Zum Surfen und Baden lockt im Osten Österreichs das „Meer der Wiener“: der Neusiedler See.

Entlang der Wege glitzern die Salzsteppen, alte Ziehbrunnen stehen in den weiten Ebenen. Im Städtchen Rust bauen die Störchen jedes Jahr wieder ihre Nester auf den Schornsteinen der Häuser. Die Sehenswürdigkeiten um Europas westlichsten Steppensee sind die beschauliche Landschaft und eine intakte Natur.

Hier geben sich Rohrdommel, Säbelschnäbler und Wiesenlimikolen die Ehre und zwitschern um die Wette. Insgesamt mehr als 250 teilweise selten gewordene Vogelarten leben in den Sumpfgebieten und um die Tümpel und Weiher des Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel. Durch Ferngläser können Urlauber hier die Vögel beobachten.

Die Wiener kommen

Die Region um Europas westlichsten Steppensee wird das ganze Jahr über von einem Klima der Superlative bestimmt: Höchste Durchschnittstemperatur, geringster Niederschlag und stärkster Wind Österreichs. Der wird gerne von Surfern ausgenutzt. Der Neusiedler See ist bekannt als Meer der Wiener, weil die Hauptstädter hier in den Sommermonaten ihre Surfbretter auf das Wasser legen und die aktuelle Bademode ausführen. An den meisten Stellen ist das Ufer des Sees mit dichten Schilfgürteln bewachsen. Dort gelangt man über lange Holzstege Wasser. Nur 1,80 Meter ist es tief, weshalb der Neusiedler See oft liebevoll-spöttisch „große Pfütze“ genannt wird.

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