Mit der Straßenbahn nach Mexiko: San Diego ist europäisch geprägt. Aber die Stadt verbindet auch Nord- mit Mittelamerika.

Die kleinen Strandcafés sind überfüllt mit attraktiven, sonnengebräunten und gut gelaunten Menschen. Hier ist jeder irgendwie sportlich engagiert, skatet, joggt oder surft. Und das den ganzen Tag lang. Es kommt also nicht von ungefähr, dass San Diego den Beinamen „Sportstown USA“ trägt. Bekannt für ein nahezu perfektes Klima, 70 Meilen unberührte Strände und eine Vielzahl an weltberühmten Sehenswürdigkeiten, ist diese Stadt ein kleines Juwel an der südkalifornischen Küste.

Der Balboa Park, die grüne Lunge von San Diego, ist eine kleine Oase in der siebtgrößten Stadt der USA. Wer ein bisschen Ruhe sucht, der zieht sich hier her zurück. Inmitten von Blumen und kleinen, angelegten Seen kann man dann die Seele baumeln lassen. Hier befindet sich auch der San Diego Zoo. Er gehört zu den größten seiner Art und zieht jeden Tag viele hundert Besucher an. Interessant ist auch das alte Gaslamp Quarter, wo die Straßen heute noch mit Gaslaternen beleuchtet werden. Die vielen Boutiquen, Bars und Restaurants machen das Viertel zu einem lebhaften Teil der Stadt und ziehen Spaziergänger wie Nachtschwärmer in Scharen an.

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Sea World und Co. besichtigen

Am Südufer der Mission Bay befindet sich eine weltberühmte Sensation: Sea World. Hier führen Delphine und Orkas ihre Kunststücke vor und begeistern das Publikum, indem sie Wassermassen aus den riesigen Becken schwappen lassen. Auch Eisbären und Seelöwen haben hier ihr zu Hause gefunden. Neben den Tier-Shows befinden sich in Sea World auch Elemente von Vergnügungsparks, wie zum Beispiel eine riesige Achterbahn in Form einer Krake.

Eigentlich ist es verwunderlich, dass San Diego nicht halb so bekannt ist wie Los Angeles, denn hier sind Luftverschmutzung, Hektik und Preise um einiges angenehmer als in der Stadt der Stars. Und eben diese gibt’s auch in San Diego zu Genüge: Schauspieler wie Cameron Diaz, Adam Brody oder Robert Duvall sind bekannte Töchter und Söhne der Stadt. Dass San Diego reich ist, zeigt sich zum Beispiel im Stadtviertel La Jolla, ungefähr 22 Kilometer nördlich von Down Town.

Eine große Anzahl von exklusiven Geschäften und einer gepflegten Strandpromenade spiegeln den gehobenen Lebensstil seiner Einwohner wider. In den 60er Jahren entstand hier die kalifornische Surf-Kultur. Sie ist bis heute geblieben: Jung und Alt besitzt ein Surfbrett, welches hier buchstäblich die Welt bedeutet. Die langen Sandstrände mit ihren Rettungsschwimmer-Häuschen sind unter anderem durch Kultserien wie „Baywatch“ bekannt geworden.

An der Grenze zu Mexiko

San Diego ist nicht einfach nur eine Stadt. Hier trifft sich amerikanisches Ambiente und südliches Flair, hier laufen Menschen in Cowboyhüten und Sombreros durch die Straßen. Denn Mexiko ist nur einen Katzensprung entfernt. Die vielen Bars mit Kakteen-Gärten und Margaritha zum Happy-Hour Preis unterstützen dieses Lebensgefühl. Und wer dann wirklich ins Nachbarland möchte, der gelangt mit der Straßenbahn dorthin: Tijuana liegt nur 37 Kilometer entfernt von Down Town San Diego.

So wird dem Besucher sehr schnell der Unterschied zwischen der Supermacht USA und dem armen Mexiko deutlich. Um einen Eindruck zu bekommen, reisen täglich viele Touristen nach Tijuana und zurück. Das wahre Mexiko gibt es in der kleinen Grenzstadt – abgesehen von den vielen Straßenhändlern – aber sicherlich nicht zu entdecken.
Wem nach einem solchen Ausflug der Magen knurrt, der findet in San Diego eine ganze Reihe an guten Restaurants. Große Vielfalt gibt es im Gaslamp Quarter, Edelrestaurants im Nobelviertel La Jolla oder italienische Küche in Little Italy. Mexikanische Tacos sind in San Diego natürlich genauso populär wie amerikanisches Fast Food.

Zweifelsohne hebt sich diese kalifornische Stadt durch eine außergewöhnliche Atmosphäre, schöne historische Bauten, lange Strände und die Nähe zu Mexiko von anderen amerikanischen Städten ab. Hier vermischen sich zwei Welten und treffen sich irgendwo zwischen Strandcafé und Margaritha wieder.

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