Spätestens seit der Romantik ist das Wandern für viele Menschen eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Kein Wunder, denn neben körperlicher Aktivität und frischer Luft gehören zu einer gelungenen Wanderung auch herrliche Natureindrücke.
Ob es sich dabei um entspannte Streifzüge durch die Lüneburger Heide oder um abenteuerliche Bergtouren mit Übernachtungen in den Alpen handelt: Mithilfe einer Checkliste sind Wanderer gut vorbereitet, um für unvorhergesehene Situationen stets eine passende Lösung zu finden.

Woran sollten Sie denken beim Packen für den Urlaub? Die ultimative Packliste für den Wanderurlaub hilft dabei, lange Wanderungen bestens vorbereitet zu starten und in vollen Zügen zu genießen. Immer am Start sein sollten die unentbehrlichen Dinge aus der kleinen Packliste für den Wanderurlaub.

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Was einpacken? – Die ultimative Packliste für den Wanderurlaub

  • Rucksack: Der Rucksack beinhaltet alle Gegenstände für die Wanderung und sollte bequem und unkompliziert handzuhaben sein. Idealerweise ist der Rucksack wasserdicht. Diverse Außentaschen sorgen für Ordnung und schnelles Auffinden der Gegenstände.
  • Wasserdichte Schutzhülle für den Rucksack
  • Sonnenschutz: Besonders in den Bergen nimmt die UV-Strahlung höhenbedingt zu. Da eine Wanderung mit vielen Stunden im Freien verbunden ist, empfiehlt sich eine Sonnencreme mit einem Schutzfaktor von mindestens 30. Sonnenbrille und Hut oder ein leichtes Kopftuch vervollständigen den Wetterschutz.
  • Wanderstock: Die Knie arbeiten beim Wandern auf Hochtouren, sodass besonders beim Abwärtslaufen leichte Wanderstöcke bei der Entlastung der Gelenke helfen.
  • Ausreichende Kleidung: Mitunter wird der Wanderer von Wetterumschwüngen oder unvorhergesehenen Ereignissen wie dem Tritt in die Pfütze überrascht. Entsprechend flexibel sollte er mit Ersatzsocken oder einer Windjacke sein, ohne jedoch unnötig viele Kleidungsstücke mitzunehmen.
  • Proviant: Belegte Brötchen schmecken dem Wanderer besonders gut, wenn er sich zuvor verausgabt hat. Bereits Goethe ließ sich auf seinen Wanderungen ein Stück Schokolade schmecken.
  • Zelt: Gut geschützt vor Wind und Wetter macht die Nacht im Zelt fit für den nächsten Tag. Es sollte wasserdicht sein und genügend Platz für das Gepäck bieten. Dazu gehören Schlafsack und Isomatte.
  • Biwakhülle: Besonders naturverbundene Wanderer nächtigen im Freien und betrachten den funkelnden Sternenhimmel abseits vom Licht der Stadt. Die Biwakhülle bietet Schutz vor Regengüssen. Ein Moskitonetz vor dem Gesicht hält Mücken auf Abstand.
  •  Küchenutensilien: Wer bei der Rast gern etwas Warmes isst, denkt an einen handlichen Gaskocher, einen kleinen Kochtopf und Picknick-Geschirr. Grill-Freunde packen einen Grillrost und Zeitungspapier zum Anzünden des Lagerfeuers ein.
  • Thermoskanne: Warme Getränke wie Kaffee oder Tee sind so stets griffbereit. An heißen Tagen hält die Thermoskanne den Inhalt erfrischend kühl.
  • Duschsack: Die Dusche am Morgen muss auch in der Natur nicht fehlen. Der schwarze Duschsack wird so lange in die Sonne gehängt, bis die Temperatur des Wassers im Inneren auf ein angenehmes Maß gestiegen ist.
  • Handtuch: Gehört in die Packliste für den Wanderurlaub zum Abtrocknen nach dem Duschen oder Baden in einem Gewässer.
  • Hygieneartikel: Toilettenpapier, Deodorant, Zahnbürste und -creme sorgen unterwegs für Sauberkeit.
  • Beleuchtung: Sich im Dunkeln zurechtzufinden kann eine Herausforderung werden. Mit einer Taschen- oder Stirnlampe ist das kein Thema mehr. Viele Smartphones sind mit einer integrierten Taschenlampe ausgestattet.
  • Ladekabel für elektronische Geräte
  • Powerbank: Auch in der Wildnis muss auf Strom nicht verzichtet werden. Als tragbarer Akku liefert die Powerbank zuverlässig Energie für elektronische Geräte.
  • Fotoapparat: Auf Wanderungen ist man von herrlichem Panorama umgeben. Die qualitativ hochwertige (Handy-)Kamera ermöglicht besonders schöne Schnappschüsse.
  • Fernglas: Das kleine Kreuz auf dem entfernten Gipfel, der majestätische Steinbock über dem klaffenden Schlund oder das Murmeltier beim Tunnelbau beobachtet der Wanderer problemlos mit einem Fernglas.

Die kleine Packliste für den Wanderurlaub: Dinge, die immer griffbereit sein sollten

  • Getränke: Genügend Flüssigkeit ist bei körperlicher Betätigung besonders wichtig. Praktische Trinkflaschen können an Trinkwasser-Brunnen oder kühlen Quellen aufgefüllt werden.
  • Snacks: Gönnen Sie sich gelegentlich eine stärkende Pause. Frisches Obst, Müsliriegel oder Bonbons verdienen sich ihren Platz in der Packliste für den Wanderurlaub als kleine Motivatoren.
  • Wanderschuhe: Wasserdichte Wanderschuhe mit tiefem Profil und knöchelhohem Schaft sind essenziell und bringen die Füße sicher über steile Felsen oder glitschige Stellen.
  • Erste-Hilfe-Set: Schürfwunden, Sonnenbrände, Blasen oder Schwellungen können mit einem kompakten Kit mühelos behandelt werden.
  • Taschentücher
  • Regenschutz: Selbst im Hochsommer können schwarze Wolken am Horizont auftauchen. Wasserabweisende Kleidung sollte deshalb unbedingt mit auf die Wandertour.
  • GPS-Gerät: Dieses Hilfsmittel ersetzt die Wanderkarte. Da es auf Signalen von Satelliten beruht, funktioniert das GPS-Gerät weltweit zur Navigation und Ortsbestimmung.
  • Wanderkarte: Die Karte sorgt für Orientierung, wenn GPS-Gerät oder Handy keinen Empfang haben oder der Akku versagt.
  • Bargeld: Man kann nie wissen, wann das nächste Mal Geld benötigt wird, etwa für eine spontane Einkehr im Berggasthaus.
  • Smartphone: Dienlich als besagte Taschenlampe, Fotoapparat und gegebenenfalls zur Orientierung. Ein Mobiltelefon ist unentbehrlich, um im Ernstfall Hilfe rufen zu können.
  • Feuerzeug: Nützlich zum Entzünden eines Lagerfeuers, als Lichtquelle oder Flaschenöffner.
  • Taschenmesser: Besonders praktisch ist ein Schweizer Taschenmesser, mit dem der Wanderer nicht nur den Apfel in Stücke schneiden kann, sondern das zusätzlich mit allerhand Nützlichem ausgestattet ist. Je nach Modell gibt es Flaschen- und Dosenöffner, Klinge, Schere, Korkenzieher, Pinzette und vieles mehr.

Was mitnehmen im Zug oder im Auto?

  • Spiele und Unterhaltung: Besonders wenn man mit Kindern unterwegs ist, sind handliche Spiele und (Hör-)Bücher sowohl für die Anreise als auch beim Zelten äußerst nützlich.
  • Lesebrille: Beim Wandern vielleicht überflüssig, fürs Zeitunglesen im Zug unentbehrlich.
  • Snacks und Getränke: Eine Zug- oder Autofahrt kann hungrig machen. Passendes Seelenfutter hält die Passagiere bei Laune.
  • Navigationssystem: Dank einer guten Orientierungshilfe ist das Erreichen des Startpunkts via Auto ein Kinderspiel. Wer ein solches Gerät nicht besitzt, greift auf die Karte zurück.
  • Ersatzschuhe: Wer mit dem Auto anreist, hat ein zweites Paar Schuhe im Kofferraum parat. Dadurch kann sich der Wanderer ohne schmutziges Schuhwerk etwa in einem Gasthaus sehen lassen.

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