Einsame Sandweiten, goldene Dünenlandschaften, bizarre Inselberge, türkisfarbenes Meer und viel Wind – Urlaub abseits von Touristenhochburgen garantieren die Kapverdischen Inseln vor der Küste Afrikas. Die kleine Republik ist ein Paradies für Individualisten, Wanderer und Wassersportler.

Auf den ersten Blick präsentieren sich die 18 Inseln vulkanischen Ursprungs karg und haben wenig gemein mit ihrem Namen „Grünes Kap“. Doch eben jene vermeintliche Leere ist es, die bei vielen Besuchern Platz für eigene Gedanken lässt und die Fantasie anregt. Etwa bei Wanderungen oder Mountainbike-Touren durch einsame Landschaften – begleitet von Morna-Klängen, jener typisch melancholischen Musik der gastfreundlichen Bewohner, der Kapverdier.

Besiedelt sind nur neun Inseln des Archipels, das etwa 1.500 Kilometer südlich der Kanaren vor der afrikanischen Ostküste liegt:

Fogo mit dem 3.000 Meter hohen Vulkan Pico, São Vicente mit der Kulturhauptstadt MindeloSanto Antão mit seinen zahlreichen Wander- und Trekkingmöglichkeiten, Santiago mit seiner afrikanischen Vielfalt, Boavista, die Wüsteninsel mit ihren traumhaften Stränden, oder Maio, Brava und São Nicolau, die zu ungestörtem Inselurlaub einladen.

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Die Insel Sal

Ein wahres Mekka für Segler und vor allem Windsurfer aus der ganzen Welt ist die Wüsteninsel Sal: Der stete Nordostpassat sorgt von November bis Juni für eine konstante Windstärke von vier bis sechs Beaufort und verwandelt das Meer in ein unvergleichliches Surfrevier. Aufgrund der reichen Unterwasserwelt ist Sal auch bei Tauchern beliebt. Badegäste schätzen das warme, kristallklare Wasser des Atlantiks. Der enorme Fischreichtum macht einen Ausflug zum Hochseefischen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Zurück an Land, sollten Sie sich auf keinen Fall einen Besuch der Salinen von Pedra Lume entgehen lassen: Ein Bad im salzigen Wasser des Kraters gibt Körper und Seele Auftrieb.

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