler lassen sich mit einem Bus bis zur Alp fahren und genießen die Abfahrt von hier aus. Einen ganz besonderen Rodelspaß erleben Schlittenfans beim Nachtrodeln. Auf gut präparierten und beleuchteten Hängen kann auch noch spät am Abend um die Wette gerodelt werden. In Hainzenberg im Zillertal lockt eine 7,5 Kilometer lange Strecke ein, dem Schlitten so richtig einzuheizen. Auch die Naturrodelbahn auf der Hochwurzen in der Steiermark garantiert Rodelspaß nach Sonnenuntergang.

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