Sonne, Strand und Entspannung stehen wohl bei den meisten Kreta-Urlaubern im Mittelpunkt. Mit Recht, denn dafür ist die größte griechische Insel auch bekannt.

Meeresbucht mit Felsen und kristallklaren Meer
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Wer sich jedoch nicht nur im Hotel aufhalten und mehr von Kreta sehen will, der sollte die Insel im wahrsten Sinne „erfahren“ – entweder auf einer Rundreise, oder auf Ausflügen mit dem Mietwagen.  Neben den vielen sogenannten Geheimtipps wie kleinen Bergdörfern oder versteckten Buchten, die sich gut über Reiseblogs oder in Reiseführern finden lassen, sind auch die bekannten größeren Städte einen Besuch wert. Parken ist problemlos möglich: am einfachsten auf öffentlichen Parkplätzen je am Rande der Altstadt (z.T. niedrige Parkgebühr von rund 3 Euro), oder nach kurzer Suche direkt am Straßenrand.

Heraklion

Die Inselhauptstadt ist die drittgrößte Stadt von ganz Griechenland und dank internationalem Airport und großem Hafen Ankunftspunkt der meisten Urlauber. Vom ersten Eindruck sollten sich die Neuankömmlinge nicht erschrecken lassen – der Flughafen ist klar vergrößerungsbedürftig, platzt er doch aus allen Nähten. Nicht selten beginnen lange Menschenschlangen auf dem Weg zur Gepäckabgabe schon außerhalb des Flughafengebäudes inmitten der griechischen Hitze. Aber keine Sorge, in der Stadt selbst geht es sehr viel weniger chaotisch zu. Zur Einstimmung auf den Urlaub empfiehlt sich ein kretisches Essen. Richtig: Kretisch, nicht griechisch. Frische Kräuter am Tisch, hausgemachte Limonade und regionale Produkte erwarten die Gäste im Peskesi direkt am El Greco Park. Anschließend lohnt ein Spaziergang zur Altstadt, die von hier aus gut erreichbar ist.

Chania

Pferdekutschen, venezianischer Hafen und Leuchtturm: Chania verzaubert durch seinen Charme. Gerade zum Sonnenuntergang herrscht eine wunderbare Stimmung in der Stadt. Wer seinen Lieben daheim Andenken kaufen will oder selbst gerne shoppt, wird in den am Hafen angrenzenden Shoppinggassen fündig. Trotz funkelndem Schmuck und duftenden Olivenöl-Produkten lohnt ein Blick auf die alten Fassaden und versteckten Kirchlein. In den Tavernen der Nebengässchen liegen die Preise gegenüber der Hafenrestaurants deutlich tiefer, wer Glück hat speist bei griechischer Livemusik.

Chania Hafen

Rethymnon

Hotel an Hotel und Sonnenschirm an Sonnenschirm: Massentourismus entlang der Strandpromenade von Rethymnon. Dass Kreta normalerweise überall für seine hervorragende Wasserqualität gelobt wird, verschleiert hier eine Schicht aus Sonnencreme im Meer. Ein großer Bogen darum herum als rettende Lösung? Keinesfalls, die Altstadt ist auch hier ein wahres Juwel. Zu Füßen eines großen und gut erhaltenen Kastells schlängeln sich kleine Gassen. Der Einfluss der jahrhundertelangen türkischen Besatzung wird hier wie fast an keinem anderen Ort der Insel sichtbar, so zieren beispielsweise Holzbalkone die kleinen Häuser.

Rethymnon Altstadt

Leicht außerhalb gelegen servieren die Kellner des Prima Plora moderne Mezze (griechische Vorspeisen), frischen Fisch, guten Wein und noch besseren Raki. Für die passende Stimmung sorgt beim Abendessen der Blick übers Meer auf das angestrahlte Kastell. Eine Reservierung ist gerade in der Hauptsaison nötig – vielleicht ist dann sogar noch einer der beliebten Tische am Wasser frei.

Restaurant bei Nacht

Kissamos

Als Stadt lässt sich das kleine Örtchen sicher nicht bezeichnen, da es außer einer sehr übersichtlichen, von Tavernen gesäumten Promenade kein wirkliches Stadtleben bietet. Der Reiz hier ein oder zwei Tage zu übernachten liegt viel mehr an der Lage: Kissamos ist der ideale Ausgangspunkt für Tagesausflüge zu den mitunter schönsten Stränden Kretas. Falassarna, Balos Beach und der weltweit bekannte Dünenstrand Elafonissi lassen sich allesamt in maximal eineinhalb Stunden erreichen. Wer in der Früh losfährt, hat die Strände noch weitgehend für sich, bevor die anderen Urlauber ankommen.

Kristallklares Meer

Agios Nikolaus

Der Sage nach ist der kleine See, um den herum sich Agios Nikolaus erstreckt, unendlich tief und reich an Schätzen. Ebenso reich sind vermutlich die Restaurantinhaber der hier gelegenen Tavernen. Mit lauten Rufen locken sie je nach Tageszeit die Touristen mit Kaffee, Souvlaki oder Cocktail. Die Preise stören wahrscheinlich jedoch nur die Tagesausflügler, nicht die Gäste aus den umliegenden Hotels. Am sogenannten Golf von Mirabello, dem Küstenabschnitt Kretas an dem auch Agios Nikolaus liegt, liegen die Luxusresorts der Insel. So erklärt sich auch, warum in die hiesigen Läden viele internationale Luxusmarken eingezogen sind. Der Atmosphäre der süßen kleinen Stadt tut dies jedoch keinen Abbruch.

Hafen

Um der kretischen Hitze zu entgehen, eignen sich für den Stadtbummel zumindest in der Hauptsaison vor allem die Abendstunden. So kommen bei all dem Städte-Hopping natürlich auch die klassischen Urlaubsgedanken nicht zu kurz – Sonne, Strand und Entspannung untertags.

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