Als wir unseren Cityguide für Dresden planten, hat sich unser Kollege Thomas gemeldet. Er hat uns von seinem Dresden Besuch und einer Tour in die Sächsische Schweiz erzählt. Die Geschichte in Kombination mit seinen Bildern hat uns begeistert, sodass wir es Euch nicht vorenthalten wollten. Also setzten wir uns schließlich für ein paar Stunden zusammen in die Küche und fragten ihn aus.

Aussicht auf die Skyline Dresdens

Stadtbild Dresdens komplett verändert

„Wie oft warst du denn schon in Dresden und hat es Spaß gemacht?“, fragen wir einfach mal los. Thomas nippt an seinem Kaffee und antwortet: „Ich war zwei mal in Dresden, einmal in den 90ern, als das Stadtbild noch von Bauzäunen geprägt war und auch die Frauenkirche noch in Trümmern lag, und dann noch einmal im Sommer 2014. Der Unterschied ist beeindruckend. Die Stadt ist jetzt wieder richtig schön hergerichtet. Ein Muss für Architektur-Interessierte.“

 

Schöne Drei-Tages-Tour in der Sächsischen Schweiz

Das können wir nur bestätigen, unser Besuch in Dresden ist auch noch nicht lange her und das Stadtbild fanden auch wir beeindruckend. „Nachdem du in Dresden warst, habt ihr eine Tour ins Elbsandsteingebirge gemacht, erzähl uns doch mal was darüber!“

„Ja klar“, antwortet Thomas und fährt fort: „Wir haben morgens die S-Bahn nach Stadt Wählen genommen. Dort haben wir mit einer kleinen Fähre übergesetzt und wanderten am ersten Tag über die berühmte Bastei bis nach Rathen. Am zweiten Tag fuhren wir weiter bis nach Bad Schandau und nahmen die Route über die Schrammsteine bis nach Schmilka. Am dritten Tag unternahmen wir dort im Hinterland noch eine kurze Wanderung in der Nähe der tschechischen Grenze. Danach ging es über Dresden zurück nach Berlin.“

Fähre auf Fluss bereit zur Überfahrt

Fähre auf Fluss bereit zur Überfahrt

„Das tolle an dieser Tour ist, dass man im Freien übernachten kann“

Nebenher blättern wir durch die tollen Bilder, die Thomas auf seiner Tour gemacht hat und wollen wissen, was ihn an solchen Touren begeistert. Die Antwort macht Lust auf ausbrechen und losziehen: „Schon wenn man seinen Rucksack packt, mit genügend Wasser, Verpflegung, Karten und einem Gaskocher, fängt es an Spaß zu machen. Einmal in der Natur angekommen, genieße ich einfach die beruhigende, meditative Wirkung der Natur. So kann man dem Großstadtstress perfekt entfliehen. Das Beste an dieser Tour ist, dass man im Freien übernachten kann. Es gibt dafür extra Plätze.“

Sonnenuntergang mit Blick auf beeindruckenden Felsen

Beeindruckender Ausblick auf Wälder und Fluss

Beeindruckender Ausblick auf Wälder und Fluss

Altes verlassenes Haus mitten in der Natur

„Lasst Euer Smartphone Zuhause“

Was man als Anfänger wissen sollte, bevor man so eine Tour startet, hat uns Thomas auch noch ans Herz gelegt:

„Plant anhand von Wanderkarten, Tourenempfehlungen und Websites Eure Tour und auch wo Ihr schlafen wollt. Beachtet auf den Karten die Kletterfelsen, denn in deren Nähe befinden sich die „Boofen“. Auch wenn es in der Region genug Einkehrmöglichkeiten gibt, sollte man etwas Verpflegung und genug Wasser mitnehmen. Die meisten Wanderungen sind einfach, manche Routen sind jedoch steil und beschwerlich. Überschätzt Euch nicht und achtet darauf, wohin Ihr tretet. Achja, lasst Euer Smartphone zu Hause oder vergrabt es tief im Rucksack. Ihr braucht das Ding dort nicht.“

Jetzt haben wir richtig Lust den Rucksack zu packen und loszuziehen. Ihr auch?

SÄCHSISCHE SCHWEIZ BEI WEG.DE BUCHEN

 

Fotos: Thomas