Bitte zwick mich! Ich glaub ich träume: Für unseren Reisereporter Falko ging mit seinem Urlaub auf den Malediven ein Traum in Erfüllung. Für Sie hat er seine Erlebnisse auf seiner Trauminsel zusammengefasst. Beim Lesen ist Fernweh garantiert. weg sein muss sein.

Der weg.de Reisereporter erzählt: Mein Urlaub auf den Malediven

Zwei Wochen auf den Malediven – für mich war das ein wahr gewordener Traum. Die Inselgruppe im Indischen Ozean war für mich wie aus einer Postkarte entsprungen. Ich bin tollen Menschen begegnet und durfte Temperaturen genießen, bei denen nicht nur das Eis schmolz.

Voller Vorfreude und nach scheinbar immer länger werdenden Tagen, sehnte ich den Abflugtag herbei. Eingepackt in dutzenden Woll- und Polyesterschichten (es war Anfang Dezember) ging es für mich und meine Freundin zum Flughafen – mit dem Vorsatz, so schnell wie möglich die dicken Klamotten gegen Badesachen zu tauschen. Schon seit der Buchung freute ich mich auf den Transfer mit dem Wasserflugzeug von Male bis zu unserer Urlaubsinsel.

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Endlich… Nach 15 Stunden Reisedauer mit Zug und zwei Flügen betraten wir maledivischen Boden. Was für ein wunderbarer Moment, wenn man aus dem Flieger aussteigt und als erstes die Gläßer der Brille beschlagen. Schuhe aus, Badelatschen an. Weiter ging es mit dem Bus um den Flughafen zur Anlegestelle der Wasserflugzeuge. Wir wurden in einer extra vom Hotel bereitgestellte Lounge gebracht, um auf unseren Weiterflug zu warten. Mit Kaffee und Kuchen sowie einer funktionierenden Internetverbindung verging die Zeit recht zügig und wir wurden zu unserem Flieger gebracht. Ein absolut tolles Erlebnis.

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Schon beim Start überfliegt man eine Armada an kleinen und mittelgroßen Schiffen und Booten, die von Sekunde zur Sekunde kleiner und kleiner werden. Unser Ziel war das Aadaran Select Meedhuparu im Raa Atoll mit einer Flugzeit von 45 Minuten, im Norden gelegen. Viel Zeit, um die anderen Inseln und ihre wundervollen Farben auf der Route zu bestaunen. Man weiß vor lauter Schönheit der Natur gar nicht, aus welchem Fenster man zuerst schauen sollte. Die Maschine verlor an Höhe und wir setzten zur Landung an.

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Oh mein Gott… Traumhaft schön!

Wir verreisen oft, aber so etwas Schönes haben wir selten gesehen. Vom Steg aus blickten wir in Richtung Insel. Ein wunderschönes Farbenspiel blendete uns: Beginnend vom dunkelblauen, übergehend in ein türkises Wasser, dem puderweißen Strand und der üppig grünen Landschafft, die die Insel komplett verein zunehmen schien. Wir wurden vom Empfangspersonal zur Hauptbar geführt und mit unseren ersten Getränken und Erfrischungen begrüsst. Nach einer kurzen obligatorischen Einweisung bekamen wir unsere Schlüssel und wurden zu unseren Bungalows gebracht. Highlights waren das halboffene Badezimmer mit einer Freiluftdusche und einer kleine Terrasse mit direkter Sicht auf den Indischen Ozean.

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Egal wann, egal welches Wetter, egal welche Tageszeit – einem stundenlangen Badevergnügen steht hier nichts im Weg. Wenn man eine Reise auf die Malediven bucht, sollte man sich im Klaren sein, dass man auf einer Insel „gefangen“ ist und Abenteuer vergeblich sucht. Oberstes Credo ist Entspannung und Erholung. Es werden zwar verschiedensteWassersportmöglickeiten und Ausflüge angeboten, die allerdings preislich in keinem Verhältnis stehen. Wir haben uns aber nicht lang daran stören lassen und dennoch einige Angebote angenommen – als Abwechslung zum Inselalltag.

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Der perfekte Morgen auf den Malediven

Und so läuft’s ab… Etwa 8.00 Uhr klingelte der Wecker und ich schleppte mich im Halbschlaf irgendwie an den Schreibtisch. Dann ging es ins Badezimmer, um die erste Dusche zu nehmen und sämtliche hygienischen Bedürfnisse gerecht zu werden. Dann stand der Gang zum Wasserkocher an, um die erste Tasse des Tages Kaffee anzusetzen. In der Zeit versuchte ich meine Freundin zu ermutigen das Bett zu verlassen. Während ich die Vorhänge aufriss und mich auf die Terrasse begab, um in Ruhe meinen Kaffee und die fantastische Sicht zu genießen, verbrachte meine Freundin die Zeit im Badezimmer.

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Anschließend „planten“ wir unseren Tag, checkten Mails, Nachrichten und unseren Facebookstatus. Gegen 9.00 Uhr gingen wir dann meist nur in Badebekleidung und einenÜberwurfkleidungsstück zum Frühstück. Nach dem Essen ging es an die Hauptbar und an den angrenzenden Pool, wo nochmal die ein oder andere Unterhaltung mit Personal oder anderen Gästen stattfand. Selbstverständlich musste man in den Pool, da es bereits vormittags sehr warm war und man stets nach Abkühlung suchte. Dann ging es zurück in unseren Bungalow, um unsere Taucherbrillen, Schnorchel, Musik, Schwimmwesten, Schuhe und andere Strandutensilien einzusammeln und an den Hauptstrand zu bringen.

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Beim Essen schieden sich bei uns die Geister. Ich empfand das Essen recht gut. Jede Mahlzeit begann bei uns mit einer Suppe, die sich stets änderten. Auch war die Auswahl der Hauptspeisen großzügig. Es war immer eine Speise mit Hühnchen, Schwein und Fisch dabei. Meine Freundin empfand das eher etwas anders, da für sie die meisten Gerichte zu scharf waren, doch fand auch sie letztlich meistens etwas, um satt zu werden. Man versuchte auch, uns unseren Aufenthalt zu versüßen. So wurde beispielsweise extra ein Krebstellerangerichtet ohne Gewürze, da diese sonst nur in einer Chilisoße angeboten wurde. Dann ging’s wieder zurück zur Liege und es wurde weiter in den Tag gelebt.

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Fisch, Fisch, Fisch – diesmal nicht zum Essen

Dank des Hausriffes waren Schnorchel-Gänge stets eine Alternative zur Liege. Einfach nur wunderschön! Eine große Vielfalt an Fischarten und Unterwasserpflanzen boten immer wieder neue Entdeckungen, so dass ich mich unter Wasser nie gelangweilt habe. Gerade Abends wurden die Fische größer und größer.

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Bei einem abendlichen Spiel gewann ich einen Ausflug zu einer einheimischen Insel für zwei. Allein um auch mal unsere Insel zu verlassen und etwas anderes zu sehen, freuten wir uns riesig darüber. Einige Tage später wurden wir abgeholt und zur Nachbarinsel gebracht. Diese war nicht allzu groß und wenn man auf der Hauptstraße stand, konnte man in beide Richtungen das Meer sehen. Wir wurden auf der Insel von einem Hotelangestellten durch das Dorf geführt. Wie zu erwarten gab es nicht so viel zu sehen – abgesehen von den fünf Souvenirshops, in die wir gezogen wurden, zwei Moscheen und einer Schule. Dennoch fanden wir den Ausflug, der etwa 2,5 Stunden dauerte, sehr interessant. Normalerweise hätte der Ausflug rund 50 Euro gekostet: Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass man wirklich an ein großes Taschengeld denken sollte, da viele Leistungen extra anfallen können.

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Es ist zu empfehlen, ein All-inclusive-Angebot zu wählen, weil man sonst sehr schnell bei mehreren hundert Euro ist. Alles im allem war es ein toller Urlaub, den man nur weiter empfehlen kann. Wir werden die Malediven auf jeden Fall wieder besuchen.

MIT WEG.DE AUF DIE MALEDIVEN

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