Spaziergänge zwischen Orangen und Barock: An des Stiefels Spitze können Urlauber Italien und sich selbst neu entdecken.

Kalabrien liege „innen und oben“, sagen die Einwohner dieser südlichsten aller italienischen Festland-Provinzen. Sie haben Recht damit, einerseits: Denn Kalabriens kulturelle Reichtümer, die tausendjährigen Kirchen und Klöster, die Brücken und Burgen, stehen großteils im bergigen Landesinneren.

Dorthin schufen die Kalabresen einst ihre Steine und Säulen, um sie vor auswärtigen Angriffen zu schützen. Das hat ihnen bis zum heutigen Tag gut getan – Kalabrien ist eine einzigartige Kulturlandschaft, deren Ursprünge bis in die Zeit der „Magna Graecia“, des „Großen Griechenlands“ zurück reichen.

Andererseits liegt Kalabrien – jedenfalls jener Teil, an den es die meisten Touristen zieht – doch nicht innen, und auch nicht oben: 800 Kilometer Küste umschließen dieses Land. Viele der Strände sind mit feinem Sand bedeckt, und besonders eindrucksvoll ist die tyrrhenische Küste: Hier – am Capo Vaticano – reicht der Blick bis nach Sizilien und hinüber zum Stromboli.

Im Hochsommer geht die Sonne genau so unter, dass sie sich in den Krater zu senken scheint. Das Schauspiel genießen Urlauber am besten bei einem guten Glas kalabresischen Weins. Und essen dazu einen Schwertfisch oder ein Tartuffo-Eis: Denn trotz Küste und Kultur – das Unverwechselbare an Kalabrien ist  wohl seine Küche, die mit ihren Zutaten fast Unglaubliches anzustellen weiß. Oder haben Sie schon einmal Zwiebelmarmelade gegessen? Nein? Dann nichts wie weg.de! Kalabrien lockt – mit Urlaub für alle Sinne.

Und das beste dabei ist: Während andere Küsten Italiens sehr gut besucht sind, findet der Reisende in Kalabrien selbst im Hochsommer Ruhe und Erholung. Außerhalb der heißen Monate ist die hügelige Landschaft für Aktivurlauber und Paare wie geschaffen. Bis zu 2000 Meter hohe Berge laden zum Wandern und Rad fahren ein. Oliven-, Orangen- und Zitronenplantagen bilden die Kulisse für unvergessliche Spaziergänge. Der Duft der wilden Kräuter belebt die Sinne. In Europa sind solche Gebiete selten geworden.

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