Orte der Mystik, bizarre Landschaften und geschichtsträchtige Schauplätze: Österreichs Naturparks bieten Erlebnisse der besonderen Art. weg.de stellt Ihnen vier der schönsten vor.

Lebensbaumkreis „Am Himmel“

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bildet das Gelände „Am Himmel“ in Grinzing ein beliebtes Ausflugsziel für die Wiener Bevölkerung. 1997 schuf das Kuratorium Wald den „Lebensbaumkreis Am Himmel“, der die Verbundenheit zwischen dem Menschen und dem Lebewesen Baum zum Ausdruck bringen soll. Im Baumkreis sind 40 Lebensbäume gepflanzt, wobei sich vor jedem einzelnen Baum eine Tonsäule befindet, die die Eigenschaften und Daten des jeweiligen Baumes erklärt. Zudem ist jedem Geburtsdatum ein bestimmter Lebensbaum zugeordnet. Da jede der 40 Tonsäulen über einen Lautsprecher verfügt, beginnt der jeweilige Baum mit Hilfe eines Bewegungsmelders zu spreche“, sobald Besucher vor ihm stehen. Zu hören ist dann nicht nur seine Geschichte, sondern an Wochenenden wird auch über alle Lautsprecher klassische Musik gespielt.

Naturpark Ötscher-Tormäuer

Rund um den fast 2 000 Meter hohen Ötscher liegt der größte Naturpark Niederösterreichs: der rund 170 km2 große Naturpark Ötscher-Tormäuer, der sich durch seine eindrucksvollen Felsformationen und tiefen Einschnitte, die so genannten Ötschergräben, auszeichnet. Der auch als „Grand Canyon Österreichs“ bezeichnete Naturpark gilt als Wanderparadies und bietet Naturliebhabern eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten: Die bizarren Schluchten, das kristallklare Wasser in den Gebirgsbächen und die tosende Gischt am Treffling-, Lassing- und Mirafall stehen in Kontrast zum stillen Almparadies am Hochbärneck. Hinzu kommen Attraktionen wie das Erlebnisdorf oder – für Kinder – der neue Spielplatz mit Kletterturm.

Naturpark Rechberg

Im Südosten des Mühlviertels liegt der Naturpark Rechberg. Hier finden Naturliebhaber interessante Biotope wie etwa Stein-, Mager- und Feuchtwiesen, Anmoorreste oder Sumpfgebiete. Den besonderen Reiz dieser 317 Hektar großen Naturparklandschaft machen die auffälligen Gesteinsformationen aus – bizarre Felsblöcke und Wackelsteine werden von Trockenwiesen, Sträuchern und Bäumen gesäumt und liegen wie Inseln im Kulturland. Mittelpunkt des Naturparks ist der Großdöllnerhof, ein 400 Jahre alter steinerner Dreiseithof, der seit seiner Renovierung im Jahre 1997 als Bauernmuseum geführt wird und den Rahmen für verschiedene Veranstaltungen bildet.

Alpenpark Karwendel

Mit rund 920 Quadratmetern Gesamtfläche ist der Alpenpark Karwendel eines der größten Schutzgebiete der Ostalpen – etwa 80 Prozent davon liegen in Tirol, der Rest auf bayerischem Gebiet. Gleichzeitig präsentiert sich dieses Terrain als das größte Naturschutzgebiet Österreichs. Der Alpenpark besticht durch zahlreiche landschaftliche Höhepunkte: So besitzt das Karwendel eine in Europa einzigartige alpine Urlandschaft wie etwa den Kleinen und Großen Ahornboden, das Tortal mit den höchsten Wandfluchten im Alpenpark oder auch einen eigenen „Grand Canyon“. Natürlich bietet der Alpenpark Karwendel ein ideales Revier zum Wandern, Klettern oder Mountainbiken. Zahlreiche Hütten säumen dabei den Weg und laden Sportbegeisterte zu einer kleinen Pause ein.

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